Triebswetterer Kommentare 
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Herta Müller: "Niederungen" - Rezension
C.D. Florescu: "Jac/kob..." - Rezension
Update: 06.10.2017
Was Medienvertreter wissen sollten, falls sie auf unser Schreiben nicht antworten: Haben Sie Dreck am Stecken?
Sehr geehrter Besucher dieser Seite,
Sehr geehrte Medienvertreter|nnen, 
falls sich wirklich welche hier verirren sollten,

zuerst möchte ich mich vorstellen, damit Sie nicht in den falschen Glauben verfallen, dass ich in irgendeine Ecke gestellt werden kann.
Ich gehöre zu einem Volksstamm, welcher in doppelter Hinsicht die Folgen des letzten Krieges zu spüren bekam. Zuerst der Krieg, die Mitläufer und danach die Folgen der kommunistischen Diktatur mit Enteignungen, Deportierungen,  Gängelungen und Bespitzelungen. Ich bin also gegen Nazis und bin aber auch gegen Kozis (Kommunisten, die es noch nicht gerafft haben, dass der Kommunismus passé ist). Wer mich trotzdem in eine Ecke stellt, dem empfehle ich die Organisation: gmbHA e.V.f.E. (siehe Impressum).

Manche Schriftsteller nutzen unverschämt die Unwissenheit der Leser aus, und die Medien leisten Beihilfe, weil sie NUR DEREN Lügen veröffentlichen. Ich bin bestrebt meine Landsleute, die Banater Schwaben, vor jeglichen Vorurteilen und falschen Beschuldigungen, die sie bereits durch literarische Schriften - von Unwissenden, Leuten, die nicht einmal wissen, wo das Banat liegt, und was für Menschen dort lebten/leben - seit den 80er Jahren erfahren mussten. Meine Landsleute - die Banater Schwaben - werden von der deutschen Medienlandschaft voll und ganz benachteiligt, weil in den Medien falsche Behauptungen kursieren, diese aber nach Hinweisen nicht korrigiert werden. Preisvergaben an literarische Schmierfinke, welche meine Landsleute verunglimpfen, stellen einen Tatbestand der Beleidigung meiner Landsleute dar.

In der untenstehenden Liste finden Sie in dieser Hinsicht einige Berichte und Mitteilungen an diverse Institutionen und Medien, welche durch ihre Veröffentlichungen eine Menge Fehler und durch ihre Unwissenheit eine Menge Beleidigungen meiner Landsleute hervorgerufen haben. Wer auf Zuschriften nicht antwortet, beleidigt und diskriminiert den Absender in besonderem Maße, überhaupt, wenn es um rassistische und volksverhetzende Themen geht. Oder haben Sie Dreck am Stecken?

Mein größtes Problem (und das der deutschen Medien - die Unwissenden):
Preisverleihungen für Volksverhetzung von Minderheiten in der „neuen deutschen“ Literatur?
Warum wird die Literatur ehemaliger Privilegierter aus dem Altkommunistischen Fan-Block, die die Opfer ehemaliger Ostdiktaturen verhöhnen und verspotten, heute mit Preisen belegt? Warum danken bei uns Bundespräsidenten ab, warum werden andere wieder „abgesägt“, warum müssen manche Doktoren ihren Titel “zurückgeben“ und warum bekommen Privilegierte menschenunwürdiger Regimes bei „UNS“ trotzdem Literaturpreise? Weiter...

Die sprachlichen Erfindungen, die in den (west)deutschen Medien über Herta Müller kursieren, nehmen langsam „unglaubliche“ Züge an. Der Begriff „Sprachmagierin“ stellt dabei ein Novum, ein Unikum, der Gipfel der „literarischen Belobigungen“ dar. Wenn Lügen, Betrügen, in die Irre führen eine besondere Fähigkeit mit Sprache umzugehen darstellt, dann passt das Wort „Sprachmagierin“ hervorragend zu allem, was ich in den letzten 6 Jahren gehört, gelesen und recherchiert habe.  Dasselbe kann  man über C.D.Florescu sagen.
 Weiter...


