Update: 22.05.2011
Kommentare und Rezensionen
von Triebswetterern
und auch Nicht-Triebswetterern
zum
Roman von Catalin Dorian Florescu
Jakob beschließt zu lieben
Erniedrigung, Diskriminierung, Beschmutzung
aller Triebswetterer und Banater Schwaben


Aus dem Banat-Blog: "Florescu beschreibt in seinem Werk nicht DIE Banater Schwaben. Er beschreibt auch nicht DIE Triebswetterer 
oder DIE Familie Obertin. Nein in meinen Augen beschreibt er 
die rumänische Landbevölkerung zu dieser Zeit und vereint 
alle negativen Eigenschaften dieser auf die Banater Schwaben
in seinem Werk..."



betr.: ein Rumäne beschreibt ein Banater Dorf, in welchem er nie gelebt hat
und dichtet den deutschen Einwohnern identitätsfremde Lebensgewohnheiten an,
offensichtlich kennt er aber die seiner eigenen Landsleute auch nicht!

NEUES wird GRÜN dargestellt:
(Manche Kommentare und Rezensionen
werden von den Betreibern nicht veröffentlicht,
weil sie der "guten" Sache nicht dienlich sind.)
 

A.P.

„Ein rumänischer Autor Catalin Dorian Florescu schreibt über Banater Schwaben
und deren Vorfahren einen Roman mit dem Titel Jakob beschließt zu lieben.
Es ist weder ein Triebswetter-Roman, noch ein Banat-Roman; es ist
praktisch ein provokatives Sammelsurium eines Schreibenden, da
weder die zeitliche, geschichtliche  oder ethnische Schiene eines
seriösen Romans eingehalten werden. Das ist eben die Künstlerfreiheit,
von der auch schlechte oder ganz miserable Schreiberlinge profitieren.“
 

R.H.

„Ein rumänischer Autor Catalin Dorian Florescu schreibt über Banater Schwaben
und deren Vorfahren einen Roman mit dem Titel Jakob beschließt zu lieben.
Wen Florescu in seinem Roman beschreibt sind keine Triebswetterer,
Deutsche, Schwaben oder Banater Schwaben. Es sind auch keine
Rumänen, Ungarn oder Zigeuner die hier mit den Deutschen lebten.
Das Leben, die Kultur und Identität der Menschen hier, ist und war
eine ganz Andere. Von einer genauen Recherche der Fakten dieses
Buches, so wie es die Lektorin des Buches darstellt,
gibt es überhaupt keine Spur. Ich meine, dass auch Florescu kein
Recht hat das Banat, die Banater Schwaben,Triebswetter und die
Triebswetterer auf eine übelste Art und Weise zu verleumden und
diskriminieren. Wenn das Werk eine Fiktion ist, warum verwendet
er dann den Namen Triebswetter und den Originalnamen Oberten
(Obertin oder Aubertin aus dem Familienbuch) und warum hat er dann
überhaupt recherchiert? Wer als Leser oder Kommentator meint,
er hätte "viel von der Geschichte der Banater Schwaben gelernt",
der wäre besser beraten gewesen, in der Schule aufzupassen und
nicht schon eine "eigene Meinung" zu haben, bevor er überhaupt
etwas wußte.“
 
 

B.B.

