Update: 23.03.2012/siehe unten
Stellungnahmen von Triebswetterern
und auch Nicht-Triebswetterern
zum
Roman von Catalin Dorian Florescu
Jacob beschließt zu lieben
Erniedrigung, Diskriminierung, Beschmutzung
aller Triebswetterer und Banater Schwaben


Alle hier vorgestellten Beiträge und Kommentare wurden erstellt von
Triebswetterer und Banater Akademikern, die ihr Studium zum
Teil an Gymnasien und Universitäten in Rumänien absolviert
haben und die Materie, um welche es hier geht, besser als "GUT"
kennen; es handelt sich dabei um mehrere Germanistikdiplomanden,
-Professoren, Ingenieuren, Direktoren, Pfarrer, Naturwissenschaftler...


 
Aus dem Banat-Blog: "Florescu beschreibt in seinem Werk nicht DIE Banater Schwaben. Er beschreibt auch nicht DIE Triebswetterer 
oder DIE Familie Obertin. Nein in meinen Augen beschreibt er 
die Landbevölkerung in Rumänien zu dieser Zeit und vereint 
alle negativen Eigenschaften dieser auf die Banater Schwaben..." weiter...



Betr.:ein Rumäne beschreibt Triebswetter als Banater Dorf, in welchem er nie gelebt hat
und dichtet den deutschen Einwohnern identitätsfremde Lebensgewohnheiten an. Er
beschreibt sie als dreckige, stinkige, besoffene, Mörder, Zigeunerjäger, Hausabfackeler,
Geiselnehmer und verwendet dabei die Namen real existierender Personen und deren
Vorfahren mit negativ aufpoliereten Geschichten aus dem Familienbuch der Triebswetterer
mit einer wortgewaltigen hervorragend gestalteten schriftstellerischen Meisterleistung.
Er hat sich wirklich Mühe gemacht unsere Identität und Geschichte zu verfälschen.
Hier erfährt man alles, was nichtsahnende Leser wissen müssten und alles, was
von der Werbung zum Roman mit vorsätzlicher Vehemenz verschwiegen wird.

NEUES wird GRÜN dargestellt:
Vorab einige Eindrücke, Zitate immer in "Anführungszeichen"
aus der Presse.

Zuerst aber Heinz Vogel, der Herausgeber des Treffil-Buches:
"Wir bringen das große Lebenswerk von Peter Treffil auf
dieser Art in einem weiteren Umlauf, zur Schätzung seiner
Leistung und zum Ruhme unseres geliebten Heimatortes
Triebswetter." Und was hat Florescu jetzt daraus gemacht?

Tagesanzeiger (Schweiz) 21.11.11
(nach der Verleihung des Schweizer Buchpreises)
"Ich laufe auf Wolken, ich kann nun tief stürzen"
Frage an Florescu: "Sie waren überrascht?"
Florescu: ".. ich kannte auch die möglichen Grenzen... die Ernüchterung kommt
ja früh genug." "Ich rechne das der Jury sehr hoch an, ich finde das... auch sehr mutig".
Die Jury hat angeblich "... nur die Literatur beurteilt." also nur die "...gute Literatur,
unabhängig davon, ob das der Autor erlebt hat oder nicht". Und nicht zuletzt
"das Scheitern nimmt man immer in Kauf... ich kann tief stürzen".

Kommentatoren aus der Schweiz dazu:
P.M.: "...kranken die Schweizer Publikationen
der letzten Jahre an Kurzlebigkeit".
R.G.: "...er spricht über den verpassten Pulitzerpreis".
"... die Aussage wird ihm in den Mund gelegt".
"... ein trauriges Mittel, Klicks zu generieren".

Meine Antwort:
Ist das in der Schweiz üblich, dass jemand, der die "Schweizer Literatur" durch
"neue Themen und einem neun Ton" dahingehend bereichert, dass in einem
Roman real existierende Personen, deren Familienbücher und Ortsnamen
für die Diskriminierung eines ganzen Ortes verwendet werden? Bei der HOG
Triebswetter gibt es ausreichende Informationen darüber.
Warum beachten das die Schweizer Medien nicht?

Florescu erhielt Ende der 90-er Jahre den Schweizer Pass.
Sein Vater war der "Sohn schlauer rumänischer Bauern."
 
 

DRS2-Radio Schweiz
Gespräch mit Florescu  am 21.09.2011
Bemerkungen und Zitate aus dem Interview/Gespräch

Die Ahnen der Triebswetterer aus Lothringen sind
"alle machthungrig und haben Blut an den Händen".
"Triebswetter ist ein Ort von Selbstmördern und Pechvögeln".
Florescu legt Wert auf "die Macht der ersten Sätze". Der erste Satz im Roman:
"Der Teufel versteckt sich im Sturmvor Gott", wäre ein Aberglaube in Rumänien.
(Das stimmt schon, aber bei den Rumänen und nicht bei den Deutschen!)
"Vater Jakob (mit k) ist brutal, vergewaltigt, verrät Sohn an die Russen, der ÜBLE,
ein Kind seiner Zeit, tritt in die KP ein." und der "Sohn Jacob (mit c) ist der LIEBE,
der nur Zuflucht bei der dicken Zigeunerin findet." (Zigeuner und Deutsche hatten
im Banat nie ein so gutes Verhältnis, dass sie sich gegenseitig besuchten. Es
gab auch keine Deutschen, die einen Zigeuner als Halbbruder hatten. Oder?
Ich bin mir nicht ganz sicher, wenn da welche den Roman dauernd gut bewerten?)
Und jetzt wird es wieder mystisch: "...die Geburt von Jacob fand nicht auf dem Mist
statt...der Wind hat den Samen gebracht...".  "Wie sind sie zu Triebswetter gekommen?"
Antwort: "... wie die Jungfrau zum Kind... es war der Wind".
Auf die Frage: "Sie sind Rumäne?" Antwortet Florescu mit: "JA".
Florescu war in Ulm und Lothringen. Was hat er dort erfahren?
(... Deswegen haben wir aus Ulm keine Antwort erhalten. Dieser
Roman gehört nicht zu der Geschichte der Donauschwaben!!!).

