Triebswetterer Kommentare 
und Rezensionen zum Roman
Romaneste
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PYCCKI/I

 
 
 
...
Telefonat mit "Jac/kob" Oberten,
dem unfreiwilligen Protagonisten Florescus.

 
 
Betrachten Sie bitte hier die MPG-Datei und/oder 
verfolgen Sie den untenstehenden Text (da das 
Gespräch in Triebswetterer Mundart geführt wurde).
Bemerkung: Irgendein "geistig minderbemittelter
Halbaffe" verhindert, dass man den Link bei VIMEO.COM
anklicken kann. Der funktioniert aber, wenn man den
Link manuell eintippt: http://www.vimeo.com/110132454
oder https://vimeo.com/110132454

 
 
T0a
Ausschnitte aus einem Gespräch/Telefonat
mit Jakob Oberten (JO, 83)/ Triebswetter,

T0b
dem "unfreiwilligen Protagonisten" in dem
Roman "Jacob beschließt zu lieben" von
Catalin Dorian Florescu.

T01
JO: Da (Ja)

T02
FB: Hallo!
JO: Hallo!

T03
FB: Jakob Oberten?
JO: JA!

T04: Hier ist dem Saddler-Franz sein Sohn,
der Balzer Franz.
JO: Balzer Franz (FB)?

T05
FB: Wir wollen nur wissen, ob du dem Florescu
begegnet bist oder nicht. Ob du ihm etwas...
JO: Begegnet?.. SICHER!..

T06
JO: Ich weiß, dass deine 
Großmutter eine Oberten war.
FB: Ja.

T07
JO: Ich habe die Familie ganz gut gekannt.

T08
JO: Und dem (upps), dem habe ich zwei Bücher gegeben...
FB: Ja.

T09
JO: und war mit ihm im Friedhof, der (Heinz) Vogel hat
ihn zu mir geschickt.

T10
JO: und ich habe von ihm verlangt, dass er mir die
Bücher zurückschicken soll,

T11
JO: und dann hat er mir allerhand Dummheiten geschickt.

T12
JO: Der Vogel hat mir ein Buch gebracht.

T13
JO: Ich habe ihm ein Baragan-Buch gegeben,
und das hat mir Leid getan,

T14
JO: ja er hat gesagt, er schickt es mir zurück,

T15
JO: und ein Buch vom Friedhof, der 
Iller Niki hat dieses entworfen.

T16
JO: Und dem habe ich es gegeben und 
nachher hat es mir Leid getan,

T17
JO: dass der (upps)... und nachher habe ich erst
gehört, was der alles zusammen geschrieben hat.

T18
FB: Du bist ja daran nicht schuld, 
du kannst ja nichts dafür,

T19
FB: das ist ja dieser Florescu, der 
das alles geschrieben hat.

T20
FB: Der ist ja so schlau gewesen und hat die 
Namen aus dem Treffil-Buch herausgenommen...

T21
FB: und hat die...
JO: Er hat ja kein Treffil-Buch bekommen,

T22
JO: der Vogel hat ihm gesagt, dass das 
Treffil-Buch im Internet (online) ist.

T23
FB: Ja.
JO: Und ich habe ihm das Buch vom Friedhof gegeben,

T24
JO: und war auch mit ihm auf dem Friedhof.

T25
JO: Ich war vorher mit einem, das war ein Franzose

T26
JO: und der hat den Doron gesucht.

T27
FB: Ja, wann war das? Waren die vor Florescu da?

T28
JO: Er und seine Frau waren vor Florescu da.

T29
JO: Der hat mir aber auch nichts mehr zurückgeschickt.

T30
FB: Hat er das Treffil-Buch von dir bekommen?

T31
JO: JA. Der Vogel schickt sie immer zu mir.

T32
JO: Bei mir auf dem Haus ist noch der alte Giebel von früher.
FB: Ja.

T33
JO: Dort steht "Franz ET Maria".
FB: Ach ja!

T34
FB: Wollte der Franzose das Treffil-Buch zurückschicken?

T35
JO: Ja, er hat gesagt, er schickt es zurück,
aber er hat es mir nicht zurückgeschickt.

T36
FB: Du schreibst doch deinen Namen mit "k"?
JO: Mit "k"? Ja!

T37
JO: Mit "k" schreib ich meinen (Vor)Namen.