„Ein rumänischer Autor Catalin Dorian Florescu schreibt über Banater Schwaben
und deren Vorfahren einen Roman mit dem Titel Jakob beschließt zu lieben.
Florescu beschreibt in seinem Werk nicht die Banater, die Schwaben,
auch nicht die Triebswetterer oder die Familie Obertin. In meinen
Augen beschreibt er die rumänische Landbevölkerung in Rumänien
aus dieser Zeit und vereint alle negativen Eigenschaften dieser
auf die Banater Schwaben in seinem Werk. Er hat angeblich recherchiert,
muss aber die Notizen verwechselt haben. Denn er hat sowohl im Banat
in Triebswetter, als auch in Oltenien in Strehaia, wo sich sein Roman
"Zaira" abspielt, recherchiert und hat letzten Endes die Ereignisse
und Eigenschaften seiner Protagonisten verwechselt. Das zeigt ein
in der Neuen Züricher Zeitung veröffentlichtes Bild, auf welchem
Schafhirten in rumänischer Tracht in einem Hügelland gezeigt werden.
In Triebswetter gab es weder Schafhirten in rumänischer Tracht, noch
eine Hügellandschaft. Dass sein Hauptheld, der über die Karpaten ins
Banat kam, also kein Banater Schwabe war und die reichste
Frau im Dorf heiraten konnte, ist genau so unmöglich, wie die
Tatsache, dass sie sich mit "Bruder und Schwester" ansprachen,
Maisbrei aßen und unter Strohdecken schliefen. Die Pfarrer wurden
auch nicht "Pope" genannt. Wo hat der Autor wohl recherchiert?
Er war vielleicht 2-3 Tage in Triebswetter, hat sich das Zigeunerviertel
angesehen und vom real existierenden Jakob Oberten, den er nachher auf die
übelste Art und Weise bescheibt, ein Familienbuch der Triebswetterer
erhalten. Aus diesem Buch, das er aufs Ausführlichste recherchiert hat,
stammen alle Namen und Geschichten, die "abwertend aufpoliert" und
die er an das Leben auf dem Lande, das er aus "Zaira" kannte,
"angepasst" (seine künstlerische Freiheit ausgeübt) hat.
Der Roman ist ein provokatives Sammelsurium eines Schreibenden, der
weder die zeitliche, geschichtliche  oder ethnische Schiene eines
seriösen Romans eingehalten hat.“
 

F.B.