Ich beschäftige mich heute mit Literatur, zum Teil Schundliteratur (welche die Lebensweise, Identität, Sitten und Bräuche der Banater Deutschen auf die übelste Art und Weise volksverhetzend verunglimpft und ins Gegenteil verdreht), die aus der Feder ehemaliger Privilegierter der ehemaligen kommunistischen Machthaber – die heute unverschämt von der Künstlerfreiheit profitieren - "herüberschwappt" und die damaligen Opfer der menschenunwürdigen Regierungen verhöhnt und verspottet (durch die Mithilfe der neuen, freien, deutschen Medien, die ihre Pressefreiheit mißbrauchen und Lügen verbreiten).
In diesem Kontext geh ich den Fragen nach: „Gehört Verleumdung zum Brauchtum der Banater Schwaben?“ „Was ist gesellschaftlicher Wandel: Lug, Betrug und Heuchelei? Ist der Medienbeitrag zum ‚großen’ Roman ‚Jacob beschließt zu lieben’ Fiktion oder Volksverdummung?“ (Die Medien haben ihn "groß" gemacht!)

Nach der Dummheit kommt 
das Vorurteil oder umgekehrt!

"Dreck am Stecken?"
Eginald Schlattner / "Rote Handschuhe" / Seite 49
Im Securitate-Knast fehlt Klopapier. Zitat:
"Hatten wir früher Klopapier zu Hause, Genossen? Die Männer schütteln im Takt den Kopf. Nein! Niemals.[...] Und darauf beschreibt der riesige Mann Abarten, wie man denn After anders säubern könne, erweist sich als Kenner der Materie: mit dem nackten Kukuruzkolben, dienlich der ganzen Familie; im Frühsommer mit Rhabarberblättern; unabhängig von Jahreszeit und Ort mit den Fingern, die kann man nachher an der Wand abwischen. .Aha, darum sind die Wände unten im Klosett voll brauner Streifen. Selbst mit einem Stecken könne man alles wegschaben. 

Also daher die Redewendung: Er hat Dreck am Stecken."


Karikatur: Michael Blümel

Linkliste: Beiträge "gleichgeschalteter Medien" über Herta Müller
War/Ist Herta Müller wirklich eine Verfolgte und/oder eine Dissidentin?