T38
JO: Die Rumänen, die schreiben in meinem
Personalausweis mit einem "c".

T39
FB: Also mit "c"? Ja?

T40
JO: Mit "c".
FB: "c" wie Cäsar. Nicht?

T41
JO: Aber in normalen Angelegenheiten
schreibe ich immer mit "k".

T42
FB: Er beschreibt den Jakob mit "k" als den 
üblen und bösen und unmöglichen Menschen.

T43
JO: Wie hat er den Namen geschrieben? Oberten oder Obertin?

T44
FB: Er hat "Obertin" geschrieben, aber im 
Französischen liest man das "Oberten."

T45
JO: Deinen Urgroßvater haben sie den Christof-Franz genannt, 
der hat "Oberten" geheißen, der hat am Friedhof gewohnt.

T46
FB: Den hat er ja auch im Roman drin.

T47
FB: Haben dich Triebswetterer schon einmal 
angesprochen wegen des Romans?

T48
JO: Nein. Der Langer hat mir zuerst davon erzählt.

T49
FB: Ja, gut! Das hat er mir dann auch geschrieben.
Das ist schon lange her.

T50
JO: Aber ich sagte, hör einmal, ich wollte ihm etwas
Gutes tun, er hat gesagt, er schreibt ein Buch,

T51
JO: aber nicht, dass er so "etwas" zusammenschreibt,
dann habe ich ihm meine Bücher gegeben.

T52
JO: Das war ein Baragan-Buch...

T53
FB: Renon Joschka, Gogo Joschka genannt, da hat er
genau den Text übernommen, der im Treffil-Buch steht,

T54
FB: er hat nur ein paar Wörter geändert.

T55
JO: Gogo Joschka war ein Schoah 
(von Joan), so hat man ihn gerufen.

T56
FB: Ja, ja, genau!

T57
JO: Ich habe den noch gekannt.

T58
JO: Ich habe das Buch von Vogel genommen und
habe ihn gefragt, hast du das bezahlt?

T59
JO: Ich gib dir kein Geld, gib es 
her, ich werf es ins Feuer...

T60
JO: denn wenn er so etwas von uns geschrieben hat,

T61
JO: dass ich dort bei ihm in der Gruft geschlafen habe...

T62
JO: und meine Mutter... Wir waren 8 Geschwister gewesen
und wir hatten eine Mutter, die war in ORDNUNG!

T63
FB: Ja, ja, ja!

T64:
JO: Lauter so Blödsinn.

T65
FB: Der lügt sie an, reihenweise,
sowohl die Leser, als auch...

T66
FB: den Verlag hat er angelogen, weil die
das sonst nicht gedruckt hätten,

T67
FB: wenn er sie nicht angelogen hätte...

T68
FB: und was die Presse dann bringt,
das ist alles, alles gelogen.

T69
FB: Wenn er von Temeswar ist, kennt
er sich gut im Banat aus,

T70
FB: das verbreitet er hier und die glauben ihm alle.

T71
FB: Diese Leute wissen nicht, dass, wenn 
man 50 km neben Temeswar geht,

T72
FB: dass man da Banater Deutsche Dörfer hat,
wo die Leute anders leben als in Oltenien.

T73
FB: Seine ganze Sippschaft stammt aus 
Oltenien, das habe ich rausbekommen.

T74
FB: Ich habe vier seiner Romane gelesen.
Alles (upps)!

T75
FB: Ich wünsch dir alles Gute!
Rege dich nicht auf!
Mach dir keine Sorgen!

T76
FB: Du bist an der ganzen Sache nicht schuld.

T77
JO: Wenn man jemandem helfen will,
macht man sich selber...

T78
FB: Ja genau, ja, ja.
 