„Ein rumänischer Autor Catalin Dorian Florescu schreibt über Banater Schwaben
und deren Vorfahren einen Roman mit dem Titel Jakob beschließt zu lieben.
Der Roman von Florescu stellt eine Geschichts- und Identitätsverfälschung
der Vorfahren und der Banater Schwaben dar. Der 30-jährige Krieg hat
überhaupt nichts mit der Ansiedlung von Triebswetter, die rund 120 Jahre
später stattfand, zu tun. Daher kann die fiktive, erfundene Geschichte der
Obertins nichts mit der Geschichte der Banater Schwaben zu tun haben.
Von einer tiefgehenden Recherche kann überhaupt nicht die Rede sein,
zumal dem Leser nicht klar gemacht wird, wo die Fiktion anfängt und wo
die Wirklichkeit aufhört. Wenn der Roman eine Fiktion sein soll, wie der
Autor öfters NUR in Kommentaren beteuert, warum hat er dann überhaupt
recherchiert? Und wo hat er recherchiert? Das scheint mir nicht ganz
klar zu sein. Der 30-jährige Krieg diente nur dazu, Gewalt, Verrat (da
denke ich eher an die "Pflichten seines Vaters der Miliz zu berichten")
und Verbrechen zu verherrlichen, wobei der beschriebene Obertin diesen
Namen nur angenommen hat, also war er ein Wolf im Schafspelz.
Von einer Tafel beim Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm
hat er sich für die 300-jährige Geschichte der Obertins inspirieren
lassen. Dort ist aber die "fast dreihundert jährige Geschichte der
Banater Schwaben" gemeint, die auch auf einer Pro-Florescu Seite,
wo professionelle Statementschreiber Kommentare abgeben,
im Internet zu sehen ist. Was und wie er über die Triebswetterer
schreibt, kann  kaum recherchiert sein, denn ich kann nichts erkennen,
was zur Identität und Lebensweise dieser gehört. Da geht es mit der
"künstlerischen Freiheit" zu weit. Wenn sein Hauptheld über die Karpaten
nach Triebswetter kommt, die reichste Frau heiratet und deren Namen
annimmt, dann haben wir den zweiten Wolf im Schafspelz,  der dann wieder
als Banater Schwabe, mit all seinen üblen Eigenschaften, verkauft wird.
Triebswetterer oder Banater Schwaben haben:
-sich NICHT mit Strohdecken zugedeckt;
-Minderjährige hatten keinen animalischen (tierischen) Sex;
-liefen NICHT verdreckt und stinkend herum, weil sie sich
regelmäßig gewaschen haben;
-haben nicht den Teig aus dem Brot herausgerissen und sich
  den Mund vollgestopft;
-sprachen sich NIE mit "Bruder" und "Schwester" an;
-aßen keinen Maisbrei, der Begriff wäre übrigens richtig,
  wenn er die rumänische Bezeichnung "mamaliga"
verwenden würde;
-dreckverschmierte Teller blieben nie über Nacht stehen,
  vielmehr wurden die Reste sofort nach dem Essen an
  die Schweine oder Hühner verfüttert und das Geschirr
  sofort abgewaschen, nicht so wie etwa in modernen
  Studentenbuden;
-kein Banater Schwabe "stieg" je von den Karpaten
  herab, das waren nur Oltener/Rumänen aus dem Osten,
  Jacob ohne Name mit allen schlechten Eigenschaften;
-keine Mutter bekam ihr Kind auf dem Mist, das ein
  ganzes Leben lang danach gestunken hat;
-nie half bei der Geburt eine Zigeunerin als Hebamme, die
  dann auf Lebzeit wöchentlich ein Huhn bekommen hat;
-kein Rumäne/Zigeuner brachte einen Deutschen Bauernhof
  auf Vordermann;
-kein Vater hat seinen Sohn an die Russen verraten;
-kein Banater Schwabe hatte einen Zigeuner als Halbbruder;
-Banater waren gläubig aber nicht abergläubisch, so dass
  sie sich beim Betreten eines Bootes "kreuzigten";
-die Geistlichen wurden Pfarrer und nicht Pope genannt;
-Apotheker waren  gebildete Leute und keine "Trottel",
  wie in Florescus Roman;
-in Triebswetter schlugen keine Blitze in den Acker,
  weil es in Triebswetter total eben ist, das geschieht eher
  im Hügelland, wo Jacob ohne Name herkam;
-u.s.w.
Insofern stellt dieser Roman eine Identitätsverfälschung der
Triebswetterer und Banater Schwaben dar. Ja sogar durch die
Namensvergabe des Haupthelden wird dieses klar. Wenn
eigentlich die deutsche Schreibweise Jakob durch die
rumänische Schreibweise Jacob ersetzt wird, kann
man dann auch die Identität der Leute verwechseln oder ändern?
Ich glaube, dass dies weder etwas mit "genauester Recherche"
noch mit "künstlerischer Freiheit" zu tun hat, das ist Erniedrigung,
Verleumdung, Diskriminierung. Der Autor hatte sich mit mehreren
Romanen einen guten Namen gemacht, einen Umstand, den er
diesmal ausgenutzt hat, um seine Leser mit "Fiktion und Wirklichkeit"
hinters Licht zu führen. Wenn es um seine Landsleute (in "Zaira") geht,
dann sind diese wunderbare Menschen, nur wenn es um die Banater
Schwaben und deren Vorfahren (in "Jakob") geht, dann kommen Gewalt,
Verrat, Niederträchtigkeit, Hunger und Durst, dreckverschmierte Füße,
schmutziger Sex unter Strohdecken und Geburt auf dem Mist zum Tragen.
Der Roman ist ein provokatives Sammelsurium eines Schreibenden, der
weder die zeitliche, geschichtliche  oder ethnische Schiene eines
seriösen Romans eingehalten hat. Von Liebe, die von manchen
professionellen Lobliedschreibern gesehen und gefühlt wird, kann
ich leider darin nichts finden.“
 
 

