Roman von Catalin Dorian Florescu
Jacob beschließt zu lieben
Erniedrigung, Diskriminierung, Beschmutzung
aller Triebswetterer und Banater Schwaben



Betr.:ein Rumäne beschreibt Triebswetter als Banater Dorf, in welchem er nie gelebt hat
und dichtet den deutschen Einwohnern identitätsfremde Lebensgewohnheiten an. Er
beschreibt sie als dreckige, stinkige, besoffene, Mörder, Zigeunerjäger, Hausabfackeler,
Geiselnehmer und verwendet dabei die Namen real existierender Personen und deren
Vorfahren mit negativ aufpoliereten Geschichten aus dem Familienbuch der Triebswetterer
mit einer wortgewaltigenhervorragend gestalteten schriftstellerischen Meisterleistung.
Er hat sich wirklich Mühe gemacht unsere Identität und Geschichte zu verfälschen.
Hier erfährt man alles, was nichtsahnende Leser wissen müssten und alles, was
von der Werbung zum Roman mit vorsätzlicher Vehemenz verschwiegen wird.

<###> Inhalt dieser Seite <###>
<Datum des Updates: 04.04.2012>
<Neues ist mit "grün" gekennzeichnet>

Namen real existierender Personen
<15.05.2011>
Unsere endgültige Bewertung
<09.03.2012>
Geschichtliches über Triebswetter 
betr. Roman
<15.11.2011>
Information für Nichtbanater
<05.03.2012>
Hallo Triebswetterer 
und Banater Schwaben
<20.02.2011>
Aus Florescus Roman "Wunderzeit"
<17.02.2012>
Namensvergabe Jakob und Jacob
<17.02.2012>
Vergleich der beiden Romane 
"Zaira" und "Jacob"
<09.03.2012>
Schlussfolgerungen der Beschreibungen
aus "Wunderzeit" und Interviews
<12.03.2012>
Antwort der C.H.Beck Verlagsvertreterin
<15.11.2011>
Die Lektoren des Diskriminierungswerkes
<15.11.2011>
Woran erkennt man die 
verfälschte Identität
<20.02.2012>
Gegenüberstellung: 
Familienbuch und Roman
<24.02.2012>
Beispiele vom polierten Glanze
der Triebswetterer u. Ban. Schwaben
<20.02.2012>
Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes
oder künstlerische Freiheit?
<20.02.2011>

K u r i o s e s
Zwei herausragende Kommentare auf einer Internet-Seite
von Ana-Luisa am 06.08.2011 um 21:22 Uhr, Zitat:
"deutsch lesen dabei rumänisch empfinden... was
für eine kombination. MULTUMESC!"
(Ich werde hier den Verdacht nicht los, dass es
sich um Rumänische Nationalisten handelt!)
Eine andere Kommentatorin, M. Obertin, meint:
"Herzliche Gratulation zu Jacob! Dieses
Buch ist NICHT auf Mist geboren!"
MEINE FRAGE/ANTWORT: "Bon jour M., sind Sie sicher,
dass Sie das Buch gelesen haben? Und Sie heißen wirklich
Obertin? ...Sie können auch rumänisch oder französisch
antworten, wir verstehen das auch."
(Ob die mir wohl antworten wird oder kann?)


Alle hier vorgestellten Beiträge und Kommentare wurden erstellt von
Triebswetterer und Banater Akademikern, die ihr Studium zum
Teil an Gymnasien und Universitäten in Rumänien absolviert
haben und die Materie, um welche es hier geht, besser als "GUT"
kennen; es handelt sich dabei um mehrere Germanistikdiplomanden,
-Professoren, Ingenieuren, Direktoren, Pfarrer, Naturwissenschaftler...

Namen real existierender Personen verwenden?
=======================================

Zitat: "Hallo, ich habe mittlerweile mein siebentes Buch veröffentlicht
und mich ausgiebig damit beschäftigt. Grundsätzlich gilt folgendes:
Wenn du eine wahre Person beschreibst und den wahren Namen
nimmst, dann musst du die Genehmigung dieser Person haben.
Grundsätzlich gilt auch Folgendes: Wenn du die Geschichte einer
Person beschreibst und einen anderen Namen vergibst, dann musst
du das Einverständnis der Person haben, wenn sie sich selbst oder
wenn andere Leser /Leserinnen diese Person erkennt/ erkennen.
Wenn du über eine Person schreibst, die mehr als 70 Jahre tot ist,
dann kannst du den Namen verwenden, es sei denn, es gibt
Familienangehörige, dann musst du auch sie um Genehmigung befragen.
Dumme Sache, aber so sind unsere Gesetze..."
Grüße K.K.

 
Gegen obige Grundsätze hat Florescu in seinem Roman verstoßen.
Und- man höre und staune- die Banater Post (BP) und das
Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) unterstützen den 
Autor durch eine Lesung im DZM und einen Bericht in der 
BP vom 19.05.2011 in welchem ein "Loblied" mit Bild auf den
Autor und Roman von einem Banater Schwaben "gesungen" wird. 

Allerdings ist der für "filmreife Szenen" werbende
Bericht vom 05.06.2011 schon etwas ausgewogener und geht
auch auf Tatsachen ein, die bei anderen Lobliedschreibern
ganz und total übersehen und verschwiegen werden.

Dieser Roman sollte nicht zum Angebot von deutschen und 
donauschwäbischen Institutionen und Vereinen gehören.
Gemeint ist da sowohl das DZM in Ulm, als auch das
Goethe-Institut, wo es sogar in anderen Sprachen
angeboten wird.

Der Roman: "Jacob beschließt zu lieben"
von Catalin Dorian Florescu:

Das ist kein Geschichtsroman der Banater Schwaben,
das ist kein Familienepos der Triebswetterer Familie Obertin, das ist 
eine Kriminalisierung unserer Ahnen und Vorfahren aus Lothringen,
das ist eine Identitätsverfälschung der Banater Schwaben,
das ist eine Schmähschrift gegen die Triebswetterer im Besonderen
und Banater Schwaben im Allgemeinen!

Der reale Name Triebswetter und alle real existierenden
Triebswetterer Familiennamen, die zusammen mit ihren
Kurzgeschichten, die negativ aufpoliert aus dem Familienbuch 
übernommen wurden, dürfen kein Thema für einen Roman, 
der zwischen Wirklichkeit und Fiktion keinen Unterschied 
macht, sein.

Jakob (mit k, die deutsche Schreibweise) ist der Böse und Üble 
und Jacob (mit c, die rumänische Schreibweise) ist der Liebe 
und Gute, sagt in meinen Augen alles aus. Der Autor spielt mit 
Identitäten, die er mit "einem" Buchstaben verändern kann 
(siehe Thüringer Allgemeine).

>SEITENANFANG<

 

