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Update:
23.03.2012/
Stellungnahmen
von Triebswetterern
und
auch Nicht-Triebswetterern
zum
Roman von Catalin
Dorian Florescu
Jacob beschließt
zu lieben
Erniedrigung, Diskriminierung,
Beschmutzung
aller Triebswetterer
und Banater Schwaben
|
Alle hier vorgestellten
Beiträge und Kommentare wurden erstellt von
|
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oder DIE Familie Obertin. Nein in meinen Augen beschreibt er die Landbevölkerung in Rumänien zu dieser Zeit und vereint alle negativen Eigenschaften dieser auf die Banater Schwaben..." weiter... |
NEUES
wird GRÜN dargestellt:
Vorab
einige Eindrücke, Zitate immer in "Anführungszeichen"
aus
der Presse.
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"Wir bringen das große Lebenswerk von Peter Treffil auf dieser Art in einem weiteren Umlauf, zur Schätzung seiner Leistung und zum Ruhme unseres geliebten Heimatortes Triebswetter." Und was hat Florescu jetzt daraus gemacht? |
Tagesanzeiger
(Schweiz) 21.11.11
(nach
der Verleihung des Schweizer Buchpreises)
"Ich
laufe auf Wolken, ich kann nun tief stürzen"
Frage an Florescu:
"Sie waren überrascht?"
Florescu: "..
ich kannte auch die möglichen Grenzen... die Ernüchterung kommt
ja früh
genug." "Ich rechne das der Jury sehr hoch an, ich finde das... auch sehr
mutig".
Die Jury hat
angeblich "... nur
die Literatur beurteilt." also nur die "...gute
Literatur,
unabhängig
davon, ob das der Autor erlebt hat oder nicht".
Und nicht zuletzt
"das Scheitern
nimmt man immer in Kauf... ich kann tief stürzen".
Kommentatoren
aus der Schweiz dazu:
P.M.: "...kranken
die Schweizer Publikationen
der letzten Jahre
an Kurzlebigkeit".
R.G.: "...er
spricht über den verpassten Pulitzerpreis".
"... die Aussage
wird ihm in den Mund gelegt".
"... ein trauriges
Mittel, Klicks zu generieren".
Meine Antwort:
Ist das in der
Schweiz üblich, dass jemand, der die "Schweizer Literatur" durch
"neue Themen
und einem neun Ton" dahingehend bereichert, dass in einem
Roman real existierende
Personen, deren Familienbücher und Ortsnamen
für die
Diskriminierung eines ganzen Ortes verwendet werden? Bei der HOG
Triebswetter
gibt es ausreichende Informationen darüber.
Warum beachten
das die Schweizer Medien nicht?
Florescu
erhielt Ende der 90-er Jahre den Schweizer Pass.
Sein
Vater war der "Sohn schlauer rumänischer Bauern."
DRS2-Radio
Schweiz
Gespräch
mit Florescu am 21.09.2011
Bemerkungen
und Zitate aus dem Interview/Gespräch
Die Ahnen der
Triebswetterer aus Lothringen sind
"alle
machthungrig und haben Blut an den Händen".
"Triebswetter
ist ein Ort von Selbstmördern und Pechvögeln".
Florescu legt
Wert auf "die Macht der ersten Sätze". Der erste Satz im Roman:
"Der Teufel versteckt
sich im Sturmvor Gott", wäre ein Aberglaube in Rumänien.
(Das stimmt schon,
aber bei den Rumänen und nicht bei den Deutschen!)
"Vater Jakob
(mit k) ist brutal, vergewaltigt, verrät
Sohn an die Russen, der ÜBLE,
ein Kind seiner
Zeit, tritt in die KP ein." und der "Sohn Jacob
(mit c) ist der LIEBE,
der nur Zuflucht
bei der dicken Zigeunerin findet." (Zigeuner
und Deutsche hatten
im Banat nie
ein so gutes Verhältnis, dass sie sich gegenseitig besuchten. Es
gab auch keine
Deutschen, die einen Zigeuner als Halbbruder hatten. Oder?
Ich bin mir nicht
ganz sicher, wenn da welche den Roman dauernd gut bewerten?)
Und jetzt wird
es wieder mystisch: "...die Geburt von Jacob fand nicht auf dem Mist
statt...der Wind
hat den Samen gebracht...". "Wie sind sie zu Triebswetter gekommen?"
Antwort: "...
wie die Jungfrau zum Kind... es war der Wind".
Auf die Frage:
"Sie sind Rumäne?" Antwortet Florescu mit: "JA".
Florescu war
in Ulm und Lothringen. Was hat er dort erfahren?
Florescu hatte
"RUMÄNISCHE INFORMANTEN"
aber aus der
Geschichte des
Dorfes wußte er am Wenigsten, "alles andere ist FIKTION".
(UND DAS Treffil-Buch?
Die Geschichte und Identität der Triebswetterer Banater
Schwaben ist
NICHT geeignet für einen Roman, der zwischen Fiktion und
Wirklichkeit
NICHT unterscheidet!)
Auf den Hinweis:
"In 'Der blinde Masseur' herrscht ein melancholischer,
in 'Zaira'
ein lustiger und in 'Jacob'
ein ANDERER (düsterer, dunkler) Tonfall."
Antwortet Florescu
"...ich muss dem Publikum gefällig sein."
Welches
Publikum?
"Es gibt HUMOR
im Roman 'Jacob', so Florescu". ABER WO? Für uns nicht!
Es gibt einen
Schweizer Roman "VERONIKA BESCHLIEßT ZU STERBEN"???
(Abgekupfert
ist da überhaupt nichts, siehe Triebswetter und Treffil-Buch)
Laut Florescu
gibt es: "REAKTIONÄRE TRADITIONALISTISCHE
KREISE",
eine Minderheit
unter den Banater Schwaben (die sich auch noch geteilt hat), die
etwas gegen seinen
Roman "Jacob" haben, aber: "Es gibt Banater Schwaben,
die das Buch
als 'GUT' bewerten, welche die ihm DAUERND gratulieren."