Konferenz: Herta Müller - Gegenwartsliteratur denken / Februar 2015 
Öffentliches Schreiben an die Referenten und Medien (PDF-Datei)
Herta Müller: Zusammenfassung, Schreiben an die Referenten und Medien
betr. Gegenwartsliteratur (PDF-Datei)
Carl Gibson über die Gegenwartsliteratur und "sogenannte" Forschung
Herta Müller: POSSE in der BamS 27.07.2014 und die Lügen in BamS
Herta Müller: Preisverleihungen von der Hamburger Autorenvereinigung und die "schärfste
Klinge" Solingen, Norbert Lammert und die Landsmannschaft und die Begleitlügen
Herta Müller: Gegenwartsliteratur denken. Öffentliches
Schreiben an die Forscher und Referenten
Herta Müller: Gegenwartsliteratur denken.
Aus der Forschung über neuartige Literatur!
Gleichgeschaltete Medien und
öffentliche Lügen über Herta Müller
Herta Müller: Öffentliches Schreiben an die Stadt Köln, KAS und an die
Medien betr.: Heinrich-Böll-Preis / Richard Wagners Bericht in der BaPo
Herta Müller: Öffentliches Schreiben an die Stadt Tübingen, Prof. Wertheimer,
Medien betr.: Hölderlin-Preis/ Richard Wagners Bericht in der BaPo
--- März 2016 ---
ZKM: Writers for Freedom, Der weltweite Kampf  um die freie Meinungsäußerung 
Karlsruhe 08.03.16 Schreiben an die Organisatoren
ZKM: Writers for Freedom, 
Der weltweite Kampf um die freie Meinungsäußerung 
2 Protest-Flyer / Karlsruhe 08.03.16 von den BNN missachtet!
Flyer-1 für freie Meinungsäußerung / ZKM und Wittlich
Flyer-2 für freie Meinungsäußerung / ZKM und Wittlich
Georg-Meistermann-Preises 2016 der Stiftung Stadt Wittlich an Herta Müller / 10.03.16
Schreiben an den Präs. des Europaparlamentes Martin Schulz und an die Stadt Wittlich
70 Jahre Flucht und Vertreibung: Heuchelei der Landsmannschaft der Banater Schwaben 
 Flyer 70 Jahre Flucht und Vertreibung / Konferenz der HOG-Vorstände 12./13.03.2016
--- April 2016 ---
Banater Schwaben: Was noch nicht gesasgt/geschrieben wurde 25.04.2016
Beschwerdeschreiben an den deutschen Presserat
("Rat für freiwillge Kontrolle" der Pressefreiheit) 25.04.2016
--- April 2017 ---
Herta Müller / Veranstaltung in Speyer. "Wird eine Lüge, die nur oft genug wiederholt wird,
zur Wahrheit?" E-Mail von F.Balzer an die Organisatoren der Veranstaltung in Speyer
Herta Müller / Veranstaltung in Speyer. "Keine Ehrfurcht  mehr vor unseren Werten, vor Wahrheit
und Gerechtigkeit? E-Mail von E.Anton an die Organisatoren der Veranstaltung in Speyer
--- Juni 2017 ---
F.Balzer / Die Uni Jena verleiht Herta Müller die Ehrendoktorwürde. Und die DDR-Dissidenten?
E-Mail an die Doktoren der Uni Jena bezüglich der Ehrendoktorwürde an die SPRACHMAGIERIN
Keine Ehrfurcht  mehr vor unseren Werten, vor Wahrheit und Gerechtigkeit?
Universität Jena verleiht Sprachmagierin Herta Müller Ehrendoktorwürde
E-Mail von E.Anton an die Herren Doktoren Dr.Rosenthal, Dr.Dahmen, Dr.Hirsch 
(Uni Jena/Thüringer Allgemeine) 
Aug/Sept 2017
Herta Müller: Lesungen aus "Mein Vaterland war ein Apfelkern" - der
Höhepunkt der bisherigen "fiktionalisierten Realitäten" in  Norddeutschland.
Schreiben an die Moderatoren und Medien  mit der Frage:
"Wird eine Lüge, die nur oft genug wiederholt wird, zur Wahrheit?"
Okt 2017
Herta Müller=> Schreiben an die Refrenten, Organisatoren und Bundesamt betr. Veranstaltung <=C.D.Florescu
vom "Heiligenhof" in Bad Kissingen mit dem Thema: "Kindheit und Jugend in der fiktiven 
und wahrheitsgetreuen Literatur" für Studenten und angehende Doktoren
---
Das Archiv der "Neuen Literatur" (Zeitschrift des Schriftstellerverbandes des kommunistsichen 
Rumäniens), in welcher Herta Müller von 1979 -1989 veröffentlicht hat.

Veröffentlichungen von Herta Müller in der "Neuen Literatur" 79-89: Liste

Herta Müller wusste, wen sie beschreibt. ("Niederungen"? Oder nicht?...)
C.D. Florescu wusste nicht, wen er beschreibt. (Jac/kob...? Oder doch?...)

Laut einer Aussage C.D. Florescus in der ADZ beackern sie
aber beide dasselbe Thema. (Oder von demselben Auftraggeber?...)

Das muss "Sinnlichkeit" oder ein "Erkenntnisse förderndes Vergnügen",
laut einem Kommentator in einer  "Verdummungspresse", sein!

(Mitlerweile hat es sich herausgestellt, dass die Begriffe "Sinnlichkeit"
und "Erkenntnisse förderndes Vergnügen" aus einem Klappentext
eines anderen Romans von C.D.Florescu herrührt. Es geht doch nicht
ohne Abschreiben!)