Florescu hatte "RUMÄNISCHE INFORMANTEN" aber aus der
Geschichte des Dorfes wußte er am Wenigsten,  "alles andere ist FIKTION".
(UND DAS Treffil-Buch? Die Geschichte und Identität der Triebswetterer Banater
Schwaben ist NICHT geeignet für einen Roman, der zwischen Fiktion und
Wirklichkeit NICHT unterscheidet!)
Auf den Hinweis: "In 'Der blinde Masseur' herrscht ein melancholischer,
in 'Zaira' ein lustiger und in 'Jacob' ein ANDERER (düsterer, dunkler) Tonfall."
Antwortet Florescu "...ich muss dem Publikum gefällig sein." Welches Publikum?
"Es gibt HUMOR im Roman 'Jacob', so Florescu". ABER WO? Für uns nicht!
Es gibt einen Schweizer Roman "VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN"???
(Abgekupfert ist da überhaupt nichts, siehe Triebswetter und Treffil-Buch)
Laut Florescu gibt es: "REAKTIONÄRE TRADITIONALISTISCHE KREISE",
eine Minderheit unter den Banater Schwaben (die sich auch noch geteilt hat), die
etwas gegen seinen Roman "Jacob" haben, aber: "Es gibt Banater Schwaben,
die das Buch als 'GUT' bewerten, welche die ihm DAUERND gratulieren."
(Bei mir hat sich noch keiner gemeldet: franz.balzer@t-online.de
Bitte aber alle E-Mails in deutscher Sprache und mit gültigem Absender.)
 

Auszug aus einer Programmvorschau von VOX:
"Tradition ist alles! Roma...Djuliana ist 15 Jahre alt, ihr zukünftiger Bräutigam
ist 17. Nach Tradition und Sitte sind sie damit längst im heiratsfähigen Alter."
(Vergl. im Roman: "animalische Kopulation...beide waren noch nicht sechzehn...")
 

In einem anderen Interview im
Schweizer Fernsehen DRS2
behauptet Florescu, dass er als Intellektueller und Migrant
"die Deutsche Literatur- also auch die Schweizer Literatur-
mit neuen Themen und einemfrischen Tonbereichert."
(Und der Ton kommt mir so bekannt vor. Man denke nur an
"Wunderzeit" und Ceausescus Heldentaten referieren, beim
Nationalfeiertag in der ersten Reihe mitmarschieren, die Pflichten
des Vaters zu berichten, seiner angeblichen gemütlichen Flucht
mit einem Auto (Dacia), den oben genannten Informanten und
reaktionären Kreisen, dann "schrillen" bei mir alle Glocken!
Leider hört man es nicht bis in die Schweiz!)
Seine Romane schreibt er immer in Cafe-Häusern. also ist
"Jacob" auch das Produkt eines Cafesatzlesers? In Rumänien
hat man den Cafe aber oft "mit Schuss"- dem in den Romanen
"Zaira" und "Jacob" vielgerühmten Schnaps- getrunken, auch
eine "Rumänische Tradition."
 
 

Badisches Tagblatt April 2011
(Abschied mit einem lachenden und weinenden Auge
des Baldreit-Stipendiaten Catalin Dorian Florescu)
Zitate und Auszüge:
"Was für ein Erzähler, jubelte die Literaturpäpstin Elke Heidenreich."
nachdem sie den neuen Roman "Jacob" von Florescu gelesen hatte.
Es wäre aber eine Leichtigkeit gewesen, auch etwas über die Banater
Schwaben- ja sogar über Triebswetter- im Internet zu erfahren!
Dazu sage ich nur: Geschichte, Gemeinschaftskunde, setzen-
keine Note- die Notenskala reicht nicht. Dasselbe gilt für andere Lobliedschreiber!
Der Oberbürgermeister der Stadt Baden-Baden bescheinigte dem Stipendiaten,
dass er ein "Mann offenen Herzens sei, der den Stoff seiner Romane... im Reich der
Träume und Fantasie sammle". Unsere Geschichte und die im Roman beschriebenen
Personen sollten kein Thema für Vermischung von Fiktion und Wirklichkeit sein!
Weiter heißt es: "Mit diesem Prolog auf die dichterische Freiheit entzog der OB
dem Protest derer jegliche Angriffsfläche, die sich an ihn und die Medien gewandt
hatten, um gegen die Verunglimpfung ihrer Kultur aufzubegehren".Wie toll, dass
man in Deutschland über die "dichterische Freiheit" sprechen kann! Wie ist es aber
um die "Meinungsfreiheit" derer bestellt, die direkt von IHRER verfälschten Geschichte und
IHRER von Florescu VERFÄLSCHTEN IDENTITÄT betroffen sind? Warum hat uns die Presse
und auch Florescu noch keine Antworten auf unsere Fragen gegeben? Und der OB?
Es geht nicht nur um die Verunglimpfung der Kultur, es geht um die Diskriminierung
und Erniedrigung REAL existierender Personen und deren VORFAHREN bis ins tiefe
Mittelalter zurück, obwohl der 30-jährige Krieg nicht zu unserer Ansiedlungsgeschichte
gehört. Der 30-jährige Krieg fand nicht nur in Lothringen statt, ganz im Gegenteil, ein
Teil davon spielte sich- wie Geschichtsschreiber meinen- zwischen Frankreich und
Schweden auf Deutschem Boden ab! Entstand so Geschichtsschreibung? Danke!
Weiter heißt es, dass Florescu "dem Verdacht der Beleidigung entgegentrat, indem
er betonte, außer dem Ortsnamen Triebswetter(1)reflektiere in keiner Weise auf reale
Menschen oder Handlungen(2). Vielmehr sehe er sich als europäischer Schriftsteller
Deutscher Sprache(3), der seine Quellen in Osteuropäischen Raum findet... er
inszeniere das Drama des Lebens absichtslos ohne ideologische Ambitionen(4).
Er sei kein Historiker und kein Chronist, sondern ein Dichter, der zwischen Fiktion
und Realität keinen Unterschied(4)mache".
(1) In der Bundesrepublik gibt es fast 3000 Personen, in deren Personalausweis
als Geburtsort "Triebswetter" eingetragen ist. Das sind aber "reaktionäre Kreise"!
(2) Allein im Familenbuch der Triebswetterer sind im Inhaltsverzeichnis 18 Obertins
eingetragen und diese sind wieder mit dem (ehemaligen) halben Dorf verwandt. Alle
Handlungen, die ebenfalls zusammen mit den zum Teil gar nicht geänderten Namen
aus diesem Buch übernommen sind, wurden absichtslos, ausnahmslos (kaum
ideologisch) bis ins Unkenntliche negativ "aufpoliert" (siehe Radio Temeswar,
August 2010: "Ich stehle Geschichten... und poliere sie dann bis zum vollen Glanze).
(3) Ein Europäischer Schriftsteller Deutscher Sprache, der sich noch hinter dem
Schutz und Schirm der "Künstlerfreiheit" versteckt, damit er als Rumäne- Nachkomme
eines Mitgliedes eines menschenunwürdigen Regimes (Hallo Medien, habt Ihr schon
alles vergessen?)- die ehemalige Deutsche Minderheit, wie gewohnt erniedrigen und
diskriminieren kann, so nach dem Motto: "DIE Freiheit nehmen wir uns".
Dazu brauchen wir "solche" Rumänen nicht in der  EU!
(4) Wenn man als Rumäne die GESCHICHTE und IDENTITÄT der Banater Schwaben so
beschreibt, dass der nichtsahnende Leser zwischen "Fiktion und Realität keinen
Unterschied" erfahren kann, hat das sehr wohl "ideologische" Züge, zumal man noch
von "rumänischen Informanten", "die Vorfahren aus Lothringen verließen ihre Heimat
mit Blut an den Händen", "Triebswetter ist ein Ort von Selbstmördern und Pechvögeln"
und "reaktionären traditionalistischen Kreisen" (siehe Schweizer Radio DRS2) spricht.
Waren denn alle jene, die von der Securitate bei Verhören erschlagen wurden
"Selbstmörder und Pechvögel"?
Rumänische Nationalkommunisten und deren
Ideen brauchen wir auch nicht in der EU!
 