<NEU>Geschichtliches<NEU>
Nützliches und Unnützes
rund um den Roman

275 n.Chr.
bis etwa 1200
Rumänien: Die Römer ziehen sich vom Gebiet Dakiens südlich der Donau zurück. Es folgte eine 
Zeit von etwa 900 Jahre, in welchen Wandervölker das Gebiet nördlich der Donau heimsuchten.
Es gibt keine schriftlichen Nachweise für die Existenz von Rumänen in der Gegend nördlich der Donau. 
Es gibt aber auch keinen Beweis für das Gegenteil, was auf das Fehlen schriftlicher Beweismaterialien 
und einer organisierten lokalen Verwaltung zurückzuführen ist. Es wäre auch möglich, dass die Mongolen 
beim Plündern des Gebiets im Jahr 1241 alle existierenden Beweise vernichtet haben.
1299 - 1923 
Die Osmanen bedrohen, erobern und besetzen die Länder Osteuropas, auch die rumänischen
Fürstentümer Moldau und Walachei und stehen letztendlichen (1683) vor den Toren Wiens.
1521
Belgrad wird von den Osmanen erobert.
1552
Temeswar fällt für etwa 150 Jahre unter Osmanischer Herrschaft.
1618 - 1648
Dreißig-jähriger Krieg: Religionskrieg in Mitteleuropa, in welchem  sich Gegensätze zwischen der 
Katholischen Liga und der Protestantischen Union innerhalb des Heiligen Römischen Reiches 
und der habsburgisch-französische Gegensatz auf europäischer Ebene entluden. Der Krieg wird von
Geschichtsschreibern in mehrere Etappen eingeteilt, darunter zum Beispiel der „Französisch-Schwedische
Krieg“, (1635 - 1648) bei welchem die Kämpfe auf deutschem Boden stattfanden. Die Söldner, die aus nahezu
allen Ländern Europas kamen, schlossen sich je nach Kriegslage mal der einen, mal der anderen Partei an.
In Florescus Roman geht es NUR um die Vorfahren der Triebswetterer- genau die Obertins- aus Lothringen.
Der 30-jährige Krieg gehört überhaupt NICHT zur Geschichte der Ansiedlung der Banater Schwaben
und erst recht nicht zu Triebswetter. Das ist Geschichtsverfälschung! Und Kriminalisierung der Obertins!
Ob da Aubertin, Obertin oder gar Oberten geschrieben wird, ist dasselbe, da die Amtsschreiber das NIE so 
GENAU genommen haben, und die Namen nach Gehör (maghiarisiert oder rumänisiert) geschrieben haben.
1683 
Die Osmanen belagern Wien.
12.09.1683
Die Osmanen werden aus der Umgebung Wiens vertrieben.
 05.08.1716 
Prinz Eugen besiegt die Osmanen in der Schlacht von Peterwardein.
 13.10.1716 
Prinz Eugen befreit Temeswar von der 150-jährigen Osmanischen Herrschaft.
 22.08.1717 
Belgrad wird von der Osmanischen Herrschaft befreit.
Erst jetzt kann die Ansiedlung des Banates beginnen!
 1722 - 1726
Erster Schwabenzug
 1763 - 1772 
Zweiter Schwabenzug
(Verödete, versumpfte Weidegebiete werden zu geschlossenen Ackerbaulandschaften.)
1781 - 1787 
Dritter Schwabenzug
"Die Ersten fanden den Tod,
die Zweiten hatten die Not,
und die Dritten erst das Brot".
 1772
Gründung von Triebswetter (124 Jahre nach dem 30-jährigen Krieg!!!)
benannt nach dem kaiserlichen Vermessungsingenieur Anton von Triebswetter
(was mit trübem Wetter überhaupt nichts zu tun hat, wenn es auch so klingen sollte).
Es war auch nicht der Lothringer Obertin, der das Dorf gründete. Die Ansiedler kamen:
aus Lothringen (62%), Luxemburg (8%). Bayern (5%), Baden-Württemberg (5%), Frankreich (3,5%), 
Pfalz (3,5%) sowie ein geringer Teil aus Ungarn, Banat, Hessen, Böhmen, Mähren, 
Saarland, Elsass, Österreich, Schlesien, Slowenien, Italien, Preußen, Sachsen u.a.
Die Einwohnerzahl stieg von etwa 650 bei der Dorfgründung auf 3028 im Jahre 1940. Das waren:
2835 Deutsche, 34 Rumänen, 37 Ungarn, 101 Zigeuner und 21 anderer Nationalität.
1850 
Bau der katholischen Kirche in Triebswetter.
Die drei Glocken, die 1916 vom Militär requiriert wurden, wurden nach dem ersten 
Weltkrieg neu angeschafft und sie wogen 193 kg, 437 kg und 635 kg.
1859 
Rumänien: Die rumänischen Fürstentümer Moldau und Walachei (Altrumänien) vereinigen sich.
1878 
(Alt)Rumänien erlangt die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich.
Die Könige kamen aus dem (deutschen) Hause Hohenzollern.
1912 - 1913 
Balkankriege
1914 - 1918 
Erster Weltkrieg: Triebswetter (109 Gefallene) gehört zu Österreich-Ungarn, genau Südungarn.
1916 
Rumänien tritt an der Seite der Siegermächte in den Krieg ein.
1920 
Transsylvanien (Siebenbürger Sachsen) und das Banat fallen an Rumänien.
Die Rumänen, die ins Banat kommen, können nicht deutsch und die Deutschen aus dem 
Banat können nicht rumänisch, die meisten Banater haben ungarische Schulen besucht. 
Aber Florescus Protagonist, Jakob ohne Name, kommt (1926) und holt sich EINFACH eine Deutsche
"in jeder Hinsicht" zur Frau, die dann ein Kind auf dem Mist bekommt und nichts zu sagen hat.
Wie sagte doch Florescu in einem Interview: "Jakob ohne Name bringt das Unheil nach Triebswetter".
22.06.1941 
Rumäniens Staatsführer und Ministerpräsident Ion Antonescu tritt an der Seite Hitlerdeutschlands
in den Krieg gegen die Sowjetunion ein. Die Banter Schwaben gingen dabei mit (siehe 1920).
Im Dezember 1942 werden die rumänischen Truppen bei Stalingrad restlos aufgerieben. 
(Unter Antonescu wurden in Rumänien 300 000 Juden und 20 000 Roma ermordet.)
23.08.1944 
Antonescu wird gestürzt und Rumänien erklärt Deutschland den Krieg. Die Rumänen wechseln die 
Fronten und die Volksdeutschen aus Rumänien müssen vor der "Roten Armee" flüchten.
Dieser Tag ging auch als "Tag der Befreiung" in die rumänische Geschichte ein.
 Jan. 1945 
Verschleppung der Volksdeutschen aus Rumänien (Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen) und zwar 
alle Männer im Alter von 17 bis 45 und alle Frauen im Alter von 18 bis 33 Jahren in die Sowjetunion.
Einige versteckten sich, andere konnten sich als ehemalige Angehörige der rumänischen Armee sowie 
mit ihren französischen Namen vor der Deportation retten.
 30.12.1947
Ausrufung der Rumänischen Volksrepublik.
Schon ab 1945 setzte eine Enteignungswelle ein, wobei die "reichen Bürger" Rumäniens von ihrem 
Privateigentum, Haus, Hof, Garten, Feld und Vieh "befreit" wurden. Dazu gehörten vor allem auch
die Banater Schwaben aus Rumänien, obwohl es hier keine richtigen Großgrundbesitzer gab.
Die Nutznießer der Aktion waren die rumänischen Nationalkommunisten der ersten Stunde.
 Juni 1951 
Deportation der Banater Schwaben in die Baragan-Steppe.
(Mit dieser Deportation endet Florescus Roman "Jakob beschließt zu lieben".)
In einer Nacht- und Nebelaktion wurde ein Teil der Banater Schwaben in Viehwaggons 800 km
ostwärts verbracht und nach einer Woche Fahrt auf einer Steppe wieder abgesetzt, wo sie zunächst
in Erdlöchern hausten, bis sie sich eine Hütte bauen konnten. (Den dortigen rumänischen Einheimischen wurde
verboten mit den Deutschen Kontakt aufzunehmen, weil das Verbrecher wären.) In ihren Häusern im Banat zogen 
Rumänen ein, die aus verschiedenen Landesteilen Altrumäniens (Oltenien, Muntenien, usw) ins Banat gebracht
wurden. Nach 4-5 Jahren kamen die Deportierten zurück und fanden ihre zum Teil zerstörten Häuser, Gärten
(Zäune, Fensterläden, Parkettböden waren verbrannt) und Wohnungen wieder, die sie renovieren mussten.
1957 +/-
Die Kollektivierung (besser Kollektivisierung von "colectivisare") sollte "freiwillig"  erzwungen werden.
Für die deutschen Bauern war das eine erneute Enteignung, denn sie mussten ihr Feld, Vieh und 
landwirtschaftliche Geräte der LPG (Landwirtschaftliche Produktions-Genossenschaft) abgeben und mit 
anderen, die oft nichts mitgebracht haben, teilen. (Es wurde teils so "professionell" gearbeitet, dass z.B. die
Pferde meiner Großeltern 2 Wochen nach der Abgabe tot auf dem Hof der LPG lagen. Das als Hinweis auf
Florescus Zigeuner im Roman, der einen deutschen Bauernhof auf Vordermann brachte.)
ab 1947
Das sozialistische Land, das laut Ceausescu den Kommunismus anstrebte, war bis in die letzten Winkel
organisiert. Es gab eine Menge Parteibonzen (der Rumänischen Kommunistischen Partei), die auf Kosten
der Arbeitenden lebten und ein gut organisierter Gemeindienst- die Securitate- die ihre Informanten in 
allen Ecken und Enden hatte (vergleiche Stasi und Gestapo). Man sagte: "die Wände haben Ohren."
ab 1970 
Auswanderungswelle der Deutschen aus Rumänien: Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen.
Ceausescu verneint die Existenz der Kulturen der mitwohnenden Nationalitäten und will diese in die
angestrebte, gemeinsame, kummunistische Kultur- die von Römern und Dakiern bestimmt sein soll- einbinden.
Die ausreisewilligen Deutschen wurden in diesem Kontext als Verbrecher, Verräter und Überläufer bezeichnet.
Und nun erscheinen wir im Roman eines Rumänen als dreckige, stinkende, besoffene Verräter, Überläufer, Mörder
und Geiselnehmer, mit einer verfälschten Geschichte und einer FALSCHEN IDENTITÄT. Die Leute, die Florescu
beschreibt sind KEINE TRIEBSWETTERER und auch KEINE BANATER SCHWABEN! Soll das die angestrebte Kultur sein?
Ihre Väter haben unsere Eltern um ihr Vermögen und ihrer Freiheit 
beraubt und die Söhne berauben uns jetzt unserer Identität.
>SEITENANFANG<

(Nur für Nichtbanater, die schneller ein Urteil fällen, als man ein Atom spalten kann.)