(Bei
mir hat sich noch keiner gemeldet: franz.balzer@t-online.de
Bitte aber alle
E-Mails in deutscher Sprache und mit gültigem Absender.)
Auszug
aus einer Programmvorschau von VOX:
"Tradition ist
alles! Roma...Djuliana ist 15 Jahre alt, ihr zukünftiger Bräutigam
ist 17. Nach
Tradition
und Sitte sind sie damit längst im heiratsfähigen
Alter."
(Vergl. im Roman:
"animalische Kopulation...beide waren noch nicht sechzehn...")
In einem
anderen Interview im
Schweizer
Fernsehen DRS2
behauptet Florescu,
dass er als Intellektueller und Migrant
"die Deutsche
Literatur- also auch die Schweizer Literatur-
mit neuen
Themen und einemfrischen
Tonbereichert."
(Und
der Ton kommt mir so bekannt vor.
Man denke nur an
"Wunderzeit"
und Ceausescus Heldentaten referieren, beim
Nationalfeiertag
in der ersten Reihe mitmarschieren, die Pflichten
des Vaters zu
berichten, seiner angeblichen gemütlichen Flucht
mit einem Auto
(Dacia), den oben genannten Informanten und
reaktionären
Kreisen, dann "schrillen"
bei mir alle Glocken!
Leider hört
man es nicht bis in die Schweiz!)
Seine Romane
schreibt er immer in Cafe-Häusern. also
ist
"Jacob" auch
das Produkt eines Cafesatzlesers? In Rumänien
hat man den Cafe
aber
oft "mit Schuss"-
dem in den Romanen
"Zaira"
und "Jacob" vielgerühmten
Schnaps-
getrunken, auch
eine "Rumänische
Tradition."
Zitate und Auszüge:
"Was für
ein Erzähler, jubelte die Literaturpäpstin Elke Heidenreich."
nachdem sie den
neuen Roman "Jacob" von Florescu gelesen hatte.
Es wäre
aber eine Leichtigkeit gewesen, auch etwas über die Banater
Schwaben- ja
sogar über Triebswetter- im Internet zu erfahren!
Dazu sage ich
nur: Geschichte, Gemeinschaftskunde, setzen-
keine Note- die
Notenskala reicht nicht. Dasselbe gilt für andere Lobliedschreiber!
Der Oberbürgermeister
der Stadt Baden-Baden bescheinigte dem Stipendiaten,
dass er ein "Mann
offenen Herzens sei, der den Stoff seiner Romane... im Reich der
Träume und
Fantasie sammle".
und die im Roman beschriebenen
Personen sollten
kein Thema für
sein!
Weiter heißt
es: "Mit diesem Prolog auf die dichterische Freiheit entzog der OB
dem Protest derer
jegliche Angriffsfläche, die sich an ihn und die Medien gewandt
hatten, um gegen
die Verunglimpfung ihrer Kultur aufzubegehren".Wie
toll, dass
man in Deutschland
über die "dichterische Freiheit" sprechen kann! Wie ist es aber
um die "Meinungsfreiheit"
derer bestellt, die direkt von IHRER verfälschten Geschichte und
IHRER von Florescu
VERFÄLSCHTEN IDENTITÄT betroffen sind? Warum hat uns die Presse
und auch Florescu
noch keine Antworten auf unsere Fragen gegeben?
Und
der OB?
Es geht nicht
nur um die Verunglimpfung der Kultur, es geht um die Diskriminierung
und Erniedrigung
REAL existierender Personen und deren VORFAHREN bis ins tiefe
Mittelalter zurück,
obwohl der 30-jährige Krieg
nicht zu unserer Ansiedlungsgeschichte
gehört.
Der 30-jährige Krieg fand nicht nur in Lothringen statt, ganz im Gegenteil,
ein
Teil davon spielte
sich- wie Geschichtsschreiber meinen- zwischen Frankreich und
Schweden auf
Deutschem Boden ab! Entstand so Geschichtsschreibung? Danke!
Weiter heißt
es, dass Florescu "dem Verdacht der Beleidigung entgegentrat, indem
er betonte, außer
dem Ortsnamen Triebswetter(1)reflektiere
in keiner Weise auf reale
Menschen oder
Handlungen(2).
Vielmehr sehe er sich als europäischer Schriftsteller
Deutscher Sprache(3),
der seine Quellen in Osteuropäischen Raum findet... er
inszeniere das
Drama des Lebens absichtslos ohne ideologische Ambitionen(4).
Er sei kein Historiker
und kein Chronist, sondern ein Dichter, der zwischen Fiktion
und Realität
keinen Unterschied(4)mache".
(1)
In der Bundesrepublik gibt es fast 3000 Personen, in deren Personalausweis
als Geburtsort
"Triebswetter" eingetragen ist. Das sind aber "reaktionäre Kreise"!
(2)
Allein im Familenbuch der Triebswetterer sind im Inhaltsverzeichnis
18 Obertins
eingetragen und
diese sind wieder mit dem (ehemaligen) halben Dorf verwandt. Alle
Handlungen,
die ebenfalls zusammen mit den zum Teil gar nicht geänderten Namen
aus diesem Buch
übernommen sind, wurden absichtslos, ausnahmslos (kaum
ideologisch)
bis ins Unkenntliche negativ "aufpoliert" (siehe Radio Temeswar,
August 2010:
"Ich stehle Geschichten... und poliere sie dann bis zum vollen Glanze).