 
 
Update: 17.01.2016


Karikatur:Michael Blümel

Hier ein Zitat aus einer Studienarbeit von N.M.Schulz über Harta Müllers "Niederungen". Ich habe diese Studienarbeit aufgeschlagen und das Folgende gelesen: "Die einzelnen Erzählungen weisen keine Handlung im herkömmlichen Sinne auf. Erzählt wird meist aus der Perspektive einer Außenseiterin." Oder aus der Perspektive eines Außenseiters, so von oben herab?
"Die... Einblicke in den Alltag... konfrontieren mit oft als überkommen empfundenen Bräuchen, Ritualen und Traditionen." (Oft bediente sie sich der Rumänischen Sprache und der Redewendungen.) War es jemand, der die Bräuche und Traditionen gar nicht kannte und diktierte, was zu schreiben war, oder gar die fertigen Geschichten gleich mitlieferte und sie zum Schein auch noch zensierte, weil die Arbeiten von Banater Dichtern und Schriftstellern in der Regel zensiert wurden? Ein perfektes Täuschungsmaneuver? Oder wurde sie gezwungen das zu schreiben?
Was die Namen angeht, wurde aber niemand mit seinem Originalnamen beschrieben, wie es Florescu tut. Im Klappentext wurde nicht einmal der Geburtsort der Autorin genannt. Die beschriebenen Protagonisten in manchen Kapiteln sind aber KEINE BANATER SCHWABEN! In anderen wieder wird deren Lebensweise an einem wohl einzigartigen Beispiel im Banat derart übertrieben, dass eigentlich alle Deutschen Ämter, Verbände und Institutionen auf die Banater Schwaben als "gefährliche Übeltäter" hätten aufmerksam werden müssen: das Jugendamt wegen Einprügeln auf Kinder, Frauenorganisationen wegen Diskriminierung und Erniedrigung der Frauen, Tieschutzorganisationen wegen Tierquälerei (z.B. den Hund mit dem Fuss getreten, bis er verendete, dem Kalb das Bein abgehackt, damit es notgeschlachtet werden konnte), der Drogenfahndung (weil Großmütter Mohnkuchen backten und auserwählte Banater Krähenmist als Droge nutzen), Polizei wegen gewalttätiger und besoffener Männer und Korruption. Die 68er dürfte es wohl auf den Plan gerufen haben, wegen der "Aufarbeitung der Nazivergangenheit" durch die Nachkriegsgeneration. Was Herta Müller eventuell weiß, es aber verschweigt, die 68er aber ganz sicher nicht wissen: manche Banater Schwaben wurden gezwungen "freiwillig" ins Deutsche Heer einzurücken, weil Rumänien mit Hitlerdeutschland verbündet war. Nach dem Krieg durfte keiner darüber sprechen, denn bei einem "falschen" Wort hätte es unter Umständen 10 Jahre Haft, aber in rumänischen Gefängnissen, gegeben. Ich kenn einen, der 15 Jahre für den Hitlergruß bekommen hat. In den Schulen hatte man keine ehemaligen Nazis und die Lerndisziplin war aber genau so exemplarisch, wie die unter Hitler, weil die kommunistische Doktrin nicht anders vermittelt werden konnte. Aus der Nachkriegsgeneration sind also keine Nazis hervorgegangen und es hat keinen Generationenkonflikt im Sinne der von dem KGB unterwanderten 68ern gegeben (Hinweis für Kommentatoren zu "Niederungen"). Die 68er  haben auch für das Recht den "Sozialismus" zu studieren demonstriert und die Banater Nachkriegsgeneration, Deutsche, Rumänen, Serben, Türken, Ungarn, und andere haben friedlich miteinender studiert, und egal welcher Fachrichtung sie waren, der verhasste "Wissenschaftliche Sozialismus"  war Hauptfach. Es ist also ÜBELSTE VERLEUMDUNG, was diese durch Herta Müllers Roman erfahren mussten. Und die, die ihr Schundwerk kritisieren, sind keineswegs Nazis, sondern jene, die gegen Mitstreiter und Anhänger (Herta Müller und C.D. Florescu) der ehemaligen und zunächst letzten Diktatoren der Neuzeit eintreten. "Darüber hinaus besitzen die wenigsten Protagonisten in den 'Niederungen' einen eigenen Namen. Meist wird die soziale Funktion oder der Beruf als Name verwendet."Das soll dem Leser auch vorgaukeln, dass das Geschriebene für ALLE BANATER SCHWABEN gelten soll. Wer könnte schon ein Interesse daran gehabt haben, die Banater Schwaben zu verleumden?  Mitten in der "Freikaufaktion" 1982? Dem Jahr  in welchem der ANDERE mehrfach mit eigenem PKW samt Anhänger flüchten konnten? Wurden manche Preise nach dem rumänischen kommunistischen "Beziehungs-Prinzip" vergeben?Lesen Sie bitte hier weiter!...