Sollen wir uns den Vorwurf "fremdenfeindlich", "nationalistisch" oder gar "Nazi" gefallen lassen?
Es gibt solche Leute, die sich mit falscher E-Mail-Adresse gemeldet haben aber nicht kapieren, worum
es eigentlich in dem Roman geht. Manche haben so ihre Probleme mit dem logischen Denken, falls sie
überhaupt wissen, was dies bedeutet. Dazu möchte ich hier Folgendes anführen: zur Zeit des "kalten Krieges"
wurde von der westlichen, freien Presse des Öfteren von den "Betonköpfen" in den östlichen kommunistischen
Regierungen, wo Pressefreiheit nur für die Kommunisten galt, berichtet. Und nun sind wir im Westen und was 
finden wir? Schon wieder eine Presse, die nur "positive Berichte" über den uns diskriminierenden Roman bringt.
Handelt es sich schon wieder um "Betonköpfe", bei welchen jeder Sinn für Realität verschwunden ist? Unsere 
negativen Bewertungen oder Tatsachenberichte werden nicht beachtet oder ohne Angabe von plausiblen 
Gründen gelöscht. Das sind Relikte eines "menschunwürdigen Regimes", Stasi- und Securitate-Methoden!
Ich finde, wer nicht reagiert oder antwortet, hat "Dreck am Stecken!" Siehe auch Stern TV Berichte, in welchen
der "Mann mit dem Mikrofon" vor der Tür steht, die nicht aufgeht, er mit einem Bagger bis in das 3. OG 
hochgehievt wird und trotz Megaphon vom befragten "Unrechtstuer" keine Antwort bekommt. Es gibt
auch schon einige Bücher in dieser Hinsicht. „Die Erziehungskatastrophe“ von Susanne Gaschke, (ich würde 
als Folge und in Anlehnung daran „die Bildungskatastrophe“ beschreiben) die Wieczorek-Trilogie (Autor 
Thomas Wieczorek) „Die geplünderte Republik“ (Wie uns Banken, Spekulanten und Politiker in den Ruin treiben), 
„Die verblödete Republik“ (Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen), „Einigkeit und Recht 
und Doofheit“ (Warum wir längst keine Dichter und Denker mehr sind) und nicht zuletzt „Generation Doof“ 
von Stefan Bonner und Anne Weiss. Ich will da gleich aus „Generation Doof“ ein Zitat eines der bekanntesten 
Kabarettisten Dieter Nuhr- was „eigene Meinung“ angeht- anführen: „man kann ja zu Allem seine 
eigene Meinung haben, wenn man aber nichts weiß, soll man einfach mal die Fresse halten“. Wer einseitig 
berichtet sollte eigentlich beachten, dass halbe Wahrheiten auch Lügen oder Volksverdummung sind.
Es steht fest, DASS WIR (Triebswetterer vor allem und die anderen Banater Schwaben im Allgemeinen) von 
einem rumänischen Nationalkommunisten in dem Roman erniedrigt und DISKRIMINIERT WERDEN. Wenn es
eine FIKTION ist, dann darf der Name Triebswetter, der Name der Banater Schwaben und die Namen aller real 
existierender Personen und deren Vorfahren/Nachfahren NICHT genannt werden, egal wie schön, toll und professionell die schriftstellerische Leistung ist. Wir kommen aus einem Gebiet, in welchem  mehrere Nationen,
Ungarn, Rumänen, Deutsche, Zigeuner, usw beispielhaft, friedlich zusammen lebten, jeder aber seine eigene 
Sprache, Kultur, Sitten und Bräuche hatte und wenn wir es nicht wünschen, dass unsere Identität verwechselt 
wird, dann sind wir noch lange keine Nationalisten. Wer allerdings meint, dass wir die falsche Identität annehmen
müssen, sollte sich seine Denkweise mal genau überlegen, ob er uns nicht genau das auferlegen will, was 
uns schon im Roman passiert ist. Und falls jemandem das Wort „Fremdenfeindlichkeit“ einfallen sollte, so gilt 
das eventuell für Florescu (als Rumäne i.b. auf eine Minderheit im Banat) und den C.H. Beck-Verlag den 
Banater Schwaben im Allgemeinen und uns Triebswetterern im Besonderen gegenüber.
PS: Warum schreibt heute eine ehemalige Schülerin Sylvia Hamacher ein Buch "Tatort Schule" über das
Mobbing und die Erniedrigungen, die sie in der Schule von ihren Klassenkollegen ertragen musste? Und die
Politik und die Gesellschaft vermag nichts dagegen zu tun, weil sich wohl alle daran ergötzen. Ist das der Grund, 
dass man bei manchen Redakteuren der "freien Presse" nicht merkt, dass Florescu eigentlich dasselbe tut?
Und nun gibt es noch eine Kategorie unserer Zeitgenossen, die bei mir so weit links auf der 
Liste stehen, dass sie schon gar nicht mehr wahrgenommen werden. Jenen möchte ich
hiermit mitteilen, dass der Kommunismus seit 20 Jahren passe ist und dass wir an einer
eventuellen "Deutschen Version von Betonköpfen" kein Interesse haben.
>SEITENANFANG<
 

Hallo Landsleute, Triebswetterer und Banater Schwaben,

Ihr werdet staunen, wenn ich mich heute in einer außergewöhnlichen Sache an
Euch wende. Ein rumänischer Schriftsteller hat in deutscher Sprache einen Roman
geschrieben, den er und sein Verlag im Rahmen der "Künstlerischen Freiheit" am
23.02.2011 veröffentlicht hat. Die Handlung spielt sich in Triebswetter ab
und die Personen sind alle real existierende Triebswetterer oder deren
Vorfahren. Wer einen französischen Namen hat, kann beinahe mit Sicherheit
sagen, dass sein Name im Roman vorkommt. Das kann ja lustig sein. Leute, wir
werden berühmt (ironisch) im Roman "Jacob  beschließt zu lieben" von Catalin
Dorian Florescu, ein in der  Schweiz lebender Rumäne. Florescu (und wie erinnert
mich das an Ceausescu) wurde 1967 in Temeswar geboren (seine Vorfahren kamen
wohl zwischen den Kriegen "über die Karpaten" ins Banat und offensichtlich ist
einer davon der Hauptheld in seinem Roman: Jakob ohne Name).
Schon 1976 konnte er und sein Vater, der- wie es im ersten Roman "Wunderzeit"
beschrieben wird- gute Beziehungen hatte, Italien und  Amerika besuchen, um wieder
nach Rumänien zurückzukehren. 1982 flüchtete er ERNEUT mit einem Dacia über
die Grenze in die Schweiz. Was der wohl für Glück hatte;- hast Du Hans, Franz
oder Peter so ganz einfach ins rumänische Ausland fahren können? Mich haben die Grenzer
jedesmal, wenn ich nach Marienfeld zu meinen Schulkollegen fahren wollte, 15 km vor
der Grenze zum kommunistischen Bruderland mit Maschinenpistolen abgefangen.
>SEITENANFANG<

Was schreibt Florescu sonst noch in
seinem Roman "Wunderzeit"?

Florescu beschreibt darin, dass er ins westliche Ausland reisen- was
kaum ein Banater Schwabe- durfte: "...Ausschlaggebend waren dabei die
guten Beziehungen des Vaters: Als Hausverwalter hatte er der Miliz täglich
Informationen über alle Mieter zu liefern...". Die Miliz (in Uniform) war
der Securitate (in Zivil) unterstellt, dieselbe Organisation. ("Täglich" heißt
professionell!) Im Kommentar heißt es weiter: "... Konsequent aus der Sicht
des Jungen, von seinem Erfahrungs- und Wissenshintergrund aus erzählt,
entfaltet sich ... eine Geschichte , die sich vor allem an Details und
kleinen Gesten orientiert, und deshalb äußerst glaubwürdig ist."
(Das wird jetzt auch auf den letzten Roman Jacob übertragen.)
"So erzählt Alin (CatAlin) zunächst von ...der hübschen Geschichtslehrerin,
bei der er, um einen guten Eindruck zu machen,  'Ceausescus Heldentaten'
referiert und vom Nationalfeiertag, den er liebte wegen... des Festumzuges,
in dem er ganz vorne mitmarschierte, um den Mädchen zu imponieren."
Das hätte ich 20 Jahre danach NIE geschrieben, weil wir uns vor all
diesen Dingen gedrückt haben und eventuell bestraft worden wären.
(Ist das ein Ceausescu-Anhänger und zwar aus der ersten Reihe?)
Und jetzt weiß ich, warum dieser Roman "Wunderzeit" heißt.
>SEITENANFANG<
 