(3)
Ein Europäischer Schriftsteller Deutscher Sprache, der sich noch hinter
dem
Schutz und Schirm
der "Künstlerfreiheit" versteckt, damit er als Rumäne- Nachkomme
eines Mitgliedes
eines menschenunwürdigen Regimes (Hallo Medien, habt Ihr schon
alles vergessen?)-
die ehemalige Deutsche Minderheit, wie gewohnt erniedrigen und
diskriminieren
kann, so nach dem Motto: "DIE Freiheit nehmen wir uns".
Dazu brauchen
wir "solche" Rumänen nicht in der EU!
(4)
Wenn man als Rumäne die GESCHICHTE und IDENTITÄT der Banater
Schwaben so
beschreibt, dass
der nichtsahnende Leser zwischen "Fiktion und Realität keinen
Unterschied"
erfahren kann, hat das sehr wohl "ideologische" Züge, zumal man noch
von "rumänischen
Informanten", "die Vorfahren aus Lothringen verließen ihre Heimat
mit Blut an den
Händen", "Triebswetter ist ein Ort von Selbstmördern und Pechvögeln"
und "reaktionären
traditionalistischen Kreisen" (siehe Schweizer Radio DRS2) spricht.
Waren denn alle
jene, die von der Securitate bei Verhören erschlagen wurden
"Selbstmörder
und Pechvögel"?
Rumänische
Nationalkommunisten und deren
Ideen brauchen
wir auch nicht in der EU!
Badisches
Tagblatt 05.03.2011 (Baden-Baden)
(hier
hält sich Florescu als Stadtschreiber auf, war auch schon November
2010 hier)
"Von
Lothringen ins Banat: Die Geschichte der Obertins" und der
Untertitel
"Baldreit-Stipendiat Catalin Dorian Florescu erzählt vom
Überleben
in harten Zeiten". Zitate aus dem Artikel.
"Man
könnte das alles eine schlechte Welt nennen und eine sündige,
aber
es war seine einzige, und als solche liebte er sie" ... "geht es doch
ums
Überleben in harten Zeiten, Hunger, Enttäuschung und Verrat,
Niedertracht
und Gemeinheit, Flucht und Deportation, die Suche nach
Besitz
und Macht." Weiter wird der Aspekt der Herumstreuner die
das
"Dorf, das so frei stehend und verwundbar war, dass es nicht nur dem
Wetter,
sondern allen, die hier durchwollten, ausgesetzt war" angesprochen,
dass
Florescu hier die Habsburger und die Ungarn nannte, jedoch die
Rumänen
und Zigeuner verschwieg, bleibt ein Rätsel. Und "so beginnt das
erste
Kapitel des Buches, das den Leser im Unklaren läßt, was es mit
der
Amerikareise
und der Rückkehr Elsas nach Rumänien auf sich hatte". Da
haben
wir doch schon einmal etwas über eine Amerikareise gehört?
"Vor
die Wahl gestellt, auf den tatkräftigen Sarelo" dem Zigeunerjungen
"verzichten
zu müssen, verrät der Vater Jacob an die Russen". Geflohen
von
einem Deportationszug und "gerettet durch einen Popen (??), hilft er diesem
beim
Waschen von menschlichen Knochen, die aus einem Berg...".
Thüringer
Allgemeine (TA) (März 2011)
"Schriftsteller
Catalin D. Florescu: Plädoyer für Menschlichkeit"
Frage
i.b. auf den Roman Jacob beschließt..."...wie ist ihnen zumute?"
Florescu
"Ich schwanke zwischen Zuversicht und Bangen... aber der
Literaturbetrieb
kann unbarmherzig sein."
Frage
"welche Rolle spielt das Internet?"
Florescu
"Es soll viel Zuspruch drin stehen, aber ich lese das nicht."
Wie
ist das dann mit dem eigenen Gästebuch?
Frage
"Erzählen Sie von der Suche nach Identität?"
Florescu
"...ist etwas Vielschichtiges und wie wenig
es eigentlich
braucht,
seine eigene Identität zu verlieren... manchmal ist es nur
ein
Buchstabe im Namen." Beispiele: Oberten und
Obertin, Jakob (Deutscher)
und
Jacob (und schon Rumäne), Gogo und Coco. Gogo wurde sowohl von
Treffil
als auch von Florescu falsch geschrieben. Reiner Zufall?
Frage
"Sie wurden in Rumänien geboren... steckt etwas von ihrer
Biografie
in diesem Buch?"
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Florescu "... Ich
bin kein Banater Schwabe, teile diese Geschichte nicht.
Insofern konnte
ich mir für den Roman mehr Freiheiten
herausnehmen
und Risiken eingehen."
Florescu zum Schluss "... Ich möchte
den Roman verstanden
wissen als Plädoyer für Menschlichkeit und
Liebesfähigkeit.
Und für Selbstverantwortung."
Wirklich Mmenschlichkeit
und Selbstverantwortung?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Auszüge
aus einem Kafehaus Kultur-Interview (Radio Temeswar).
Florescu
"Ich schreibe Weltgeschichte!" oder korrigiert sich
"Ich
schreibe Weltgeschichten!" Frage "Was sagen sie zu Zaira?"
Florescu
"Zaira ist ein Weltbuch, ha, ha, ha" und handelt vom
"wahren
erfundenen Leben der
Zaira." Weiter "Ich
stehle
Geschichten,
ha,
ha, ha und... gebe sie dann
weiter
in veränderter, erweiterter, verdichteter Form.
Ich
suche Diamanten und poliere sie dann zum
vollen Glanz."
Na
wie jetzt;- wahr oder erfunden?
Und
wie glänzen jetzt die Banater Schwaben?
Frage
"Warum schreiben sie nichts über die Schweiz?"
Florescu
"Die Schweiz
gibt viel zu wenig her...
...
die
Tradition, wenn es sie gibt...
da
bleib ich doch Rumäne."