In einem Bericht Herta Müllers in der "Zeit-Online" mit dem Titel "Die Securitate ist noch im Dienst in Rumänien", in welchem sie auf ihre Bespitzelung durch die Securitate eingeht, beschreibt sie fortwährende Überwachung, Verfolgung und Kontrolle durch die Securitate. Das kann aber nicht ganz und gar stimmen, denn wir haben einen Zeitungsbericht aus dem Jahre 1982, dem Jahr des Erscheinens der (angeblich stark zensierten) "Niederungen", in welchem Herta Müller vom ZK des VKJ (Verband Kommunistischer Jugend Rumäniens) einen  Preis für "sozialistische Ethik" eben für diese "Niederungen" bekommen hat. Der Vorsitzende des VKJ war Nicu Ceausescu, der Sohn des bekannten Nicolae Ceausecu. Eine von der Securitate Verfolgte, deren Roman auch noch stark zensiert wurde, hätte in  jener Zeit in Rumänien KEINEN PREIS bekommen! Die Verfolgung und die Zensur sind vielleicht auch so eine Fiktion, wie ihr Roman und die "schlechten Eigenschaften" der Banater Schwaben aus diesem Roman. Die angebliche "erneute Flucht" 1982 des C.D. Florescu samt PKW und Anhänger sind genau so eine Fiktion. 1984 wurde der Roman auch in Deutschland gedruckt, aber hier fehlten 4 Kapitel (wo wurde zensiert?) gleichzeitig erhielt ihr damaliger Mann, Richard Wagner, auch einen Preis vom ZK des VKJ und Herta Müller durfte 3 Mal nach Deutschland fahren, um ihren Roman zu verkaufen. Und das mit dem "Segen" der Securitate, die sehr daran interessiert war! Bei den 68-ern fiel das ja auf fruchtbaren Boden (aus einem Kommentar zu Niederungen).

Eine sehr wichtige Tatsache aus jener Zeit (hauptsächlich 70er und 80er Jahre), war auch das Ausreisebestreben aller in Rumänien lebenden Deutschen. Was man aber in Rumänien nicht wusste oder was nur ein unbestätigtes Gerücht war, waren die Bemühungen der Bundesrepublik Deutschland, die Rumäniendeutschen (Schwaben und Sachsen) frei zu kaufen. (Siehe "Teurer Freikauf" in Phönix-TV.) Auf die extra Schmiergeldzahlungen und dem Drahtzieher, den man "Der Gärtner" genannt hat, will ich jetzt nicht eingehen.