Badisches Tagblatt 05.03.2011 (Baden-Baden)
(hier hält sich Florescu als Stadtschreiber auf,  war auch schon November 2010 hier)
"Von Lothringen ins Banat: Die Geschichte der Obertins" und der
Untertitel "Baldreit-Stipendiat Catalin Dorian Florescu erzählt vom
Überleben in harten Zeiten". Zitate aus dem Artikel.
"Man könnte das alles eine schlechte Welt nennen und eine sündige,
aber es war seine einzige, und als solche liebte er sie" ... "geht es doch
ums Überleben in harten Zeiten, Hunger, Enttäuschung und Verrat,
Niedertracht und Gemeinheit, Flucht und Deportation, die Suche nach
Besitz und Macht." Weiter wird der Aspekt der Herumstreuner die
das "Dorf, das so frei stehend und verwundbar war, dass es nicht nur dem
Wetter, sondern allen, die hier durchwollten, ausgesetzt war" angesprochen,
dass Florescu hier die Habsburger und die Ungarn nannte, jedoch die
Rumänen und Zigeuner verschwieg, bleibt ein Rätsel. Und "so beginnt das
erste Kapitel des Buches, das den Leser im Unklaren läßt, was es mit der
Amerikareise und der Rückkehr Elsas nach Rumänien auf sich hatte". Da
haben wir doch schon einmal etwas über eine Amerikareise gehört?
"Vor die Wahl gestellt, auf den tatkräftigen Sarelo" dem Zigeunerjungen
"verzichten  zu müssen, verrät der Vater Jacob an die Russen".  Geflohen
von einem Deportationszug und "gerettet durch einen Popen (??), hilft er diesem
beim Waschen von menschlichen Knochen, die aus einem Berg...".

Thüringer Allgemeine (TA) (März 2011)
"Schriftsteller Catalin D. Florescu: Plädoyer für Menschlichkeit"
Frage i.b. auf den Roman Jacob beschließt..."...wie ist ihnen zumute?"
Florescu "Ich schwanke zwischen Zuversicht und Bangen... aber der
Literaturbetrieb kann unbarmherzig sein."
Frage "welche Rolle spielt das Internet?"
Florescu "Es soll viel Zuspruch drin stehen, aber ich lese das nicht."
Wie ist das dann mit dem eigenen Gästebuch?
Frage "Erzählen Sie von der Suche nach Identität?"
Florescu "...ist etwas Vielschichtiges und wie wenig es eigentlich
braucht, seine eigene Identität zu verlieren... manchmal ist es nur
ein Buchstabe im Namen." Beispiele: Oberten und Obertin, Jakob (Deutscher)
und Jacob (und schon Rumäne), Gogo und Coco. Gogo wurde sowohl von
Treffil als auch von Florescu falsch geschrieben. Reiner Zufall?
Frage "Sie wurden in Rumänien geboren... steckt etwas von ihrer
Biografie in diesem Buch?"
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Florescu "... Ich bin kein Banater Schwabe, teile diese Geschichte nicht.
Insofern konnte ich mir für den Roman mehr Freiheiten herausnehmen
und Risiken eingehen." Florescu zum Schluss "... Ich möchte
den Roman verstanden wissen als Plädoyer für Menschlichkeit und
Liebesfähigkeit. Und für Selbstverantwortung."
Wirklich Mmenschlichkeit und Selbstverantwortung?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Auszüge aus einem Kafehaus Kultur-Interview (Radio Temeswar).
Florescu "Ich schreibe Weltgeschichte!"  oder korrigiert sich
"Ich schreibe Weltgeschichten!" Frage "Was sagen sie zu Zaira?"
Florescu "Zaira ist ein Weltbuch, ha, ha, ha" und handelt vom
"wahren erfundenen Leben der Zaira." Weiter "Ich stehle
Geschichten, ha, ha, ha und... gebe sie dann
weiter in veränderter, erweiterter, verdichteter Form.
Ich suche Diamanten und poliere sie dann zum vollen Glanz."
Na wie jetzt;- wahr oder erfunden?
Und wie glänzen jetzt die Banater Schwaben?
Frage "Warum schreiben sie nichts über die Schweiz?"
Florescu "Die Schweiz gibt viel zu wenig her... das ist eine
andere Kultur... die Tradition, wenn es sie gibt...
da bleib ich doch Rumäne."