Vergleich Jakob und Jacob

Jakob (mit k) ist die Deutsche Schreibweise dieses Namens, der
unter Triebswetterern und Banter Schwaben so üblich war.
Jacob (mit c) ist die Rumänische Schreibweise dieses Namens,
der aber dadurch zustande kam, weil die Rumänischen Amtsschreiber
das nicht so genau genommen haben und dass sie bestrebt waren,
alle Namen- auch die der Deutschen- zu rumänisieren.
Nun wird aber von sehr vielen Kommentatoren (wie auch von
Florescu in einem Beitrag des DRS2) festgestellt, dass:
Jakob (mit k) der üble Mensch ist, der vergewaltigt, Leute "kauft",
den Sohn an die Russen verrät und sonstiges Übles begeht und
Jacob (mit c) der liebe Sohn ist, der vom Vater benachteiligt wird, der
sich nur bei der Zigeunerin, die ihn mit Mystik überschüttet, wohlfühlt.
In meinen Augen heißt das, dass der Deutsche der Üble
und der Rumäne der Gute und Liebe ist. Wenn ich jetzt an
die Russlandverschleppung, die Enteignung, die Baragan-
deportation (einmalig durch Rumänen durchgeführt),
die zweite Enteignung durch die Kollektivierung und ewige
Bespitzelung denke, dann habe ich ein Problem damit, die
beiden Jakob und Jacob gegenüberzustellen...


<NEU> Anmerkung zur Namensvergabe des Autors Florescu: <NEU>
Jakob mit k (die deutsche Schreibweise) ist der brutale, unmögliche Mensch, 
der vergewaltigt, den Sohn an Russen verrät, u.s.w. und 
Jacob mit c (die rumänische Schreibweise) ist 
der Liebe und Gute, der sich nur bei der Zigeunerin wohl fühlt. 
(Diese Feststellung wird von mehreren Kommentatoren gemacht, 
auch im Interview Florescus mit dem DRS2-Moderator, keiner weiß aber 
welches der  Unterschied in der Schreibweise mit "k" und mit "c" bedeutet.

Kommentar Florescu in der TA. Auf die Frage
„Erzählen Sie von der Suche nach Identität?“ antwortet Florescu 
„Ich spiele damit, dass Identität etwas Vielschichtiges ist. Und wie wenig 
es eigentlich braucht, seine eigene Identität zu verlieren... Manchmal ist es
nur ein Buchstabe im Namen, der über das weitere Leben entscheidet."
Wer entscheidet dies ein Buchstabe oder Florescu?

>SEITENANFANG<
 

Vergleich der beiden Romane
"Zaira" und "Jacob"
Der Roman "Zaira" von C.D. Florescu spielt sich in Oltenien, genauer in
Strehaia (im Hügelland) ab, woher vermutlich die Vorfahren des Autors
herkamen und deren Sitten und Bräuche er genau kennt (wobei man
auch hier Einschränkungen machen muss, denn er ist in Temeswar,
etwa 300 km weit weg von dort, aufgewachsen). In "Zaira" herrscht
ein lustiger Tonfall, stellt der Kommentator im DRS2-Interview fest und
in "Jacob", wo es um Banater Schwaben geht, ein düsterer. Wenn man nun
den oben festgestellten Vergleich zwischen Jakob und Jacob hinzuzieht,
versteht man die Message Florescus an die Banater Schwaben noch besser!
Es wird aber noch besser, wenn man nun feststellen muss, dass in "Zaira"
ebenfalls Namen real existierender Personen (Interview DRS2) verwendet
werden, wobei die ständig besoffen mit der Schnapsflasche herumlaufen
(weil anscheinend für Florescu das Leben auf dem Lande nur mit Schnaps
zu ertragen ist) und auch den zwei Tage alten Maisbrei mit Vergnügen
aus den verschmierten Tellern schlürfen. Scheinbar ist aber dann der
"Jacob" doch die Fortsetzung von "Zaira", denn auch hier kommen wieder
die Namen real existierender Personen vor, die den Maisbrei wieder aus
den verschmierten Tellern vom Vorabend austunken und auch ständig-
sowohl Burghüter als auch Feldwächter- besoffen sind, wobei allerdings
die Banater Schwaben als dreckige, nach Kot und Urin stinkende, sich unter
der Strohdecke windende Verbrecher, Überläufer, Geiselnehmer und Mörder
berschrieben werden. Da aber an verschiedenen täglichen Abläufen erkannt
werden kann, dass er eigentlich gar keine Banater Schwaben(#*)kennt und deren
Lebensweise gar NICHT KENNEN KANN, finden wir, dass er das, was er über
Triebswetterer und Banater Schwaben schreibt, eher aus einem gewissen
Vorsatz, diese zu diskriminieren und erniedrigen, beschrieben hat.
Ja sogar der Hauptheld "Jakob ohne Name" (mit k, die Deutsche
Schreibweise) weist darauf hin, dass er eigentlich einen Zigeuner
beschreibt, denn die waren in jener Zeit nicht polizeilich gemeldet.
(#*) Das kann man erkennen an: Maisbrei, verschmierte Teller, Mund voll stopfen,
Strohdecke, Zigeunerin als Hebamme, Mystik und Aberglaube, das Hügelland
in Triebswetter, Sex unter Minderjährigen, Komasaufen (aus der Gegenwart
in jene Zeit projeziert) u.a., werden hier an einer anderen Stelle näher erläutert.
>SEITENANFANG<
 

Zusammenfasung der Beschreibungen
aus "Wunderzeit" u.a./ Schlussfolgerungen
- Im Lebenslauf von C .D. Florescu, der 1967 in Temeswar geboren wurde, im 1976
zum ersten Mal im Ausland war und dann wurde 1982  bei der "erneuten Flucht"
etwas verheimlicht, weil die "Flucht" in endgültige "Migration" geändert wurde.
- Das beschreibt er dann auch im ersten Roman "Wunderzeit", weil eben in jener
Zeit nur entsprechend "privilegierte" der damaligen Rumänischen Regierung
ins Rumänische Ausland reisen durften.
- Nicht jeder normale Bürger konnte sich in jener Zeit ein Auto (PKW) kaufen, weil
diese für die damaligen Verhältnisse sehr teuer waren und wer trotzdem einen
kaufen konnte, wurde gefragt woher er das Geld hatte und er musste eine mehr-
jährige Ansparphase nachweisen; mit "Beziehungen" aber eher nicht.
- Sein Vater hatte diese "Beziehungen", weil er der "Miliz täglich über die Mieter
im Hause Bericht erstatten musste". Ein täglicher Berichterstatter ist schon eher
ein professioneller Mitarbeiter als nur ein kleiner "Singvogel" und die Miliz war
der Securitate unterstellt, wo die Berichte dann hinkamen.
- "Ceausescus Heldentaten" referieren heißt eigentlich für den ehemaligen
"Conducator" der RKP (Kommunistischen Partei besonderer Rumänischer
Prägung) Werbung zu machen, also vor der Klasse "unerwünschtes" Vorbild zu sein.
- Beim "Nationalfeiertag" in der "ersten Reihe" mitmarschieren geht eben auch in
dieselbe Richtung. Wir haben uns eher davor gedrückt und hätten Strafen, bis
zum Schulausschluss bekommen. Für Florescu ist das aber scheinbar Normalität.
- Genauso scheint es Normalität zu sein, dass er ohne mit der Wimper zu zucken
in einem Interview beim DRS2 von seinen "rumänischen Informanten" spricht,
die ihn regelmäßig mit Informationen versorgen. Als "Informanten" hat man
(im Nachhinein) in Rumänien die Mitarbeiter der Securitate bezeichnet.
- Eine gespaltene Banater Minderheit (ebenfalls bei DRS2) hat etwas gegen seinen
Roman und damit waren wir (Triebswetterer) gemeint. Er nennt uns aber "reaktionäre
traditionalistische Kreise" und das ist ein Wort direkt aus "Ceausescus Repertoire".
- Triebswetter ist ein Ort von "Selbstmördern und Pechvögeln" und die Ahnen aus
Lothringen haben damals ihre Heimat "machthungrig und mit Blut an den Händen"
verlassen. (Wer hat denn nach 1947 alle "machteinflussreichen" Posten besetzt?)
- Jakob (mit k, die Deutsche Schreibweise) ist der BÖSE und
Jacob (mit c, die Rumänische Schreibweise) ist der LIEBE und GUTE.
Muss man noch etwas erklären?
-Im ganzen Roman versucht er unmögliche Eigenschaften seiner eigenen
Landsleute den Obertins, den Triebswetterern und den Banater Schwaben zu
unterstellen und stellt dadurch seine eigenen Landsleute "besser und höher".
- Von der Rumänischen Regierung (und RKP) wurden wir bereits beim
Ausreiseantrag als Verbrecher, Verräter und Überläufer bezeichnet.
Im ROMAN von Florescu AUCH! (Siehe Eskapaden in Lothringen.)
- Ende der 70-er Jahre versuchte Ceausescu eine seiner Visionen
i.b. auf die mitwohnenden Nationalitätem zu verwirklichen: in der
"kommunistischen Gesellschaft haben alle dieselbe Kultur". Das
versucht Florescu in seinem Roman auch, denn er steckt alle im
Roman erwähnten Nationen (Deutsche, Rumänen, Zigeuner) unter
einer Decke und verwirklicht so Ceausescus Vision.