Der
Hauptheld "Jakob ohne Name" ist doch ein "Zigeuner", denn
nur
Zigeuner hatten in jener Zeit kein Name, weil sie zum Teil nicht
polizeilich
gemeldet waren. Dazu wird auch noch die Deutsche
Schreibweise
Jakob (mit k) verwendet.
|
Triebswetterer und Banater Akademikern, die ihr Studium zum Teil an Gymnasien und Universitäten in Rumänien absolviert haben und die Materie, um welche es hier geht, besser als "GUT" kennen; es handelt sich dabei um mehrere Germanistikdiplomanden, -Professoren, Ingenieuren, Direktoren, Pfarrer, Naturwissenschaftler... |
Kommentare
und Beiträge von Triebswetterern
und
Banater Schwaben
In
"Zaira" beschreibt Florescu das schöne ("wahre, erfundene") Leben
auf
dem Lande in Südrumänien (genau Strehaia/Mehedinti/Oltenien)
und
in
"Jacob" geht es um Hunger, Enttäuschung, Verrat, Dreck, Gestank und
Gewalt
bei den Banater Schwaben unter rumänischen/zigeunerischen
Lebensbedinbgungen.
Betrachtet man beide Romane, dann kommt die
Message
Florescus ("Identitätsspiel", "mehr Freiheiten und Risiken")
erst
richtig herüber.
|
CATALIN DORIAN FLORESCU/aus dem Lebenslauf Florescu wurde am 27. 8. 1967 in Temeswar/Timisoara, Rumänien geboren. 1976 war die mit seinem Vater nach Italien und . Die nach Rumänien fand acht Monate später statt. 1982 mit den Eltern in die Schweiz. Seitdem wohnhaft in Zürich/ Schweiz. Er studierte Psychologie und Psychopathologie an der Universität in Zürich. Abschluss 1995, u.s.w.
|
Menschen mit dreckverkrusteten Füßen, mit Stall-, Kot- und Uringeruch unter Strohdecken. |
genauestens recherchiert. Alles andere unterliegt der künstlerischen Freiheit und der Meinungsfreiheit..."(Zigeunerviertel:Insel/Burg oder?) |
B.F.
Email und Fax an den
Beck-Verlag:
"Bitte an die Richtige
Stelle weiterleiten.
Sehr geehrte Damen und
Herren,
Sie erhalten in der Anlage
einen Einwand gegen
die Veröffentlichung
des Romans Jacob beschließt
zu lieben von Catalin
Dorian Florescu.
In dem Roman wird ein
Dorf rechtschaffener Bürger
diskriminiert und es
werden Namen real existierender
Personen verwendet."
Antwort
des Verlages: KEINE
Inhalt
der Anlage:
An den C.H. Beck-Verlag
betr.: Catalin Dorian
Florescu
Jacob beschließt
zu lieben
ISBN 978-3406612671
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhebe ich einen
Einwand gegen die Veröffentlichung des oben genannten Romans.
Das Dorf Triebswetter
und deren Einwohner werden in erheblichem Maße diskriminiert.
Allein schon, dass der
Namen des Dorfes fällt, es gibt noch andere Dörfer, in welchen
Auswan-
derer aus Lothringen
zu finden sind, und wie es beschrieben wird, ist äußerst fragwürdig.
Im Roman fallen die Namen
real existierender Personen und das ist für diese Personen
mehr als diskriminierend.
Aber nicht nur das ist anstößig;- die Namen sind aus einem Buch
eines Familienforschers
(Das Treffil-Buch) geklaut worden. Der Name des Dorfes kommt
nicht von Trübswetter
(also trübes Wetter) und der Name Jakob mit koder Jacob mit c
ist darauf zurückzuführen,
dass die rumänischen Behörden nach dem 1. Weltkrieg den
dortigen deutschen Bewohnern
einen Namenszwang auferlegt haben, statt k also c (was
in der rumänischen
Sprache wie ein k klingt). Man sollte auch die Geschichte jener
Gegend kennen. Das Banat
ist nach dem 1.Weltkrieg an Rumänien gefallen, es wurde
daraufhin von Rumänen
kolonisiert und es wäre durchaus möglich, dass der Autor diese
Kolonisierung beschreibt.
Dazu würden dann aber besser andere Namen passen.
R.H.
Habe heute noch einmal
mit unserem Vetter Jakob Oberten,
in Triebswetter gesprochen.
Er ist sprachlos und versteht die
Welt nicht mehr. Hat
mit Florescu, über den von mir
geschilderten
Aussagen und Darstellungen des Autors
Florescu
in seinem Roman über Banat, Tiebswetterer
und
Triebswetter, überhaupt nicht gesprochen. Als der
behinderte Florescu in
Triebswetter vor ihm stand, tat
es ihm Leid um diesen
Mann, erklärte ihm einiges über die
Baragan-Deportation und
war mit ihm auch auf unserem Friedhof.
Kommentar und Ergänzung
dazu: F.B.
Mein Vater ist auch Behindert
und zwar 100% Gehbehindert und
hätte gern in der
70-er Jahren ein neues Hüfgelenk bekommen,
jedoch durfte er nicht
in den Westen, so wie Florescu.
H.K.
Es gibt auch schon einige
Rezensionen, die mich nachdenklich stimmen.
So schreibt zum Beispiel
eine
Leserin, dass sie aus diesem Buch
viel
über die Banater Schwaben gelernt hätte (wobei
sie vorher
angibt,
dass es eine fiktive Geschichte wäre und dass das Schicksal
der
Obertins 300 Jahre lang eng mit der Geschichte der
Banater
Schwaben verbunden sei. Was jetzt, Fiktion oder Geschichte?)
Ihre Zitate und Beispiele
bestärken aber meine Befürchtung dass eine
historische
Betrachtung von einem Außenstehenden kaum akkurat möglich ist.