Wie bitte? Die Deutschen und Zigeuner im
Banat hatten/haben dieselbe Kultur?
Der Hauptheld "Jakob ohne Name" ist doch ein "Zigeuner", denn
nur Zigeuner hatten in jener Zeit kein Name, weil sie zum Teil nicht
polizeilich gemeldet waren. Dazu wird auch noch die Deutsche
Schreibweise Jakob (mit k) verwendet.



 
 

Alle hier vorgestellten Beiträge und Kommentare wurden erstellt von
Triebswetterer und Banater Akademikern, die ihr Studium zum
Teil an Gymnasien und Universitäten in Rumänien absolviert
haben und die Materie, um welche es hier geht, besser als "GUT"
kennen; es handelt sich dabei um mehrere Germanistikdiplomanden,
-Professoren, Ingenieuren, Direktoren, Pfarrer, Naturwissenschaftler...

Kommentare und Beiträge von Triebswetterern
und Banater Schwaben

In "Zaira" beschreibt Florescu das schöne ("wahre, erfundene") Leben
auf dem Lande in Südrumänien (genau Strehaia/Mehedinti/Oltenien) und
in "Jacob" geht es um Hunger, Enttäuschung, Verrat, Dreck, Gestank und
Gewalt bei den Banater Schwaben unter rumänischen/zigeunerischen
Lebensbedinbgungen. Betrachtet man beide Romane, dann kommt die
Message Florescus ("Identitätsspiel", "mehr Freiheiten und Risiken")
erst richtig herüber.



 

Update: 23.03.2012
CATALIN DORIAN FLORESCU/aus dem Lebenslauf
Florescu wurde am 27. 8. 1967 in Temeswar/Timisoara, Rumänien geboren.
1976 war die erste Ausreise mit seinem Vater nach Italien und Amerika.
Die Rückkehrnach Rumänien fand acht Monate später statt.
1982 erneute Flucht mit den Eltern in die Schweiz.
Seitdem wohnhaft in Zürich/ Schweiz.
Er studierte Psychologie und Psychopathologie
an der Universität in Zürich. Abschluss 1995, u.s.w.

Erste Bemerkungen/Kommentare dazu:
Die "erste Ausreise" und die "erneute Flucht" widersprechen
sich ein "wenig". War die "erste Ausreise" schon eine Flucht oder
war die "erneute Flucht" nur eine Ausreise (die eigentlich-
laut Tagesanzeiger.ch- nach Deutschland gehen sollte)?
Und Amerika? War nicht im Roman die Deutsche Elsa Oberten
in Amerika, hat sich dort mit Tätigkeiten "zweifelhafter Art
bereichert", hat dann einen "ohne Name" geheiratet und
ein Kind auf dem Mist bekommen? Ist das Psychologie?
Warum "Jakob ohne Name"?
War das ein Zigeuner? Nur Zigeuner hatten in jener
Zeit keinen festen Wohnsitz, waren häufig auch
nicht polizeilich gemeldet, hatten also "keinen Namen".
Nur so konnte auch der Halbbruder ein Zigeuner sein.


 
Laut Florescu leben und lebten in diesen Gebäuden gewaltbereite
Menschen mit dreckverkrusteten Füßen, mit  Stall-, Kot- und
Uringeruch unter Strohdecken.
Zitat: "Catalin Florescu, den wir aufs Höchste schätzen...hat sein Buch
genauestens recherchiert. Alles andere unterliegt der künstlerischen Freiheit und der Meinungsfreiheit..."(Zigeunerviertel:Insel/Burg oder?)

B.F.
Email und Fax an den Beck-Verlag:
"Bitte an die Richtige Stelle weiterleiten.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten in der Anlage einen Einwand gegen
die Veröffentlichung des Romans Jacob beschließt
zu lieben von Catalin Dorian Florescu.
In dem Roman wird ein Dorf rechtschaffener Bürger
diskriminiert und es werden Namen real existierender
Personen verwendet."
Antwort des Verlages: KEINE

Inhalt der Anlage:
An den C.H. Beck-Verlag
betr.: Catalin Dorian Florescu
  Jacob beschließt zu lieben
ISBN 978-3406612671

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhebe ich einen Einwand gegen die Veröffentlichung des oben genannten Romans.
Das Dorf Triebswetter und deren Einwohner werden in erheblichem Maße diskriminiert.
Allein schon, dass der Namen des Dorfes fällt, es gibt noch andere Dörfer, in welchen Auswan-
derer aus Lothringen zu finden sind, und wie es beschrieben wird, ist äußerst fragwürdig.
Im Roman fallen die Namen real existierender Personen und das ist für diese Personen
mehr als diskriminierend. Aber nicht nur das ist anstößig;- die Namen sind aus einem Buch
eines Familienforschers (Das Treffil-Buch) geklaut worden. Der Name des Dorfes kommt
nicht von Trübswetter (also trübes Wetter) und der Name Jakob mit „k“oder Jacob mit „c“
ist darauf zurückzuführen, dass die rumänischen Behörden nach dem 1. Weltkrieg den
dortigen deutschen Bewohnern einen Namenszwang auferlegt haben, statt „k“ also „c“ (was
in der rumänischen Sprache wie ein „k“ klingt). Man sollte auch die Geschichte jener
Gegend kennen. Das Banat ist nach dem 1.Weltkrieg an Rumänien gefallen, es wurde
daraufhin von Rumänen kolonisiert und es wäre durchaus möglich, dass der Autor diese
Kolonisierung beschreibt. Dazu  würden dann aber besser andere Namen passen.
 
 

R.H.
Habe heute noch einmal mit unserem Vetter Jakob Oberten,
in Triebswetter gesprochen. Er ist sprachlos und versteht die
Welt nicht mehr. Hat mit Florescu, über den von mir
geschilderten Aussagen und Darstellungen des Autors
Florescu in seinem Roman über Banat, Tiebswetterer
und Triebswetter, überhaupt nicht gesprochen. Als der
behinderte Florescu in Triebswetter vor ihm stand, tat
es ihm Leid um diesen Mann, erklärte ihm einiges über die
Baragan-Deportation und war mit ihm auch auf unserem Friedhof.
Kommentar und Ergänzung dazu: F.B.
Mein Vater ist auch Behindert und zwar 100% Gehbehindert und
hätte gern in der 70-er Jahren ein neues Hüfgelenk bekommen,
jedoch durfte er nicht in den Westen, so wie Florescu.
 