Meine Schlussfolgerung: -  -  - ?
(Was würden Sie dazu sagen?)
Die Frage geht auch an den C.H. Beck-Verlag!
>SEITENANFANG<
 
 

Und was sagt eine C.H.Beck Verlagsvertreterin dazu?
"Erlebtes und Erfahrenes zu interpretieren, ist und bleibt immer individuell."
Also die Ceausescu-Diktatur hat es nie gegeben- nein- davon haben wir
nur geträumt. Die Enteignung oder die Baragan-Deportation hat es nie
gegeben- nein- das haben wir uns nur eingebildet. Dieses unmenschliche
Regime hat es nie gegeben- nein- das haben nur unserere westlichen
Medien erfunden. Und wo bleibt heute die Meinungsfreiheit und
ausgewogene Berichterstattung? Warum werden unsere negativen
Rezensionen bei diversen Buchanbietern gelöscht oder überhaupt nicht
veröffentlicht? Warum gehen Medien, die "Loblieder" auf den Roman
schreiben, nicht alle auch auf unsere Hinweise ein? Weil keiner etwas
Genaueres weiß und von den vorbereiteten Pressemitteilungen des Autors
und des Verlages abhängig sind! Früher hat die westliche Presse des
Öfteren von den Betonköpfen in den kommunistischen Regierungen
berichtet, ich finde die Betonköpfe wachsen jetzt in einer ganz
anderen Richtung und zwar um einen Stecknadelkopf
von innen nach außen.
>SEITENANFANG<

Was weiß man über die Lektoren
des Diskriminierungswerkes?
Lektoren sind die von einem Verlag beauftragten Sachverständigen,
die die eingereichten Werke  der Autoren lesen, eventuell Hinweise
für Verbesserungen geben, die Werke ablehnen oder für "gut" bewerten.
War das für diesen Roman von Florescu ein Praktikant oder ein
Hauptschüler, der keinen Schulabschluss hat? Wenn man so liest, was
da alles durchgegangen ist, muss man sich nicht wundern. Gibt es
heute keinen Roman mehr, der ohne: "animalische Kopulation, Gestank
nach Kot, Urin und dreckverschmierten Füßen, unter der Strohdecke
den eben so übel riechenden anderen finden, Teig aus dem Brot
herausreißen, herumstreunende Habsburger", u.s.w. auskommt?
Und weiter geht es mit den Ahnen aus Süddeutschland und Lothringen
die alle "machthungrig sind und Blut an den Händen haben, Häuser
von Bauern niederbrennen, ihr eigenenes Heim nicht mehr kennen,
ganze Familien umbringen und Geiseln nehmen",- Mörder, Verräter,
Überläufer, Verbrecher. "Triebswetter ist ein Ort von Selbstmördern
und Pechvögeln". Ich geh davon aus, dass "unser Lektor" das
eingereichte Manuskript gar nicht gelesen und zum Drucken
freigegeben hat und zwar nach dem Motto: "das letzte Buch war
ja gut, dann musss dieses auch gut sein". Vielen Dank Herr
Doktor Professor der Literatur (dessen Name mir bekannt ist)
für die Freigabe des Diskriminierungswerkes unseres Dorfes und
aller real existierender Namen sowie Geschichten, die aus unserem
Familienbuch (Gut-en-Bergisch) übernommen wurden.
>SEITENANFANG<
 

Wie erkennt man die verfälschte Identität
der Triebswetterer und Banater Schwaben?


Die Hauptfigur im Roman ist Oberten Jakob (für Florescu Obertin Jacob). Der
Name stammt aus dem Treffil-Buch, so wie auch viele anderen Helden, die im
Roman vorkommen. Allerdings hatte er mit unserem Oberten Jakob, dessen
Geschichte im Roman beschrieben wird, in Triebswetter ein Gespräch, woraufhin
er aber die Geschichte umschrieb und änderte. Er hat sozusagen seine
"Künstlerischen Freiheiten" genutzt. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen,
was man da alles machen kann. Ja, ja, der Florescu, der kann es. Der weiß ganz
genau, wie die Banater Schwaben in Triebswetter "gelebt" haben. 
Der weiß, dass sie den vom Vorabend übriggebliebenen Maisbrei am 
nächsten Morgen mit einem Stück Brot aus dem verschmierten Teller 
herauswischten und aßen. Was "Bruder" Florescu nicht weiß, 
dass wir gar keinen Maisbrei gegessen haben und dass die 
Reste vom Vorabend an die Schweine oder Hühner verfüttert wurden.

Zitat:"... sie sprachen sich mit Bruder und Schwester an..."
Triebswetterer haben sich NIE mit "Bruder und Schwester"
angesprochen, vielmehr wurde Vetter Matz und Besl Anna
verwendet oder die ungarische Version Matz-Bacsi (lies
Matz-Batschi) und Anna-Neni.

Zitat: "Inzwischen schlugen weit entfernt Blitze in den Acker,
und der Regen setzte in breiten Schwaden ein."
Triebswetter liegt total in der Ebene, es gibt keinen Berg,
keinen Hügel soweit das Auge reicht, wie sollen da
"Blitze in den Acker" einschlagen? Geht man aber ins
Hügelland, weit weg von Triebswetter, dann kann der
Blitz schon Mal in einen Acker (Hügel/Berg) einschlagen.

Gibt es in Rumänien den Aberglauben, "dass sich der Teufel
vor Gott im Sturm versteckt"? JA, aber bei den Rumänen.
Die Triebswetterer und Banter Schwaben kennen diesen
Aberglauben aber NICHT, so dass der erste Satz des Romans
bereits darauf abziehlt, dass es sich im Roman gar nicht um
Triebswetterer oder Banater Schwaben handelt.

Zitat: "Ein Dorf, das so frei stehend und verwundbar war, dass es
nicht nur dem Wetter, sondern allen, die hier durchwollten,
ausgesetzt war. Ganzen Armeen und einzelnen Herumstreunern,
Habsburgern und Ungarn, Irdischen und auch Überirdischen."
Viele Grüße (von hier) an alle Österreicher!
Haben denn die Habsburger (Dynastie) es wirklich nötig gehabt,
in Triebswetter herumzustreunen? Wo bleiben aber die
Zigeuner und Rumänen, die man in das gelobte Land
geschickt hat- die Irdischen und Überirdischen?

Zitat:"... und lief zum Haus des Burghüters. So nannte man diesen, obwohl es hier nirgends eine Burg gab, aber vielleicht sahen die Bauern das ganze Dorf als Burg an." Vielleicht könnte hiermit das auf einer Halbinsel in einem der Sandlöcher gelegene Zigeunerviertel gemeint sein. Das könnte natürlich reiner Zufall sein (denn da hat Florescu recherchiert, er wurde hier gesehen).

Den Burghüter gibt es allerdings bei den Siebenbürger Sachsen, die Banater Schwaben nannten/nennen ihn "Messner". Also "verwechselt" Florescu auch die Siebenbürger Sachsen mit den Banater Schwaben?

Weitere Bemerkungen zur Verfälschung der Identität:
-in Rumänien gab und gibt es Aberglaube, aber nicht bei den Banater Schwaben,
 der Roman ist VOLL davon- schon der erste Satz beginnt damit- das weist
   schon darauf hin, dass es Florescus bekannte Sitten und Bräuche sind,
  die beschrieben werden, denn er lebte nie in einem Banatschwäbischen
 Dorf, also kann er die Leute, die er hier beschreibt, auch gar nicht kennen;

-in Triebswetter waren Strohdecken unbekannt, das war ein typischer
 rumänischer Gebrauchsgegenstand und regelmäßig gewaschen hat man
  sich dort auch, ist also nicht stinkend, besoffen und verdreckt herumgelaufen;

-die Banater Schwaben (das gilt auch immer für die Triebswetterer) haben
   sich NIE mit "Bruder und Schwester" angesprochen, das war eine typisch
             rumänische Ansprache;

 -bei den Banater Schwaben sah man NIE einen Ochsenkarren;

-kein Banater Schwabe stieg je von den Karpaten herab, das waren nur
   Oltener/Rumänen aus dem Osten, Jakob ohne Name mit allen schlechten
Eigenschaften, ein nichtalltägliches, außergewöhnliches Exemplar;-
eigentlich ist damit ein Zigeuner gemeint, denn Zigeuner hatten in
jener Zeit oft keinen festen Wohnsicht oder waren gar nicht polizeilich
gemeldet, also Leute ohne Name;