Die Um- und Aussiedlung hat sehr gut geklappt, die Rumäniendeutschen wurden gut aufgenommen und integriert, da es ja kaum Sprachbarrieren gab. Und fleißig waren ja auch alle und sogar an schwerer Arbeit, die von den 68-ern verpönt wird, gewöhnt. Dem musste ein Riegel vorgeschoben werden. Wer konnte schon ein Interesse haben, diesen Vorgang zu stören? Mitten drin erscheint nun der Roman von Herta Müller, die jeden, der ihren "dreckigen" Roman kritisiert, als Nazi beschimpft. Wer war wohl der Drahtzieher eines solchen Werkes und wer hat sich so sehr gefreut, dass er ihm sogar einen Preis vergeben hat? Jawohl! "Die Securitate ist immer noch im Dienst!" Auch 30 Jahre später, ist wieder einer da, der dasselbe Thema "beackert" und den gleichen Schund, diesmal aber mit Ortsbezeichnung und genauen Familiennamen, noch einmal beschreibt und noch einiges drauf setzt. Und die Deutsche Öffentlichkeit, an der Spitze mit den freien (oder vielleicht auch gekauften und "linientreuen") Medien,  kapiert Null Komma Nichts geteilt durch vierzehn!

Der Hass, der beiden gemeinsam ist, strömt einem bei Florsescu allein schon durch das Lesen der ersten 30 Seiten der Vorablesen-Version von Seite zu Seite immer mehr entgegen und Herta Müller hasst alles: die Mutter, die Tante, den Vater, die Großmutter, die Nachbarn und alle Banater Schwaben, nur der Großvater mit seinem Hammer und den Nägeln in der Tasche nicht. Der meint ja auch : "Hier gibt es welche, und zwar viele, die vernagelt sind!"

Was schreibt ein Kommentator zum Bericht "Die Securitate ist immer noch im Dienst" auf Zeit-Online: >>Anscheinend ist sie mit ihrer Strategie, haltet den Dieb, hier im etwas blauäugigen Westen sehr erfolgreich. Es ist doch so: Wer zuerst aufsteht und ruft: „Haltet den Dieb“, dem glaubt auch jeder. Wer sich verteidigt, klagt sich an. Oft stellt man erst viel später fest, dass die erste Nachricht eigentlich die falsche gewesen war. Wichtig ist nur das Ergebnis. Und das stimmt bisher für Frau Müller!!<< (Oder, wenn der Erste glaubwürdig lügt, dann wird jeder, der nachher die Wahrheit sagt, als Lügner bezeichnet!) Einem weiteren Kommentator, der das auch versucht hat, wurde geantwortet: "Bitte halten Sie sich an die Regeln!" und sein Kommentar wurde gelöscht! "Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man oft die Fidel auf den Kopf!" Wer die Wahrheit sagt, dem wird seither vorgeworfen: "Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben". Herta Müller und Florescu haben Recht! (Wir haben ihnen ja schon so viele Preise verliehen!!! Vetternwirtschaft kennt man bei uns nicht!!!)


Gedenkstein der
Donauschwaben

"... die Donauschwaben über die
ganze Welt und wurden überall
geachtete Bürger..."
 

... nur bei Herta Müller
(in "Niederungen") und
Catalin Dorian Florescu
(in "Jacob beschließt zu lieben")
NICHT!

(... und das ist keine Fiktion.)

Nach der Dummheit kommt das Vorurteil!
Oder ist es umgekehrt? Ich weiß es nicht genau!

Update: 05.12.2013

Kommentare aus Rumänien (Ziua Veche 21.10.13) aus Anlass des
 Internationalen Festivals für Literatur und Übersetzung Jassy,
welches Herta Müller (wegen einer Operation) absagen musste.
Die Kommentare beziehen sich auf "Niederungen":

IngerAlbastru 21.10.2013 11:12 Uhr 
"Sicher hatte sie Blasen an den Fingern von dem viel zu vielen Schreiben mit dem Bleistift und hat sich operieren lassen, damit sie Rumänien meiden kann, damit sie in einem Beben der Vorweisheit gefangen wird."