H.K.
Es gibt auch schon einige Rezensionen, die mich nachdenklich stimmen.
So schreibt zum Beispiel eine Leserin, dass sie aus diesem Buch
viel über die Banater Schwaben gelernt hätte (wobei sie vorher
angibt, dass es eine fiktive Geschichte wäre und dass das Schicksal
der Obertins 300 Jahre lang eng mit der Geschichte der
Banater Schwaben verbunden sei. Was jetzt, Fiktion oder Geschichte?)
Ihre Zitate und Beispiele bestärken aber meine Befürchtung dass eine
historische Betrachtung von einem Außenstehenden kaum akkurat möglich ist.
Insofern werde ich vermutlich kaum 20€ ausgeben und einen Autor
damit finanzieren, der meine Landsleute verunglimpft.


Aus einer Rezension
"Endlich hören wir Mal, was in dieser dunklen Ecke Europas
passiert ist, wir haben es ja schon lange vermutet..."

Aus einer Rezension bei LovelyBooks
"... der Roman endet mit der Deportation junger
rumänischer Männer nach Sibirien."

Es ist doch ALLES richtig, nur fehlt etwas;-
wie wäre der Satz eigentlich richtig:
"... der Roman endet mit der Deportation (der Banater Schwaben) 1951 von
Männern, Frauen, Kindern, Greisen und Schwangeren durch junger
rumänischer Männer mit aufgepflanzten Gewehren nach Sibirien.
800 km ostwärts unter freiem Himmel in die Baragan-Steppe."

K.C.
Hier findet Ihr einiges, was ich nach dem ersten,
flüchtigen Lesen dieses Romans beanstande:
http://www...Skizze.htm (das ist nur eine Skizze) http://www...Aerzte.htm
(Die Links wurden hier absichtlich unterdrückt, können aber eventuell auf Verlangen zugesandt werden.)
Das ist aber bei weitem nicht alles. Nur bin ich diese Geschichte im Moment so
satt; ich bin von Florescus ständigem Ekel uns gegenüber angeekelt und müde.
Sich auf 405 Seiten andauernd aufzuregen - das schlägt aufs Gemüt.

Denn Florescu verletzt die Persönlichkeitsrechte einer real existierenden
Person (Jakob Oberten - eventuell auch seine in Deutschlad lebenden
Kinder). Diese Person hat Florescu nicht die Erlaubnis gegeben, all das,
was im Roman über ihn steht, zu schreiben und zu veröffentlichen.

Ich schicke dir erst Mal den Link, damit du verstehst, was ich meine.
Es geht um einen Roman über Triebswetter, der noch in diesem Monat
beim Münchener C. H. Beck Verlag erscheinen wird. Der Autor ist ein
Catalin Dorian Florescu, der sich in Deutschland bereits einen Namen
mit drei Romanen gemacht hat. In seinem dritten, Zaira, beschreibt er das
schöne "viata la tara" (Leben auf dem Lande) in einem südrumänischen Dorf
(das könnte also Oltenien/Muntenien, was auch Walachei genannt wurde, sein).
Jetzt sind wir dran.  Hier die ersten Seiten des Romans , als Leseprobe:
http://www.vorablesen.de/files/Leseprobe_Jacob_beschliesst.pdf
Daraus zitiere ich eine Passage, die uns, unsere Eltern und unsere
Vorfahren beschreiben. Bitte entschuldige, dass ich dir so einen Mist
schicke, aber es ist die traurige Realität (*):
„Die animalische Kopulation, wenn sie von Erregung und Verlangen ...
war das Einzige, was ihnen ganz allein gehörte und sie entschädigte.
Sie und der Schnaps in der Kneipe. Häufig fand der Beischlaf vor
Sonnenaufgang statt,... weil sie dann nicht müde waren. Betäubt vom
Stallgeruch, vom Kot und Urin im Nachttopf, von der abgestandenen
Luft, von Mundgeruch und dem Gestank dreckverkrusteter Füße und
ungewaschener Körper, zerstochen von Flöhen und Mücken, rutschten
sie unter der Strohdecke herüber und fanden schnell den ebenso übel
riechenden Körper des anderen.“

Ich gebe mich vielleicht dann geschlagen, wenn uns ein guter
Anwalt mitteilt, dass unser Grundgesetz und unser Strafgesetzbuch
nicht ernst zu nehmen sind: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
(Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz)

Florescu hat sogar Treffils Fehler übernommen, denn der Spitzname
war nicht Gogo sondern Koko. Das weiß ich, weil meine Oma die Koko Lina
war und weil ich meinen Urgroßvater mit  Koko Ota ansprach. Und Koko kam
von Kokron. Von der ursprünglichen Schreibart des Nachnamen Coqueron
abgeleitet, wäre es dann Coco. Wieso Treffil daraus Gogo gemacht hat,
werden wir nie erfahren.

Florescu erwähnt nirgendwo in seinem Roman, dass er aus dem Treffil Buch
Daten (die nur in diesem Buch und sonst nirgendwo auf der Welt auftauchen)
verwendet hat. Er spricht von einer Dorfchronik. Nun, das Treffil Buch ist nie
und nimmer eine Chronik, weil die Ereignisse nicht in zeitlicher Reihenfolge
dargestellt werden.
Florescus Roman ist also ein abgeleitetes (derivatives) Werk - oder?
Wir müssen etwas finden, womit wir diesen Scharlatan festnageln können.
Dreist ist er, der Florescu - aber es geht ja in diesem Fall um viel mehr.
Muss Deutschland sich ab jetzt an solche Gauner anpassen oder gibt
es doch noch einen Rest von Recht und Ordnung in diesem Land?