-wir haben in Banater Dörfern keinen Maisbrei gegessen, das war ein
        typisch Rumänisches Gericht;

-bei uns wurde kein Teig aus dem Brot herausgerissen, damit man sich
den Mund damit vollstopfen konnte und es folgten auch keine dicken
    Wurstscheiben hinterher, denn so weit wäre es gar nicht gekommen, da
   hätten mich meine Eltern oder Großeltern bereits vor die Tür gesetzt;

-schmutziges Geschirr mit Essensresten blieb nie über Nacht auf dem
  Tisch stehen, es wurde sofort nach dem Essen abgewaschen und
weggeräumt- nicht etwa wie in heutigen modernen Studentenbuden;

Weiter auch hier:

Mit solchen "üblen Unterstellungen in der Identität der Banater Schwaben"
wird der nichts ahnende Leser Seite für Seite konfrontiert. Zwischendurch
fallen immer wieder auch die Namen real existierender Triebswetterer.
Er behauptet in Interviews, dass "einiges" aus dem Roman seine "eigene" Fiktion sei,
wir  denken  allerdings eher, dass er die Geschichte seiner eigenen Landsleute oder
eigene Erfahrungen mit diesen in dem Roman den Banater Schwaben "unterjubeln"
möchte und diese mit den entsprechenden negativen Eigenschaften darstellt, so, dass
seine eigenen Landsleute "besser" dastehen.
>SEITENANFANG<
 
 

<NEU> Gegenüberstellung von Einträgen/Geschichten aus <NEU>
dem Familienbuch der Triebswetterer (Das Treffil-Buch)
und den Passagen aus Florescus Roman
(Das Treffil Buch ist keine Familien-
und auch keine Dorfchronik.)


Einträge/Geschichten im Treffil Buch, Zitate
Passagen aus dem Roman, Zitate
Kein Eintrag.
Mystik und Aberglaube. Kriminelle Lothringer.
Seite 580
Im Inhaltsverzeichnis steht der Name Oberten 18 Mal drin.
Die 300-jährige Geschichte der Obertins, die eng mit der Geschichte der Bnater Schwaben verbunden ist!
Seite 564
"Die 1te Copulation fand am 27 April 1773 stadt und wurde von Eugen Lenor kopuliert Ludwicus Godron mit Anna Odromat, als Beistände Dominicus Humbert und Ant. Marlin Cothar Gallica."
(Copulation/Kopulation steht also für standesamtliche Trauung.)
 
 

Seite 392
„Johann Manöwer (französisch Manoeuvre
Der Sohn starb als Lehrerkandidat“. 
 
 
 

Seite 513
„Peter Manöwer/ Pfarrer 1877 1 hl. Messe 1900

(*)"Die animalische Kopulation, wenn sie von Erregung und Verlangen durchflutet waren, war das Einzige, was ihnen ganz allein gehörte und sie entschädigte. Sie und der Schnaps in der  Kneipe. Häufig fand der Beischlaf vor Sonnenaufgang statt, nicht, um sich vor Gott zu verstecken, sondern weil sie nur dann nicht müde waren. Betäubt vom Stallgeruch, vom Kot und Urin im Nachttopf, von der abgestandenen Luft,
von Mundgeruch und dem Gestank dreckverkrusteter Füße und ungewaschener Körper, zerstochen von Flöhen und Mücken, rutschten sie unter der Strohdecke herüber und fanden schnell den ebenso übel riechenden Körper des anderen." (*)

"Der erste Tote hatte nicht lange auf sich warten lassen. Der Knecht Roland Manoeuvre sollte die Glocke kurz vor der Einweihung polieren, verhedderte sich in den Seilen und stürzte kopfüber in die Tiefe... Vielleicht war es der Schnaps gewesen, vielleicht etwas anderes, Unerklärliches. Jedenfalls war dies der Anfang einer langen Serie von Unfällen, Morden und Selbstmorden, die das Dorf heimsuchen sollte. Das alles war Gottes Land".

(#) "Die erste Hochzeit in Triebswetter wurde nach dem ersten Toten, dem unglückseligen Knecht Manoeuvre, am 27. April 1773 eingeläutet. In der Dorfchronik(?..)  steht geschrieben, dass sie aus Gründen unerlaubter Kopulation erfolgt sei. Nicht, dass man sich in dieser Gegend der Welt nicht gerne paarte. Die dumpfen, ihrer Lust ausgesetzten Männer drangen häufig und heftig in die Körper ihrer Frauen ein... Also schliefen auch Ludwicus Godron und Anna Odromat miteinander, allerdings übereilt. Sie waren beide noch keine sechzehn".(#)

Bemerkung: vor kurzem strahlte der TV Sender VOX einen Beitrag über Roma in Deutschland aus, wobei in der Vorschau sinngemäß angekündigt wurde: "sie erst 15 und er 17, sind laut Tradition im heiratsfähigen Alter." Florescu schreibt aber über "Zigeuner" und der "Zigeunerin Ramina".

Seite 169
„1920 Am 28t. Feber haben 2 Strolche aus Apathfalvar in Bartu Peter seine Schwiegertochter auf der neuen Kleinischen Csarda todtgeschlagen.“ 

Aber es gibt sogar eine zweite Version auf Seite 571
„1920 des Peter Partu vom Nro. 288 seine Schwiegertochter ist als geweßene Gastgebers's auf der Triebswetterer neuen Csarda wegen einige Heller, mittels Messer totgestochen worden. Die Mörder waren 2 noch junge Apatfalvaer Strolche, Raubmörder, geschehen am den 28t. Februar 1920.“

Zitat: „Hatten nicht erst vor wenigen Jahren zwei solcher Männer die Schwiegertochter von Peter Bartu erschlagen und waren erst nach einer tagelangen Hetzjagd gefasst worden, bei der sogar die Gendarmerie aushelfen musste?...“

Bemerkung: Diese Leute wollten Selbstjustiz verüben und die Gendarmerie (Polizei) waren nur ihre Gehilfen. Was für ein unzivilisiertes Volk, „machthungrig und mit Blut an den Händen“, so Florescu in einem Interview beim Schweizer Radiosender DRS2.

Seite 169
„1928 Der Blitz ist am 6t. August an 3 Stellen hier im Orte eingeschlagen. Nämlich bei Nro. 284, Nro. 221 und Nro. 663“.
 
 

Seite 225
„Richter Nikolaus Strubert 1855-1938“
 
 

Seite 544
„Nikolaus M. als Practicant in der Viktor Nepperschen Apotheke".

 

Ein Gewitter nahte und „inzwischen schlugen weit entfernt Blitze in den Ackerund der Feldwächter, der gerade Mal wieder „geschlafen“ hatte, wurde von „Marian“ geweckt „aber der Schnaps hatte seinen Mund trockengelegt. Er nahm wieder einen kräftigen Schluck, und jetzt erklang sein Ruf durch die verlassenen Gassen“. Marian lief mit dem Horn zumBurghüter Strubert, der an derselben Leidenschaft wie der Feldwächter litt“... Nachdem das Unwetter vorbei war, hat der Blitz bei der "Amerikanerin" (die Jakob ohne Name,  so ganz einfach Mal heiraten wollte)eingeschlagen. Feldwächter und Burghüter waren schon wieder besoffen. Während der Apotheker Neper mit Mantel und Eimer zum Haus der Amerikanerin eilte, um das Feuer zu löschen, „hütete Jakob ohne Name, der über die Karpaten hergekommen war“ Nepers Haus, Hof und Vieh. Als Belohnung für seine „Dienste“ durfte sich Jakob dann um das leibliche Wohl kümmern: Neper fand „Jakob friedlich am Tisch sitzend vor, wie er sich einen Brotlaib an die Brust drückte und ihn mit dem Messer durchschnitt. Er riss ein Stück vom Teig heraus und tunkte es in die Maisbreireste der letzten Nacht(*#). Damit stopfte er sich den Mund voll. Dann folgten einige dicke Wurstscheiben. Das ist doch alles was man brauch Bruder!“Über den Apotheker Neper erfährt man auch, dass er „früher ans Krankenbett geholt, woraus nicht selten das Totenbett wurde“. Von Nepers Vater weiß Florescu, dass er„seine Medizin, Flaschen und Pulver in allen Farben aus Wien und Budapest importiert“ hat.Als leidenschaftlicher Chemiker hatte er alles Mögliche hergestellt und eines Tages sich selbst und den Laden in die Luft gejagt

Anmerkung (*#):So etwas unzivilisiertes, das heute in schmutzigen, unordentlichen Studentenwohngemeinschaften vorzufinden ist, hat es zu jener Zeit in Banatschwäbischen Haushalten NICHT gegeben!