Insofern werde ich vermutlich
kaum 20€ ausgeben und einen Autor
damit finanzieren, der
meine Landsleute verunglimpft.
|
Aus einer Rezension
Aus
einer Rezension bei LovelyBooks
Es
ist doch ALLES richtig, nur fehlt etwas;-
|
K.C.
Hier findet Ihr einiges,
was ich nach dem ersten,
flüchtigen Lesen
dieses Romans beanstande:
http://www...Skizze.htm
(das ist nur eine Skizze) http://www...Aerzte.htm
(Die Links wurden hier
absichtlich unterdrückt, können aber eventuell auf Verlangen
zugesandt werden.)
Das ist aber bei weitem
nicht alles. Nur bin ich diese Geschichte im Moment
so
satt;
ich bin von Florescus ständigem Ekel uns gegenüber angeekelt
und müde.
Sich
auf 405 Seiten andauernd aufzuregen - das schlägt aufs Gemüt.
Denn Florescu verletzt
die Persönlichkeitsrechte einer real existierenden
Person (Jakob Oberten
- eventuell auch seine in Deutschlad lebenden
Kinder). Diese Person
hat Florescu nicht die Erlaubnis gegeben, all das,
was im Roman über
ihn steht, zu schreiben und zu veröffentlichen.
Ich schicke dir erst Mal
den Link, damit du verstehst, was ich meine.
Es geht um einen Roman
über Triebswetter, der noch in diesem Monat
beim
Münchener C. H. Beck Verlag erscheinen wird. Der Autor ist
ein
Catalin Dorian Florescu,
der sich in Deutschland bereits einen Namen
mit drei Romanen gemacht
hat. In seinem dritten, Zaira, beschreibt er das
schöne "viata la
tara" (Leben auf dem Lande) in einem südrumänischen Dorf
(das könnte
also Oltenien/Muntenien, was auch Walachei genannt wurde, sein).
Jetzt sind wir dran.
Hier die ersten Seiten des Romans , als Leseprobe:
http://www.vorablesen.de/files/Leseprobe_Jacob_beschliesst.pdf
Daraus
zitiere ich eine Passage, die uns, unsere Eltern und unsere
Vorfahren
beschreiben. Bitte entschuldige, dass ich dir so einen Mist
schicke, aber es ist
die traurige Realität (*):
Die
animalische Kopulation, wenn sie von Erregung und Verlangen ...
war
das Einzige, was ihnen ganz allein gehörte und sie entschädigte.
Sie
und der Schnaps in der Kneipe. Häufig fand der Beischlaf vor
Sonnenaufgang
statt,... weil sie dann nicht müde waren. Betäubt vom
Stallgeruch,
vom Kot und Urin im Nachttopf, von der abgestandenen
Luft,
von Mundgeruch und dem Gestank dreckverkrusteter Füße und
ungewaschener
Körper, zerstochen von Flöhen und Mücken, rutschten
sie
unter der Strohdecke herüber und fanden schnell den ebenso übel
riechenden
Körper des anderen.
Ich gebe mich vielleicht
dann geschlagen, wenn uns ein guter
Anwalt mitteilt, dass
unser Grundgesetz und unser Strafgesetzbuch
nicht ernst zu nehmen
sind: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
(Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz)
Florescu hat sogar Treffils
Fehler übernommen, denn der Spitzname
war nicht
Gogo sondern Koko. Das weiß ich, weil meine Oma die Koko Lina
war und weil ich meinen
Urgroßvater mit Koko Ota ansprach. Und Koko kam
von Kokron.
Von der ursprünglichen Schreibart des Nachnamen Coqueron
abgeleitet, wäre
es dann Coco. Wieso Treffil daraus Gogo gemacht hat,
werden wir nie erfahren.
Florescu erwähnt
nirgendwo in seinem Roman, dass er aus dem Treffil Buch
Daten (die nur in diesem
Buch und sonst nirgendwo auf der Welt auftauchen)
verwendet hat. Er spricht
von einer Dorfchronik. Nun, das Treffil Buch ist nie
und nimmer eine Chronik,
weil die Ereignisse nicht in zeitlicher Reihenfolge
dargestellt werden.
Florescus Roman ist also
ein abgeleitetes (derivatives) Werk - oder?
Wir müssen etwas
finden, womit wir diesen Scharlatan festnageln können.
Dreist ist er, der Florescu
- aber es geht ja in diesem Fall um viel mehr.
Muss
Deutschland sich ab jetzt an solche Gauner anpassen oder gibt
es
doch noch einen Rest von Recht und Ordnung in diesem Land?
Zu Herrn Lebers "künstlerische
Freiheit" fällt mir die Antwort von der
Lektorin dieses Buches
(vom C. H. Beck Verlag) ein, die sie mir per
Email geschickt hat.
Hier einige Auszüge:
Zitat: "Ansonsten kann
ich Ihnen versichern, dass wir in der Angelegenheit
nichts
unternehmen werden. Catalin Florescu, den wir aufs Höchste
schätzen, nicht
zuletzt wegen seines Lebensschicksals, hat sein Buch
genauestens
recherchiert. Alles andere unterliegt der künstlerischen
Freiheit
und der Meinungsfreiheit, die immer noch in der BRD herrscht. [...]
Erlebtes und Erfahrenes
zu interpretieren, ist und bleibt immer individuell."
Zitat Ende Natürlich
verteidigen sich einzelne Personen, die für ihre
Entscheidungen unter
Umständen verantwortlich gemacht werden können.
Ich weiß nicht,
was sie mit Herrn Florescus "Lebensschicksal" meint.
Wahrscheinlich meint
sie seine "Flucht" aus dem furchtbaren Land
der Kommunisten. Ob sie
weiß, dass die ganz gemütlich, in einer
Dacia
stattgefunden hat? Nein,
dass will sie jetzt vermutlich gar nicht mehr wissen.
Was das "Erlebtes und
Erfahrenes zu interpretieren..." betrifft, da sieht man,
dass sie keine Ahnung
hat. Was hat denn Herr Florescu, bezogen auf dieses
Buch, erlebt oder erfahren?