Zu Herrn Lebers "künstlerische Freiheit" fällt mir die Antwort von der
Lektorin dieses Buches (vom C. H. Beck Verlag) ein, die sie mir per
Email geschickt hat. Hier einige Auszüge:
Zitat: "Ansonsten kann ich Ihnen versichern, dass wir in der Angelegenheit
nichts unternehmen werden. Catalin Florescu, den wir aufs Höchste
schätzen, nicht zuletzt wegen seines Lebensschicksals, hat sein Buch
genauestens recherchiert. Alles andere unterliegt der künstlerischen
Freiheit und der Meinungsfreiheit, die immer noch in der BRD herrscht. [...]
Erlebtes und Erfahrenes zu interpretieren, ist und bleibt immer individuell."
Zitat Ende Natürlich verteidigen sich einzelne Personen, die für ihre
Entscheidungen unter Umständen verantwortlich gemacht werden können.
Ich weiß nicht, was sie mit Herrn Florescus "Lebensschicksal" meint.
Wahrscheinlich meint sie seine "Flucht" aus dem furchtbaren Land
der Kommunisten. Ob sie weiß, dass die ganz gemütlich, in einer Dacia
stattgefunden hat? Nein, dass will sie jetzt vermutlich gar nicht mehr wissen.
Was das "Erlebtes und Erfahrenes zu interpretieren..." betrifft, da sieht man,
dass sie keine Ahnung hat. Was hat denn Herr Florescu, bezogen auf dieses
Buch, erlebt oder erfahren? Und was darin ist "genauestens recherchiert"?
Ein paar Geschichten hat er aus dem Treffil Buch genommen und verdreht.
Kommentar/Ergänzung dazu: F.B.
Ich habe dem Verlag auch eine Email und ein Fax (mit gleichem Inhalt)
geschickt und habe bis heute noch keine Antwort erhalten. Nun
meine ich, die haben mehr Dreck am Stecken, als wir vermuten.
Was Meinnungsfreiheit angeht, so möchte ich doch den bekannten
Humoristen Dieter Nuhr zittieren: "...wenn man nichts
weiß, einfach Mal die Klappe halten"!
Ich bin dabei zu recherchieren, was an einer Information dran ist, die
lautet, Florescus Vater war Secu-Informant oder Spitzel. Vermutlich
hat er auf seinen Reisen nach Italien und Amerika seine Landsleute
bespitzelt.

B.N.
Hallo, wenn Du bei Google die zwei Suchbegriffe "Florescu Miliz"
eingibst, kommst Du zu Florescus erstem Roman "Wunderzeit",
der sehr viel Autobiographisches enthält, u.a. die
Pflichten seines Vaters, der Miliz zu berichten.
 
 

Ergänzung dazu: F.B.
Auszüge aus seinem ersten Roman "Wunderzeit":
Zitate sind immer in "Anführungszeichen".
Aushttp://www.florescu.ch/9242/34184.html
Mit Fellini träumen/La dolce vita: "Die Souveränität der Männer, die
erotische Ausstrahlung (#)der Frauen und ihr ungebundenes Leben...
an diesem Vorbild wird er all seine Erfahrungen im Westen messen..."
Florescu durfte schließlich, was kaum ein Banater Schwabe durfte,
ins westliche Ausland reisen: "...Ausschlaggebend waren dabei die
guten Beziehungen des Vaters: Als Hausverwalter hatte er der Miliz
täglich Informationen über alle Mieter zu liefern...". Die Miliz (in
Uniform) war der Securitate (in Zivil) unterstellt;- dieselbe Organisation.
Im Kommentar heißt es weiter: "... Konsequent aus der Sicht des
Jungen, von seinem Erfahrungs- und Wissenshintergrund aus
erzählt, entfaltet sich unspektakulär und realistisch eine Geschichte
der Selbst- und Bewusstwerdung, die sich vor allem an Details und
kleinen Gesten orientiert, und deshalb äußerst glaubwürdig ist."
(Wow!!! Das wird jetzt auch auf den letzten Roman Jakob/Jacob übertragen.)
"So erzählt Alin (CatAlin) zunächst von ...der hübschen (#) Geschichtslehrerin,
bei der er, um einen guten Eindruck zu machen,'Ceaucescus
Heldentaten' referiert; und vom Nationalfeiertag,den er liebte wegen...
des im Fernsehen übertragenen Festumzuges, in dem er ganz vorne
mitmarschierte, um den Mädchen zu imponieren."
(Wow!!!Ein Ceausescu-Anhänger und zwar aus der ersten Reihe.)
Und jetzt weiß ich auch, warum dieser Roman "Wunderzeit" heißt.
 
 

W.M.
Das ist ja eine schlimme Sache, hier wird nicht nur der Familienname
Oberten sowie das Dorf Triebswetter verleumdet, sondern eine ganze
Volksgruppe verhöhnt und beleidigt.
Ich habe bereits eine Mail an den Verlag gesendet.

R.S.
Das ist ja ein dicker Hund. Was für ein (upps, zensiert).
Ich werde mal ein paar Emails weiterschicken und
an den Buchhandel schreiben.

C.I.: Director Uni. P&P
Ich bitte Sie mir bei dieser Angelegenheit zu helfen, da ich denke das Bild der
Triebswetterer wird hiermit verschmutzt. Vielleicht könnten Sie eine Aktion
auf Ihrer Webseite starten und mehrere Leute auffordern den Verlag Beck zu
kontaktieren, damit dieses Buch nicht erscheint.
Bald soll im Münchener C. H. Beck Verlag ein Roman erscheinen, der sich
teilweise aus dem Treffil Buch inspiriert*.  Die Handlung spielt sich in
Triebswetter ab und die Namen der Romanfiguren sind auch in Triebswetter
real existierende Namen.  Wie Herr Florescu - der ein in Temeswar geborene
Rumäne ist und jetzt in der Schweiz lebt - uns Triebswetterer sieht, ist aus dem
folgenden Auszug ersichtlich: (*)„Die animalische Kopulation, wenn sie von
Erregung ...u.s.w... übel riechenden Körper des anderen.“
Diesen Auszug habe ich bei www.vorablesen.de gefunden, wo man die ersten
28 Seiten des Buches lesen kann:
http://www.vorablesen.de/files/Leseprobe_Jacob_beschliesst.pdf
Als solche dreckige und primitive 'Tiere' (animalische ...) gehen also
unsere Vorfahren in  die Geschichte (die von den Rumänen bestimmt wird) ein.
Dazu muss man  sagen, dass Herr Florescu das Dorf nicht kennt, er hat es nur neulich
ein Mal besucht. Ich habe etwas unternommen, aber ohne Unterstützung habe ich nicht
die besten  Chancen auf Erfolg.  Übrigens, der Spitzname "Gogo" hat Treffil fehlerhaft
geschrieben,  denn das ganze Dorf sprach ihn  "Coco" aus - von Coqueron.
Herr Florescu  kann das natürlich nicht wissen, und so wiederholt er den Fehler.