 Seite 445
„Dieser Josef Renon, Gogo Joschka benannt, ging wie es damahls Ortspflicht geweßen ist, wegen Räubereien, am 5ten Februar 1869 Abend’s auf die Gassenwache, bei Mitternacht gewahrte Josef einen Dieb. Josef verfolgte Selben, der Dieb  sprach, Joschka bleib zurück, sonst erschieß ich dich! Joschka unerschrocken geht nicht zurück, der Dieb kehrte sich, ein Schuß fiel, Josef im Bauch getroffen von einer Schroodladung viel nieder.“ Er verstarb nach 8-10 Stunden ohne den Dieb zu verraten.
Und schon wieder der Schnaps: „...Waren sie nicht zahm und reuig gewesen und hatten vorgegeben, sich an nichts mehr zu erinnern, und alles dem hochprozentigen Rausch zugeschrieben? Und noch früher, war da nicht der Burghüter Josef Reno oder Gogo Joschka, wie sie ihn alle nannten, in einem schlimmen Winter auf Gassenwacht von einem Pferdedieb mit seinem eigenen Gewehr erschossen worden?“
Seite xxx
Eine in Triebswetter wohnenende serbische Familie wird beim Rückzug der Hitlersoldaten gegen Ende des Jahres 1944 ermordet, nur die Tochter Katiza konnte sich verstecken und kam so mit dem Leben davon.
--- das Serbenmädchen Katiza wird umgebracht...
(...dabei ist unklar von wem?)

Der Begriff Kopulation stammt also aus dem Treffil-Buch,
hier wird er aber nicht für "tierischen Sex im Stroh",
sondern für  eine standesamtliche Trauung verwendet:
"sie hann sich koppliere losse" (umgangssprachlich).
Was macht Florescu daraus (laut Radio Temeswar):
Florescu: "Ich schreibe Weltgeschichte..." (Wow!!!)
Und weiter: "... ich stehle Geschichten,... und gebe sie dann
weiter in veränderter, erweiterter, verdichteter Form.
Ich suche Diamanten und poliere sie dann zum vollen Glanz."
Zitat vom "polierten Glanze" der Banater Schwaben:
(*)"Die animalische Kopulation... übel riechenden Körper des anderen."(*)
Dabei will ich feststellen, dass es hier nicht um seinen Haupthelden
geht, sondern um alle Banater Schwaben: siehe "wenn sie", "sie
und der Schnaps", "weil sie", "rutschten sie unter".
 

Wilderer auf dem Triebswetterer Friedhof ?
(Im Roman verwendete Namen: z.B. die Dama-Gruft)

Oberten und Strubert
 Apotheker Nepper
 Nepper und Rennon
Damas Gruft/Grabstein
 Dama(s) und Cocron
 Cocron und Kokron
 Bartu und Barthu
Cocron und Kokron waren die Namen nach welchen der Spitzname KoKo (Coco, NUR im Triebswetterer Familienbuch Gogo) verwendet wurde.

>SEITENANFANG<
 
 

Weitere Beispiele vom polierten Glanze
<NEU> der Triebswetterer und Banter Schwaben. <NEU>

In einem Interview bei Radio Temeswar behauptet Florescu:
"Ich stehle Geschichten... und poliere sie dann zu vollem Glanze!"
 

-keine Mutter bekam ihr Kind auf dem Mist, wobei das ganze Dorf außen
herum stand und zugesehen hat;

-bei der Geburt half nie eine Zigeunerin als Hebamme, die dann 18 Jahre lang 
wöchentlich ein Huhn und sonstige landwirtschaftliche Erzeugbisse bekommen hat
(die B -Schwaben hatten ihre eigenen Hebammen, Apotheker und auch Ärzte, so,
dass diese nie einer Zigeunerin mit ihrer Quacksalberei den Vorzug gegeben hätten);

-unsere Apotheker waren gebildete Leute und nicht etwa Trottel, wie
sie in Florescus Roman beschrieben werden;

-kein Vater hat seinen Sohn an die Russen verraten, so dass er von diesen
nach Sibirien deportiert worden wäre und vom Deportationszug ist-
meines Erachtens- keiner entkommen, das ist Utopie;

-genau so hätte sich kein Pope- ein Rumänischer Pfarrer-  in Gefahr gebracht, 
einen Deutschen nach dem Krieg aufzunehmen und zu verstecken;

-kein Zigeuner oder "Jakob ohne Name" hat je einen B-Deutschen
Bauernhof auf Vordermann gebracht (eventuell leergemacht);

Diese beiden Bilder hier zeigen wie Florescus Protagonist einen Triebswetterer Bauernhof auf
Vorderman brachte und sagen auch etwas über die "Lernresistenz" der Banater Schwaben aus,
die von einem "kleinen Bruder" des "Blumengärtners" beim Banatblog angesprochen wurde.
Wer sollte hier von wem lernen? Wer war hier "Lernresistent"?

Dieses Haus hat sich unter Triebswetterern
seit der Ansiedlung 220 Jahre gehalten...
...nach der Übernahme durch die Nachfolger 
ist es innerhalb 15 Jahre zusammengefallen.

-kein Banater Schwabe hatte je als Halbbruder einen Zigeuner und
keiner hätte sein Heim gegen das der Zigeunerin getauscht;

-bei den Banater Schwaben gibt es keine Burghüter, die gibt es allerdings
bei den Siebenbürger Sachsen und die schliefen auch nicht den ganzen
Tag und waren auch nicht ständig besoffen (vrgl. Komasaufen heute);

-in Triebswetter ist/war es so eben, dass kein Blitz in den Acker einschlagen
konnte (erster Satz im Roman), das kann nur in einem Hügelland passieren,
dort wo sich Florescus Roman "Zaira" (in Oltenien im Osten) abspielt;


-es war unmöglich, dass 400 Familien nach dem zweiten Weltkrieg mit der
großen Kirchenglocke (die damals 635 kg wog und 40 m hoch im Kirchturm
hing) zusammen mit ihren aus den Gruften entnommenen Toten, zurück
nach Lothringen ziehen konnten (wenn man aber die 15 kg schwere
Glocke aus rumänischen Glockentürmen nimmt, dann geht auch das);

-wie sollten sich Elsa (bei uns heißt es Else) mit Jakob ohne Name,
der mit einer Anzeige über die Karpaten kam, verständigen? Zu jener
Zeit (1926/ bis 1920 gehörte das Banat zu Österreich-Ungarn) konnten
die B-Schwaben nicht rumänisch und die Rumänen nicht deutsch!

<NEU>                                                                                   <NEU>
Ganz ÜBEL werden die Vorfahren aus Lothringen beschrieben.
Dazu wird der 30-jährige Krieg herangezogen, der eigentlich 124 Jahre vor
der Ansiedlung von Triebswetter beendet wurde und damit nichts zu tun hat.
Aber zur Kriminalisierung der Lothringer Vorfahren eignet er sich hervorragend!
Der 30-jährige Krieg war ein Religionskrieg und daran waren Frankreich, 
Deutschland, Tschechien, Schweden, u.s.w. beteiligt. Die Söldner, die je nach
Kriegslage die Fronten wechselten, kamen aus GANZ EUROPA. In Florescus  Roman
waren es NUR die Lothringer. Auch fand ein Teil (laut Geschichtsschreiber, siehe auch
Wikipedia) zwischen ganz Frankreich und Schweden auf Deutschem Boden statt. In
Florescus Roman waren es wieder nur ALLEIN die Lothringer. Warum? Weil einige
Triebswetterer Vorfahren aus Lothringen hatten/haben,- und es galt nun die so richtig
zu KRIMINALISIEREN. Die anderen aus Süddeutschland stammenden Ansiedler, die ja
auch zu etwa 40% an der Ansiedlung Triebswetters beteiligt waren (andere Dörfer im
Banat kamen ja nahezu komplett aus Süddeutschland), werden nicht erwähnt, denn er
muss ja seinen Roman in Deutschland verkaufen, auch in den Ländern der ehemaligen 
DDR; so durfte er die Bayern, Schwaben, Badener, Pfälzer, u.s.w. nicht "beleidigen".
Da aber die Ansiedlung und der Aufbau zusammen erfolgten, ist es eigentlich so zu
sehen, dass er in seinen Beschreibungen eigentlich alle Ansiedler meint, es aber 
nicht direkt aussagt. Und was haben "seine Obertins" in Lothringen alles angestellt?