Und was darin ist "genauestens recherchiert"?
Ein paar
Geschichten hat er aus dem Treffil Buch genommen und verdreht.
Kommentar/Ergänzung
dazu: F.B.
Ich habe dem Verlag auch
eine Email und ein Fax (mit gleichem Inhalt)
geschickt und habe bis
heute noch keine Antwort erhalten. Nun
meine ich, die haben
mehr Dreck am Stecken, als wir vermuten.
Was Meinnungsfreiheit
angeht, so möchte ich doch den bekannten
Humoristen Dieter Nuhr
zittieren: "...wenn man nichts
weiß, einfach Mal
die Klappe halten"!
Ich bin dabei zu recherchieren,
was an einer Information dran ist, die
lautet, Florescus Vater
war Secu-Informant oder Spitzel. Vermutlich
hat er auf seinen Reisen
nach Italien und Amerika seine Landsleute
bespitzelt.
B.N.
Hallo, wenn Du bei Google
die zwei Suchbegriffe "Florescu Miliz"
eingibst, kommst Du zu
Florescus
erstem Roman "Wunderzeit",
der sehr viel Autobiographisches
enthält,
u.a. die
Pflichten
seines Vaters, der Miliz zu berichten.
Ergänzung
dazu: F.B.
Auszüge
aus seinem ersten Roman "Wunderzeit":
Zitate
sind immer in "Anführungszeichen".
Aushttp://www.florescu.ch/9242/34184.html
Mit
Fellini träumen/La dolce vita: "Die Souveränität der Männer,
die
erotische
Ausstrahlung (#)der
Frauen und ihr ungebundenes Leben...
an
diesem Vorbild wird er all seine Erfahrungen
im Westen messen..."
Florescu
durfte schließlich, was kaum ein Banater Schwabe durfte,
ins
westliche Ausland reisen: "...Ausschlaggebend waren dabei die
guten
Beziehungen des Vaters: Als Hausverwalter
hatte er der Miliz
täglich
Informationen über alle Mieter zu liefern...".
Die Miliz (in
Uniform)
war der Securitate (in Zivil) unterstellt;- dieselbe Organisation.
Im
Kommentar heißt es weiter: "... Konsequent
aus der Sicht des
Jungen,
von seinem Erfahrungs- und Wissenshintergrund aus
erzählt,
entfaltet sich unspektakulär und realistisch
eine Geschichte
der
Selbst- und Bewusstwerdung, die
sich vor allem an Details und
kleinen
Gesten orientiert, und deshalb äußerst glaubwürdig
ist."
(Wow!!!
Das wird jetzt auch auf den letzten Roman Jakob/Jacob übertragen.)
"So
erzählt Alin (CatAlin)
zunächst von ...der hübschen
(#)
Geschichtslehrerin,
bei
der er, um einen guten Eindruck zu machen,'Ceaucescus
Heldentaten'
referiert; und
vom Nationalfeiertag,den
er liebte wegen...
des
im Fernsehen
übertragenen Festumzuges, in
dem er ganz
vorne
mitmarschierte,
um
den Mädchen zu imponieren."
(Wow!!!Ein
Ceausescu-Anhänger und zwar aus der ersten Reihe.)
Und
jetzt weiß ich auch, warum dieser Roman "Wunderzeit" heißt.
W.M.
Das
ist ja eine schlimme Sache, hier wird nicht nur der Familienname
Oberten
sowie das Dorf Triebswetter verleumdet, sondern eine ganze
Volksgruppe
verhöhnt und beleidigt.
Ich
habe bereits eine Mail an den Verlag gesendet.
R.S.
Das ist ja ein dicker
Hund. Was für ein (upps, zensiert).
Ich werde mal ein paar
Emails weiterschicken und
an den Buchhandel schreiben.
C.I.: Director Uni. P&P
Ich bitte Sie mir bei
dieser Angelegenheit zu helfen, da ich denke das Bild der
Triebswetterer wird hiermit
verschmutzt. Vielleicht könnten Sie eine Aktion
auf Ihrer Webseite starten
und mehrere Leute auffordern den Verlag Beck zu
kontaktieren, damit dieses
Buch nicht erscheint.
Bald soll im Münchener
C.
H. Beck Verlag ein Roman erscheinen, der sich
teilweise aus dem Treffil
Buch inspiriert*. Die Handlung spielt sich in
Triebswetter ab und die
Namen der Romanfiguren sind auch in Triebswetter
real existierende Namen.
Wie Herr Florescu - der ein in Temeswar geborene
Rumäne ist und jetzt
in der Schweiz lebt - uns Triebswetterer sieht, ist aus dem
folgenden Auszug ersichtlich:
(*)Die
animalische Kopulation, wenn sie von
Erregung
...u.s.w... übel riechenden Körper des anderen.
Diesen Auszug habe ich
bei www.vorablesen.de gefunden, wo man
die ersten
28 Seiten des Buches
lesen kann:
http://www.vorablesen.de/files/Leseprobe_Jacob_beschliesst.pdf
Als
solche dreckige und primitive 'Tiere' (animalische ...) gehen also
unsere
Vorfahren in die Geschichte (die von den Rumänen bestimmt wird)
ein.
Dazu muss man sagen,
dass Herr Florescu das Dorf nicht kennt, er hat es nur neulich
ein Mal besucht. Ich
habe etwas unternommen, aber ohne Unterstützung habe ich nicht
die besten Chancen
auf Erfolg. Übrigens, der Spitzname "Gogo"
hat Treffil fehlerhaft
geschrieben, denn
das ganze Dorf sprach ihn "Coco" aus
- von Coqueron.
Herr Florescu kann
das natürlich nicht wissen, und so wiederholt er den Fehler.
D.D.