F.B. (gekürzt)

„Ein rumänischer Autor Catalin Dorian Florescu schreibt über Banater Schwaben
und deren Vorfahren einen Roman mit dem Titel Jakob beschließt zu lieben.
Der Roman von Florescu stellt eine Geschichts- und Identitätsverfälschung
der Vorfahren und der Banater Schwaben dar. Der 30-jährige Krieg hat
überhaupt nichts mit der Ansiedlung von Triebswetter, die rund 120 Jahre
später stattfand, zu tun. Daher kann die fiktive, erfundene Geschichte der
Obertins nichts mit der Geschichte der Banater Schwaben zu tun haben.
Von einer tiefgehenden Recherche kann überhaupt nicht die Rede sein,
zumal dem Leser nicht klar gemacht wird, wo die Fiktion anfängt und wo
die Wirklichkeit aufhört. Wenn der Roman eine Fiktion sein soll, wie der
Autor öfters NUR in Kommentaren beteuert, warum hat er dann überhaupt
recherchiert? Und wo hat er recherchiert? Das scheint mir nicht ganz
klar zu sein. Der 30-jährige Krieg diente nur dazu, Gewalt, Verrat (da
denke ich eher an die "Pflichten seines Vaters der Miliz zu berichten")
und Verbrechen zu verherrlichen, wobei der beschriebene Obertin diesen
Namen nur angenommen hat, also war er ein Wolf im Schafspelz.
Von einer Tafel beim Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm
hat er sich für die 300-jährige Geschichte der Obertins inspirieren
lassen. Dort ist aber die "fast dreihundert jährige Geschichte der
Banater Schwaben" gemeint, die auch auf einer Pro-Florescu Seite,
wo professionelle Statementschreiber Kommentare abgeben,
im Internet zu sehen ist. Was und wie er über die Triebswetterer
schreibt, kann  kaum recherchiert sein, denn ich kann nichts erkennen,
was zur Identität und Lebensweise dieser gehört. Da geht es mit der
"künstlerischen Freiheit" zu weit. Wenn sein Hauptheld über die Karpaten
nach Triebswetter kommt, die reichste Frau heiratet und deren Namen
annimmt, dann haben wir den zweiten Wolf im Schafspelz,  der dann wieder
als Banater Schwabe, mit all seinen üblen Eigenschaften, verkauft wird.
Insofern stellt dieser Roman eine Identitätsverfälschung der Triebswetterer
und Banater Schwaben dar. Ja sogar durch die Namensvergabe des
Haupthelden wird dieses klar. Wenn eigentlich die deutsche Schreibweise
Jakob durch die rumänische Schreibweise Jacob ersetzt wird, kann
man dann auch die Identität der Leute verwechseln oder ändern?
Ich glaube, dass dies weder etwas mit "genauester Recherche"
noch mit "künstlerischer Freiheit" zu tun hat, das ist Erniedrigung,
Verleumdung, Diskriminierung. Der Autor hatte sich mit mehreren
Romanen einen guten Namen gemacht, einen Umstand, den er
diesmal ausgenutzt hat, um seine Leser mit "Fiktion und Wirklichkeit"
hinters Licht zu führen. Wenn es um seine Landsleute (in "Zaira") geht,
dann sind diese wunderbare Menschen, nur wenn es um die Banater
Schwaben und deren Vorfahren (in "Jakob") geht, dann kommen Gewalt,
Verrat, Niederträchtigkeit, Hunger und Durst, dreckverschmierte Füße,
schmutziger Sex unter Strohdecken und Geburt auf dem Mist zum Tragen.
Der Roman ist ein provokatives Sammelsurium eines Schreibenden, der
weder die zeitliche, geschichtliche  oder ethnische Schiene eines
seriösen Romans eingehalten hat. Von Liebe, die von manchen
professionellen Lobliedschreibern gesehen und gefühlt wird, kann
ich leider darin nichts finden.“