Salut  21.10.2013 19:43 Uhr
"Heyheyhey, wenn du dich gerade an das Lesen machst, was sie schreibt, guck was rauskommt: Mit nicht einmal 29 Jahren, in der Zeit der grausamen kommunistischen Unterdrückung, nicht wahr? In einem kleinen Dorf, wo sie ein gequältes Leben führte, den ganzen Tag die Hacke bewegte und fortwährend (oder nur von Zeit zu Zeit) überwacht von der Securitate, von Rumänen, von hungrigen (stechwütigen) Schnaken und der Pflicht einmal pro Woche die Füße zu waschen...... über die kleine Schriftstellerin fallen die Bestien der kommunistischen Securitate her, reißen ihr den Roman, an welchem sie länger als 5 Jahrzehnte geschmachtet hat, und publizieren ihn mit Gewalt... in der Hauptstadt... damit man sie lächerlich macht, wahrscheinlich!"

 

 
 
 
 
Triebswetterer
Kommentare: 
Betr.:ein Rumäne beschreibt Triebswetter als Banater Dorf, in welchem er nie gelebt hat und dichtet den deutschen Einwohnern identitätsfremde Lebensgewohnheiten an. Er beschreibt sie als dreckige, stinkige, besoffene, Mörder, Zigeunerjäger, Hausabfackeler,
Geiselnehmer und verwendet dabei die Namen real existierender Personen und deren Vorfahren mit negativ aufpoliereten Geschichten aus dem Familiensippenbuch der Triebswetterer mit einer wortgewaltigenhervorragend gestalteten schriftstellerischen Meisterleistung. Er hat sich wirklich Mühe gemacht unsere Identität und Geschichte zu verfälschen.
Der Roman: 
"Jacob beschließt zu lieben"
von Catalin Dorian Florescu:

Das ist kein Geschichtsroman der Banater Schwaben, das ist kein Familienepos der Triebswetterer Familie Obertin, das ist  eine Kriminalisierung unserer Ahnen und Vorfahren aus Lothringen, das ist eine Identitätsverfälschung der Banater Schwaben, das ist eine Schmähschrift gegen die Triebswetterer im Besonderen und Banater Schwaben im Allgemeinen!

Der reale Name Triebswetter und alle real existierenden Triebswetterer Familiennamen, die zusammen mit ihren Kurzgeschichten, die negativ aufpoliert aus dem Familiensippenbuch  übernommen wurden, dürfen kein Thema für einen Roman,  der zwischen Wirklichkeit und Fiktion keinen Unterschied  macht, sein.

Jakob (mit k, die deutsche Schreibweise) ist der Böse und Üble  und Jacob (mit c, die rumänische Schreibweise) ist der Liebe  und Gute, sagt in meinen Augen alles aus. Der Autor spielt mit  Identitäten, die er mit "einem" Buchstaben verändern kann  (siehe Thüringer Allgemeine).

Ihre Väter haben unsere Eltern um ihr Vermögen und ihrer Freiheit beraubt und die Söhne berauben uns jetzt unserer Identität.

Das ist eine Beleidigung, Erniedrigung und Diskriminierung der OPFER der rumänischen kommunistischen DIKTATUR!

Dies gilt auch für alle, die diesen Roman in grenzenlosen Kommentaren loben und für alle die, die angeblich viel für das Gelingen des Romans beigetragen haben, bei welchen sich der Autor bedankt: "Der Autor dankt dem Land Schleswig- Holstein und den Städten Erfurt und Baden-Baden sowie dem Literarischen Colloquium Berlin und der Bosch-Stiftung für die Unterstützung dieses Romans"

EIGENE MEINUNG DES AUTORS ZU SEINEM ROMAN:

Frage: "Jacob...? Wenn Sie wählen würden, wer wollten Sie aus dem Roman sein, würden Sie ihn  vorziehen?"
Florescu: "Zu Beginn sagte ich, dass ich mit Jacob nichts gemeinsam habe. Ich bin kein Schwabe, ich kannte die Epoche nicht, in welcher er lebte, ich habe keine gemeinsame Themenmit ihm. Ich bin kein Kind des archaischen Lebens vom Dorf, ich bin ein Sohn der Stadt, zuerst Temeswar, dann Zürich, ich lebte nicht als Schwabe in Rumänien, mit einer anderen Kultur als die der Allgemeinheit. Ich lebe in einer ultramodernen Gesellschaft und habe keinen Vater wie Jacob.