D.D.
Bin hoch empört - ein schärferes Wort fällt im im Augenblick gar nicht ein - über das
von diesen (upps, zensiert) über Triebswetter und seine Leute geschriebenen Mist.
Aus den wenigen biographischen Auskünften zur Person dieses
"(upps, zensiert)" darf ich mir nur zu gutvorstellen daß er mit der "binecuvantare"
des Klosters Secu ausgeführt worden ist und sich weiterhin in deren
Diensten befindet. Ja, ihr müßt euch alle, so schnell wie es nur geht, rühren und
diese Infamie stoppen. Ich werde mich hier bemühen etwas zur Person des (upps, zensiert)
zu erfahren. Vielleicht wäre auch auf diplomatischem Wege etwas zu erreichen!?

J.R.
Ihr Kommentar zum Buch von Florescu hat mir sehr imponiert. Sie haben
recht, wir dürfen nicht jedem Dahergelaufenen erlauben, uns Banater
Schwaben zu verleumden. Eine Mail habe ich an den HOG Vorsitzenden
geschrieben und meine Unterstützung zugesichert. Die Bücher
von Treffil, Petri/Wolf und Renard habe ich alle gekauft und darauf können die
Landsleute aus Triebswetter stolz sein und nicht auf solche (upps, zensiert),
die auf unsere Kosten Geld verdienen und von den Bundesdeutschen
noch hoffiert werden.

R.J.
Lieber W. ich habe von dem Buch "Jacob beschliesst zu lieben" von
Herrn Florescu gehört und bin entsetzt, wie er uns Banater Schwaben und
die Triebswetterer  in den Dreck zieht. Bei aller Liebe zu Literatur und Fiktion
geht es hier doch zu weit. Wenn die Bundesdeutsche Öffentlichkeit jetzt denkt,
so waren die Banater Schwaben, dann müssen wir uns nur fragen,
haben wir nach all dem was unsere Volksgruppe erlebt und erleidet hat,
nun auch noch verdient, unsere Geschichte und Traditionen
verfälschen und verunglimpfen zu lassen. Das grenzt aus meiner Sicht an
Volksverhetzung. Stell Dir mal vor, ein Deutscher würde solch ein Roman
über die Juden oder andere Gruppen schreiben, was dann los wäre.

W.W.
Das Buch ist erschienen. Ich lese es gerade. Würde vorschlagen, dass
es jeder von uns  mal ließt und dann seine Meinung bildet. Man sollte
aber in betracht ziehen, dass es ein Roman ist und keine Reportage.
... Ich denke die Gemüter sind überhitzt und haben so überreagiert.
Deshalb wäre es gut wieder auf den Boden der Tatsachen
zu kommen und das Ganze so zu betrachten wie ein Roman.
 

K.C.
Ich hatte in meinem Literaturstudium als Schwerpunkt Komparatistik gehabt
und ich habe mich mit diesem Gebiet auch später beruflich  befasst.  Ich denke,
dass ich sehr wohl in der Lage bin, gute Literatur zu erkennen und  als solche
zu bezeichnen... Falls Dich die amazon.de-Rezensionen inspirieren, kann ich
Dich nur darauf aufmerksam machen, dass es schon längst bekannt ist,
dass die Schriftsteller sich selbst Loblieder  schreiben und die auf
amazon.de als Fünf-Sterne-Rezensionen einstellen.  (Dasselbe gilt
für Lektoren und Vertreter der Verlage, die diese Arbeiten drucken.)

D.H.
inzwischen bin ich mit den LL aus Triebswetter in Verbindung.
W.W. von der BP verharmlost den ROMAN-vielleicht, um sich und der
LM Arbeit zu ersparen!!!! Andererseits P O C H T  man stets auf
die  "Freiheit der Kunst!" und wie  w e i t  diese gehen kann, sieht
man ja aus dem mir leider NICHT bekannten Roman von Florescu:
WIE der auf Triebswetter gestoßen ist?
War es vielleicht ein "Auftragsroman" irgendwelcher "Kreise"?
Und wenn man überall herumgereicht wird- bis hin nach Israel...
Ich weiß es nicht.. Sensationslüsternheit a la HM !!! N U R so kann
man ins Rampenlich  gelangen...
(LL=Landsleute, HM=Hertha Müller, LM=Landsmannschaft)

aus einem Email
Und nun kommt ein Exilrumäne, Catalin Dorian Florescu und erlaubt
sich, die Banater Schwaben namens der französischen Kolonisten in
Triebswetter erbärmlich in den Schmutz zu ziehen. Es wäre nun Sache der
HOG Triebswetter und der Banater Landsmannschaft, zur eigenen
Verteidigung ... zumindest dem Schmutzautor Florescu die Lesungen
aus diesem Prosamachwerk gerichtlich verbieten zu lassen. Wenn so viel
über die Rechte der "Roma-Flüchtlinge" in Frankreich geschrieben wird,
sollten auch die Banater Schwaben einmal das Grundgesetz für sich
beanspruchen dürfen... Schließlich sind Menschenrechte unteilbar. Und
niemand darf sich erdreisten, die Namen Lebender oder bekannter Toten zu
verunglimpfen. Zudem sind die Fakten frei erfunden und total verdreht.
Nach dem Anwurf der Nobelpreisträgerin dürfte man sich so etwas nicht
schon wieder gefallen lassen, sonst werden Tür und Tor dem Hohn geöffnet.
  ... Übrigens, da war doch ein rumänischer Roman über Lindenfeld,
sehr korrekt und dezent geschrieben. Doch wahrscheinlich
war er nicht medienwirksam genug. Nun kam Sex, Dreck und
Misere dazu, und gleich lockt er die Leser, Käufer und Politiker.
Traurige freie Welt, in der alles erlaubt ist.
 