Bin
hoch empört - ein schärferes Wort fällt im im Augenblick
gar nicht ein - über das
von
diesen (upps, zensiert) über Triebswetter und seine Leute geschriebenen
Mist.
Aus
den wenigen biographischen Auskünften zur Person dieses
"(upps,
zensiert)" darf ich mir nur zu gutvorstellen daß er mit der "binecuvantare"
des
Klosters Secu ausgeführt worden ist und sich weiterhin in deren
Diensten
befindet. Ja, ihr müßt euch alle, so schnell wie es nur geht,
rühren und
diese
Infamie stoppen. Ich werde mich hier bemühen etwas zur Person des
(upps, zensiert)
zu
erfahren. Vielleicht wäre auch auf diplomatischem Wege etwas zu erreichen!?
J.R.
Ihr
Kommentar zum Buch von Florescu hat mir sehr imponiert. Sie haben
recht,
wir dürfen nicht jedem Dahergelaufenen erlauben, uns Banater
Schwaben
zu verleumden. Eine Mail habe ich an den HOG Vorsitzenden
geschrieben
und meine Unterstützung zugesichert. Die Bücher
von
Treffil, Petri/Wolf und Renard habe ich alle gekauft und darauf können
die
Landsleute
aus Triebswetter stolz sein und nicht auf solche (upps, zensiert),
die
auf unsere Kosten Geld verdienen und von den Bundesdeutschen
noch
hoffiert werden.
R.J.
Lieber
W. ich habe von dem Buch "Jacob beschliesst zu lieben" von
Herrn
Florescu gehört und bin entsetzt, wie er uns Banater Schwaben und
die
Triebswetterer in den Dreck zieht. Bei aller Liebe zu Literatur und
Fiktion
geht
es hier doch zu weit. Wenn die Bundesdeutsche Öffentlichkeit jetzt
denkt,
so
waren die Banater Schwaben, dann müssen wir uns nur fragen,
haben
wir nach all dem was unsere Volksgruppe erlebt und erleidet hat,
nun
auch noch verdient, unsere Geschichte und Traditionen
verfälschen
und verunglimpfen zu lassen. Das grenzt aus meiner Sicht an
Volksverhetzung.
Stell Dir mal vor, ein Deutscher würde solch ein Roman
über
die Juden oder andere Gruppen schreiben, was dann los wäre.
W.W.
Das
Buch ist erschienen. Ich lese es gerade. Würde vorschlagen, dass
es
jeder von uns mal ließt und dann seine Meinung bildet. Man
sollte
aber
in betracht ziehen, dass es ein Roman ist und keine Reportage.
...
Ich denke die Gemüter sind überhitzt und haben so überreagiert.
Deshalb
wäre es gut wieder auf den Boden der Tatsachen
zu
kommen und das Ganze so zu betrachten wie ein Roman.
K.C.
Ich
hatte in meinem Literaturstudium als Schwerpunkt Komparatistik gehabt
und
ich habe mich mit diesem Gebiet auch später beruflich befasst.
Ich denke,
dass
ich sehr wohl in der Lage bin, gute Literatur zu erkennen und als
solche
zu
bezeichnen... Falls Dich die amazon.de-Rezensionen inspirieren, kann ich
Dich
nur darauf aufmerksam machen, dass es schon längst bekannt ist,
dass
die Schriftsteller sich selbst Loblieder schreiben und die auf
amazon.de
als Fünf-Sterne-Rezensionen einstellen. (Dasselbe gilt
für
Lektoren und Vertreter der Verlage, die diese Arbeiten drucken.)
D.H.
inzwischen
bin ich mit den LL aus Triebswetter in Verbindung.
W.W.
von der BP verharmlost den ROMAN-vielleicht, um sich und der
LM
Arbeit zu ersparen!!!! Andererseits P O C H T man stets auf
die
"Freiheit der Kunst!" und wie w e i t diese gehen kann, sieht
man
ja aus dem mir leider NICHT bekannten Roman von Florescu:
WIE
der auf Triebswetter gestoßen ist?
War
es vielleicht ein "Auftragsroman" irgendwelcher "Kreise"?
Und
wenn man überall herumgereicht wird- bis hin nach Israel...
Ich
weiß es nicht.. Sensationslüsternheit a la HM !!! N U R so kann
man
ins Rampenlich gelangen...
(LL=Landsleute,
HM=Hertha Müller, LM=Landsmannschaft)
aus
einem Email
Und
nun kommt ein Exilrumäne, Catalin Dorian Florescu und erlaubt
sich,
die Banater Schwaben namens der französischen Kolonisten in
Triebswetter
erbärmlich in den Schmutz zu ziehen. Es wäre nun Sache der
HOG
Triebswetter und der Banater Landsmannschaft, zur eigenen
Verteidigung
... zumindest dem Schmutzautor Florescu die Lesungen
aus
diesem Prosamachwerk gerichtlich verbieten zu lassen. Wenn so viel
über
die Rechte der "Roma-Flüchtlinge" in Frankreich geschrieben wird,
sollten
auch die Banater Schwaben einmal das Grundgesetz für sich
beanspruchen
dürfen... Schließlich sind Menschenrechte unteilbar. Und
niemand
darf sich erdreisten, die Namen Lebender oder bekannter Toten zu
verunglimpfen.
Zudem sind die Fakten frei erfunden und total verdreht.
Nach
dem Anwurf der Nobelpreisträgerin dürfte man sich so etwas nicht
schon
wieder gefallen lassen, sonst werden Tür und Tor dem Hohn geöffnet.
... Übrigens, da war doch ein rumänischer Roman über Lindenfeld,
sehr
korrekt und dezent geschrieben. Doch wahrscheinlich
war
er nicht medienwirksam genug. Nun kam Sex, Dreck und
Misere
dazu, und gleich lockt er die Leser, Käufer und Politiker.