Schlussfolgerungen aus dem Gespräch/Telefonat:
 
 

T79
Aus dem Gespräch mit Jakob Oberten (83) geht hervor:

T80
- dass Florescu mit Jakob Oberten eine Begegnung hatte;

T81
- dass Florescu von Jakob Oberten zwei Bücher bekommen hat;

T82
- dass Florescu ihm etwas geschickt hat,
aber die Bücher nicht zurückgegeben hat;

T83
- dass Jakob Oberten einem Franzosen das Treffil-Buch
gegeben hat, bevor noch Florescu da war;

T84
- das Treffil-Buch hat er auch nicht zurückbekommen;
(wir wissen aber, dass er in Frankreich war)

T85
- das Treffil-Buch kann aber auch online eingesehen werden;

T86
- Jakob Oberten hat Florescu den Friedhof gezeigt;

T87
- hier steht auch die im Roman beschriebene Damas-Gruft,
hier sind auch die Gräber der verunglimpften Toten;

T88
- Jakob schreibt seinen Namen mit "k" (wie kg), im
rumänischen Ausweis wird er aber mit "c" (wie Cäsar) geschrieben;

T89
- Jakob hatte noch 7 Geschwister, seine Mutter war keine Hure,

T90
heiratete keinen Zigeuner und hatte auch 
keine Zigeuner als Halbbrüder...
 


 
 
 
 
Triebswetterer
Kommentare: 
Betr.:ein Rumäne beschreibt Triebswetter als Banater Dorf, in welchem er nie gelebt hat und dichtet den deutschen Einwohnern identitätsfremde Lebensgewohnheiten an. Er beschreibt sie als dreckige, stinkige, besoffene, Mörder, Zigeunerjäger, Hausabfackeler,
Geiselnehmer und verwendet dabei die Namen real existierender Personen und deren Vorfahren mit negativ aufpoliereten Geschichten aus dem Familiensippenbuch der Triebswetterer mit einer wortgewaltigenhervorragend gestalteten schriftstellerischen Meisterleistung. Er hat sich wirklich Mühe gemacht unsere Identität und Geschichte zu verfälschen.
Der Roman: 
"Jacob beschließt zu lieben"
von Catalin Dorian Florescu:

Das ist kein Geschichtsroman der Banater Schwaben, das ist kein Familienepos der Triebswetterer Familie Obertin, das ist  eine Kriminalisierung unserer Ahnen und Vorfahren aus Lothringen, das ist eine Identitätsverfälschung der Banater Schwaben, das ist eine Schmähschrift gegen die Triebswetterer im Besonderen und Banater Schwaben im Allgemeinen!

Der reale Name Triebswetter und alle real existierenden Triebswetterer Familiennamen, die zusammen mit ihren Kurzgeschichten, die negativ aufpoliert aus dem Familiensippenbuch  übernommen wurden, dürfen kein Thema für einen Roman,  der zwischen Wirklichkeit und Fiktion keinen Unterschied  macht, sein.

Jakob (mit k, die deutsche Schreibweise) ist der Böse und Üble  und Jacob (mit c, die rumänische Schreibweise) ist der Liebe  und Gute, sagt in meinen Augen alles aus. Der Autor spielt mit  Identitäten, die er mit "einem" Buchstaben verändern kann  (siehe Thüringer Allgemeine).

Ihre Väter haben unsere Eltern um ihr Vermögen und ihrer Freiheit beraubt und die Söhne berauben uns jetzt unserer Identität.

Das ist eine Beleidigung, Erniedrigung und Diskriminierung der OPFER der rumänischen kommunistischen DIKTATUR!

Dies gilt auch für alle, die diesen Roman in grenzenlosen Kommentaren loben und für alle die, die angeblich viel für das Gelingen des Romans beigetragen haben, bei welchen sich der Autor bedankt: "Der Autor dankt dem Land Schleswig- Holstein und den Städten Erfurt und Baden-Baden sowie dem Literarischen Colloquium Berlin und der Bosch-Stiftung für die Unterstützung dieses Romans"

EIGENE MEINUNG DES AUTORS ZU SEINEM ROMAN:

Frage: "Jacob...? Wenn Sie wählen würden, wer wollten Sie aus dem Roman sein, würden Sie ihn  vorziehen?"
Florescu: "Zu Beginn sagte ich, dass ich mit Jacob nichts gemeinsam habe. Ich bin kein Schwabe, ich kannte die Epoche nicht, in welcher er lebte, ich habe keine gemeinsame Themen mit ihm. Ich bin kein Kind des archaischen Lebens vom Dorf, ich bin ein Sohn der Stadt, zuerst Temeswar, dann Zürich, ich lebte nicht als Schwabe in Rumänien, mit einer anderen Kultur als die der Allgemeinheit. Ich lebe in einer ultramodernen Gesellschaft und habe keinen Vater wie Jacob.