Update 23.03.2012
Ein Banater Schwabe:
"Ihren Einsatz für die Triebswetterer Sache habe ich mit Bewunderung immer verfolgt.
Es ist auch nicht verwunderlich, daß die Landsmannschaft der Banater Schwaben die
Stimmen der eigenen Landsleute nicht hören will. Seit Jahren setzt sie sich nicht mehr
für die Schwaben ein, sondern liebäugelt mit der rumänischen Seite. Wir werden noch
einmal verkauft, nun von den eigenen Landsleuten. Sie müssen bedenken, in der
Führungsetage der Landsmannschaft sitzen dieselben, die früher für die Kommunisten
und die Securitate (Konschitzky, Weresch) gearbeitet haben. Weshalb sollen die sich
nun für unsere Sache einsetzen?..."

Eine Banater Landsfrau:
"Eine Zigeunerhochzeit wird als rumänische Hochzeit verallgemeinert, man sieht in einer
TV  Reportage wie die da im Schlamm (nach Regen, wohlgemerkt) rumtanzen, besoffen
sind, usw. Das gehört alles zu Rumänien und zu uns dazu, in den Augen derjenigen,
(die vielleicht gar nicht wissen wo dieses Land liegt, geschweige denn von den
Minderheiten die da leben oder gelebt haben) die keine Ahnung haben. (Ich sage
dies, weil ein Kollege mal eine Bemerkung gemacht hat:
'Von da kommst Du? Ihr hattet ja nicht mal...' usw..."

Ein Leser unserer Internetseite über Florescus Roman:
"Heute morgen bin ich im Zusammenhang mit den deutschen Literaturtagen am New Yorker
Goetheinstitut und dem dort anwesenden 'Schweizer' Schriftsteller Florescu auch auf Ihre
Stellungnahmen zu seinem Roman 'JACOB BESCHLISST ZU LIEBEN' gestoßen.
Ich kenne den Roman nicht, war aber sehr erstaunt über die in Ihrer Stellungnahme
erwähnten Inhalte, die im wesentlichen eine negative Darstellung der Banater Schwaben
seien...  Ich selber war vor ca. 10 Jahren als Lehrer  an einem Schüleraustausch meiner
ehemaligen Schule,... mit einem Lyzeum in Kronstadt beteiligt und habe also vor Ort in
Siebenbürgen die Reste der deutschen Besiedlung dort bezeugen können... Ich möchte
nur zum Abschluß sagen, dass ich den Eindruck habe, dass sich Herr Florescu sozusagen
als 'Made im schweizerischen Speck' in seinen Exiljahren dort wohl eingerichtet hat und
heute in der Welt der deutschsprachigen Literatur sogar als Repräsentant bis in die
Neue Welt eingeladen wird, wobei dort sicherlich nicht bekannt ist, dass seine Literatur
die, wie sie schreiben, 'Erniedrigung, Diskriminierung und Beschmutzung der Banater
Schwaben' zum Inhalt hat. Ich wollte mir eigentlich Florescus Buch kaufen, habe aber
nach der Lektüre Ihres Artikels davon Abstand genommen. Vielen Dank für Ihre
Information zu Herrn Florescus 'Schmutzwerk'."

Kommentator (ehemaliger Lenauschüler) auf der Internetseite Florescus.
Titel: "Franzosendorf  Triebswetter auf die literarische Weltkarte gesetzt"
Antwort auf meine Anfrage: "Lieber Franz,  ich schaue mir diese Kommentare schon lange
nicht mehr an. Als Florescu 2011 in München vorlas, besuchte ich ihn in seinem Hotel und
gab ihm einen Rat. In einem circa 3stündigen Gespräch fiel mir auf, dass er kein tiefes Wissen
über die Deutschen aus Rumänien besaß. Darauf kommt es aber gar nicht an; statt Triebswetter
hätte er jedes beliebige Dorf nehmen können. Was die Personen anbelangt... Vielleicht besuchst
mal eine seiner Lesungen, dann wirst schnell merken, wer die Leser- meist sind es weibliche- sind.
Meinst du im Ernst, dass jemand Begriffsklarheit(*) hat?...
Unsere eigene Intelligenzia hat das Thema Banat längst ad acta gelegt. Siehe Richard Wagner
mit seinem Topwerk 'Die deutsche Seele'. Die Banatdeutschen schaffen es nicht, ihre eigene
Geschichte aufzuschreiben... Und dann kam ein Neutralo, in der Schweiz lebender Autor,
der auf eine sehr gelungene Art und Weise unsere Geschichte erzählt. Triebswetter steht für
das klassische Banater Dorf, genauso wie "Temeschwar" für das Banater Bürgertum steht...
Dir lieber Franz, war ich ein bisschen sauer, weil ihn von unserem Lenautreffen vertrieben hast.
Der Mann hat im wahrsten Sinne des Wortes Angst vor Leuten deines Schlages.
Findest du das gut in einer freien Gesellschaft? Hoffentlich machst mir keine Schwierigkeiten..."

Antwort: "Sicher geht es um einen Teil unserer Geschichte aber ganz sicher nicht um UNSERE
IDENTITÄT! Gelungen ist keineswegs die Beschreibung eines klassischen Banater Dorfes,
da Florescu nie in einem Banater Dorf war und so Banater Dörfer gar nicht beschreiben kann."
Betreff(*): genau das ist unser Problem, keiner wusste vorher etwas über Triebswetter
oder Banater Schwaben und jetzt weiß jeder "EXPERTE" WIE ES NICHT WAR.


Kommentar von Ana-Luisa auf einer Internetseite:
"deutsch lesen und dabei rumänisch empfinden... 
was für eine kombination! MULTUMESC".

M. Obertin. Ein KOMMENTAR auf derselben Seite:
"Herzliche Gratulation zu Jacob! Dieses Buch ist NICHT auf Mist geboren!"
MEINE ANTWORT: "Bon jour M., sind Sie sicher, dass Sie das 
Buch gelesen haben? Und Sie heißen wirklich Obertin? ... 
Sprechen wir nicht vom gleichen Buch?..."