Traurige
freie Welt, in der alles erlaubt ist.
Ein
Banater Schwabe:
"Ihren Einsatz
für die Triebswetterer Sache habe ich mit Bewunderung immer verfolgt.
Es ist auch nicht
verwunderlich, daß die Landsmannschaft der Banater Schwaben die
Stimmen der eigenen
Landsleute nicht hören will. Seit Jahren setzt sie sich nicht mehr
für die
Schwaben ein, sondern liebäugelt mit der rumänischen Seite. Wir
werden noch
einmal verkauft,
nun von den eigenen Landsleuten. Sie müssen bedenken, in der
Führungsetage
der Landsmannschaft sitzen dieselben, die
früher für die Kommunisten
und die Securitate
(Konschitzky, Weresch) gearbeitet haben. Weshalb sollen die sich
nun für
unsere Sache einsetzen?..."
Eine
Banater Landsfrau:
"Eine Zigeunerhochzeit
wird als rumänische Hochzeit verallgemeinert,
man sieht in einer
TV Reportage
wie die da im Schlamm (nach Regen, wohlgemerkt) rumtanzen, besoffen
sind, usw. Das
gehört alles zu Rumänien und zu
uns dazu, in den
Augen derjenigen,
(die vielleicht
gar nicht wissen wo dieses Land liegt, geschweige denn von den
Minderheiten
die da leben oder gelebt haben) die keine
Ahnung haben. (Ich sage
dies, weil ein
Kollege mal eine Bemerkung gemacht hat:
'Von da kommst
Du? Ihr hattet ja nicht mal...' usw..."
Ein
Leser unserer Internetseite über Florescus Roman:
"Heute morgen
bin ich im Zusammenhang mit den deutschen Literaturtagen am New Yorker
Goetheinstitut
und dem dort anwesenden 'Schweizer' Schriftsteller Florescu auch auf Ihre
Stellungnahmen
zu seinem Roman 'JACOB BESCHLISST ZU LIEBEN' gestoßen.
Ich kenne den
Roman nicht, war aber sehr erstaunt über die in Ihrer Stellungnahme
erwähnten
Inhalte, die im wesentlichen eine negative
Darstellung der Banater Schwaben
seien...
Ich selber war vor ca. 10 Jahren als Lehrer an einem Schüleraustausch
meiner
ehemaligen Schule,...
mit einem Lyzeum in Kronstadt beteiligt und habe also vor Ort in
Siebenbürgen
die Reste der deutschen Besiedlung dort bezeugen können... Ich möchte
nur zum Abschluß
sagen, dass ich den Eindruck habe, dass sich Herr Florescu sozusagen
als 'Made im
schweizerischen Speck' in seinen Exiljahren dort wohl eingerichtet hat
und
heute in der
Welt
der deutschsprachigen Literatur sogar als Repräsentant bis in die
Neue Welt eingeladen
wird, wobei dort sicherlich nicht bekannt ist, dass seine Literatur
die, wie sie
schreiben, 'Erniedrigung, Diskriminierung und Beschmutzung der Banater
Schwaben' zum
Inhalt hat. Ich wollte mir eigentlich Florescus
Buch kaufen, habe aber
nach der Lektüre
Ihres Artikels davon Abstand genommen. Vielen Dank für Ihre
Information zu
Herrn Florescus 'Schmutzwerk'."
Kommentator
(ehemaliger Lenauschüler) auf der Internetseite Florescus.
Titel:
"Franzosendorf Triebswetter auf die literarische Weltkarte gesetzt"
Antwort auf meine
Anfrage: "Lieber Franz, ich schaue mir diese Kommentare schon lange
nicht mehr an.
Als Florescu 2011 in München vorlas, besuchte ich ihn in seinem Hotel
und
gab ihm einen
Rat. In einem circa 3stündigen Gespräch fiel mir auf, dass er
kein tiefes Wissen
über die
Deutschen aus Rumänien besaß. Darauf kommt es aber gar nicht
an; statt Triebswetter
hätte er
jedes beliebige Dorf nehmen können. Was
die Personen anbelangt... Vielleicht besuchst
mal eine seiner
Lesungen, dann wirst schnell merken, wer die Leser- meist sind es weibliche-
sind.
Meinst du im
Ernst, dass jemand Begriffsklarheit(*)
hat?...
Unsere eigene
Intelligenzia hat das Thema Banat längst ad acta gelegt. Siehe Richard
Wagner
mit seinem Topwerk
'Die deutsche Seele'. Die Banatdeutschen schaffen es nicht, ihre eigene
Geschichte aufzuschreiben...
Und dann kam ein Neutralo, in der Schweiz lebender Autor,
der auf eine
sehr
gelungene Art und Weise unsere Geschichte erzählt.
Triebswetter steht für
das klassische
Banater Dorf, genauso wie "Temeschwar" für
das Banater Bürgertum steht...
Dir lieber Franz,
war ich ein bisschen sauer, weil ihn von unserem Lenautreffen vertrieben
hast.
Der Mann hat
im wahrsten Sinne des Wortes Angst vor Leuten deines Schlages.
Findest du das
gut in einer freien Gesellschaft? Hoffentlich machst mir keine Schwierigkeiten..."
Antwort: "Sicher
geht es um einen Teil unserer Geschichte
aber ganz sicher nicht um UNSERE
IDENTITÄT!
Gelungen
ist keineswegs die Beschreibung eines klassischen Banater Dorfes,
da Florescu nie
in einem Banater Dorf war und so Banater Dörfer gar nicht beschreiben
kann."
Betreff(*): genau
das ist unser Problem, keiner wusste vorher etwas über Triebswetter
oder Banater
Schwaben und jetzt weiß jeder "EXPERTE" WIE ES NICHT WAR.
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Kommentar von
auf einer Internetseite:
M.
.
Ein KOMMENTAR auf derselben Seite:
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