(##)- Sie haben die Fronten gewechselt, haben also die eigenen 
Landsleute verraten und waren Verräter und Überläufer.
- Sie haben Bauernfamilien umgebracht und ihre Häuser
in Brand gesetzt, ihr ganzes Hab und Gut vernichtet.
- Sie haben Zigeuner gejagt, sie gehängt und Kopfgeld kassiert.
- Sie haben ihr eigenes "zu Hause" nicht mehr erkannt, die dort
wohnenden Bauern umgebracht und die Tochter als Geisel 
genommen, diese schließlich geheiratet und ihren Familien-
namen angenommen, so ist man zum "Obertin" geworden.
(Auch noch ein Fall für den Psychologen Florescu!)
- Die Nachfahren dieses "Obertin" haben dann "machthungrig
und mit Blut an den Händen" Lothringen verlassen, haben
vor der Ankunft im Banat in Wien noch einen Mord begangen
und schließlich das Dorf Triebswetter gegründet.
- Dort haben sie dann alle möglichen Übeltaten begangen.
 

Zu Hilfe kam dann noch ein "Jakob ohne Name" über die Karpaten 
aus dem Osten, der das "üble Bild" der Triebswetterer und 
Banater Schwaben noch vervollständigt. Und dieser wird auch 
Teil der Geschichte der Banater Schwaben.

(##) Und das wird vom C.H. Beck Verlag als 300-jährige Geschichte der Banater Schwaben
die eng mit dem Familienepos der Obertins verbunden ist, verkauft. Und die Deutschen 
Literaturgurus JUBELN, die Schweizer vergeben dem Autor sogar einen Preis, während 
unsere negativen Kommentare NICHT veröffentlicht oder gar gestrichen werden.Nennt 
man DAS bei uns "künstlerische Freiheit" und "Pressefreiheit" oder "Meinungsfreiheit"?
War das nicht bei Ceausescu genau so? 
Oder bei Honecker? 
Habt IHR schon alles vergessen?

Wir werden demnächst eine Liste "schwarzer Schafe
der Berichterstattung und Institutionen, die dieses 
Diskriminierzungswerk der Banater Schwaben als
"gute Literatur" anbieten, veröffentlichen.

(##) Soll das die vielgerühmte "Fiktion" sein? Oder "keinen Unterschied
zwischen Fiktion und Realität" machen, wobei der Autor seine Themen 
aus dem "Reich der Träume und Fantasie" sucht? Das glaube ich nicht!
Ich glaube eher, dass Florescu einen engen Bezug zu solchen
"Geschichten", die er sehr gut kennt und beschreiben kann, hat.

 

In bezug auf das Zitat (#) können wir nur bemerken:
Florescu hat Lesungen in Schulen abgehalten. So etwas
gehört nicht in Schulen, Stadtbibliotheken und 
ins Angebot von Goethe-Institut und DZM!
>SEITENANFANG<
 
 

Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes
oder künstlerische Freiheit?

Meine Landsleute, die mich angeschrieben haben und
ich meinerseits finde, dass sowohl diese real existierenden Namen
als auch der Name unseres Dorfes, mein und Dein Geburtsort, Landkreis,
auf die übelst zu beschreibende Art und Weise diffaimiert, verleumdet,
diskriminiert und der Leser belogen wird, denn Florescu behauptet, dass er
recherchiert hat. Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes ist da anzuwenden
und nicht die "künstlerische Freiheit" des Autors. Ja, wenn er
andere Namen verwenden würde, wäre es für mich ein toller Roman.
Es gibt eine ganze Reihe von beschriebenen Begebenheiten,
die die Feststellung zulassen, dass es sich im Roman NICHT um
Triebswetterer oder Banater Schwaben handelt.
Stellt Euch mal vor, Euer Sohn oder Enkel bewirbt sich bei
einer Firma. Dann heißt es der Geburtsort des Vaters
ist Triebswetter und der Personalchef googelt ein
bischen und findet: animalische Kopulation, Beischlaf, Stallgeruch,
Kot, Urin, Gestank dreckverkrusteter Füße, ungewaschene Körper
und Schlafen im Stroh, von Huren, Schnaps und Erschießen ist
auch die Rede. Bekommt der den Job? Fragen wir Mal Florescu!
Wer war denn ungewaschen, dreckverkrustet und schlief unter Strohdecken?
Ja ich möchte die Antwort jetzt nicht geben, denn sonst heißt es noch,
ich wäre nationalistisch oder rassistisch eingestellt. Was man aber von
diesem Roman behaupten kann, der rumänische, zigeunerische und
banatschwäbische Lebensgwohnheiten miteinander verwechselt,-
absichtlich,- was jemand, der Psychologie studiert hat, ganz bestimmt
nur mit einen bestimmten Ziel macht. Der Typ war schon in Schulen und
hat Lesungen abgehalten. Stellt Euch Mal vor, eines Eurer Kinder
kommt in eine solche Schule...
 

So versucht Florescu während des ganzen Romans den
Triebswetterern und damit auch den Banater Schwaben
Eigenschaften, Sitten und Bräuche seiner eigenen Landsleute,
die wohl aus Mehedinti/Oltenien ins Banat kamen, anzudichten.
Es gibt Hinweise dafür, dass der Autor die Ländereien in
Oltenien/Strehaia auch nur einmal besucht hat, (so irgendwie
die Manuskripte verwechselt hat) denn offensichtlich
beschreibt er das Leben von Zigeunern.(Siehe auch (#))
Wenn man das Schlaf- und Wohnzimmer, sowie Ziegenstall
in einem  einzigen Raum hat, (so fanden die Rückkehrer aus dem
Baragan oft ihre Häuser wieder, nachdem sie von Kommunisten
der ersten Stunde bewohnt waren) dann kann man schon auf
animalische (tierische) Gedanken kommen und sich mit der
Strohdecke, welche den Triebswetterern auch nicht bekannt
war, zudecken.

Ich habe den Verlag angeschrieben, C.K. hat den Verlag angeschrieben,
die Banater Landsmannschaft wurde angeschrieben. Die
Antwort: "künstlerische Freiheit". Ja, aber nicht mit dem Namen
Triebswetter, der mit der Textpassage (*) zusammen genannt
wird und auch ohne alle real existierende Triebswetterer Namen.
Das gab es noch NIE! Da heißt es immer: "Namen und Personen
sind frei erfunden u.s.w.", die hier genannten sind aus dem Treffil-Buch.
Nicht einmal die rumänischen Nationalkommunisten haben so
etwas über Deutsche oder Banater Schwaben geschrieben.

Bitte drückt dem Verlag gegenüber Eure Meinung
aus, Meinungsfreiheit haben wir noch, es reicht, wenn  Ihr
die Passage (*) erwähnt und behauptet, Ihr wäret als Triebswetterer
und/oder Banater Schwabe dadurch verleumdet und diskriminiert.
Wer seine Meinung im Gästebuch Florescus eintragen möchte,
kann die Internetseite
http://www.florescu.ch/28136/index.html
wählen. Bei www.amazon.de oder
http://www.lovelybooks.de/
u.s.w.
kann man seine Meinung zum Roman schreiben.
(Dort steht z.B. schon drin; "Durch den Roman Florescus
habe ich viel von den Banater Schwaben gelernt."
Oder: "...endlich hören wir Mal, was in dieser dunklen
Ecke passiert ist, wir haben es schon lange vermutet!")

Die Banater Schwaben und damit auch die Triebswetterer
haben es nicht verdient, nach Russlandverschleppung,
nach Baragandeportation, die gab es nur in Rumänien und der
Enteignung durch die Rumänen, dermaßen von einem Rumänen,
der in seinem ersten Roman "Wunderzeit", die Pflichten
seines Vaters,  der Miliz zu berichten, beschreibt und der nie in
Triebswetter oder einem banatschwäbischen Dorf lebte,
verunglimpft, beleidigt, erniedrigt, die Würde verletzt u.s.w.
Ihr legt Wert auf die Anwendung des Artikel 1, Absatz 1 des
deutschen Grundgesetzes. Bitte sagt es anderen weiter. Es müssen
nicht nur Triebswetterer sein, die eine Beschwerde schicken, denn
die Banater Schwaben werden hier insgesamt diskriminiert
und erniedrigt. Triebswetter ist ja nur ein Beispiel aus dem Banat.
Warum an den Verlag? Der Rumäne Florescu ist ja Schweizer.

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(Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz)
Die Würde des Menschen ist unantastbar, Niemand darf
wegen seiner Herkunft, Nationalität u.s.w. verleumdet
oder diskriminiert werden.
§ 187 Verleumdung
http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html
§ 189 Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener
http://dejure.org/gesetze/StGB/189.html


Was Lesungen Florescus im 2012 angeht:
Im Moment gibt es nur wenige Lesungen in 
Deutschland, sie konzentrieren sich auf die Schweiz. 
Ein Fragenkatalog wurde zusammengestellt, der 
aber von Florescu noch nicht beantwortet wurde.
Uns waren alle Orte und Termine bekannt
und wir hatten sie hier nicht abgedruckt, um zu
verhindern, dass für geistig kranke und solche,
die sich so einen Roman wünschen und
lesen, auch noch Werbung gemacht wird.
 Den Fragenkatalog findet Ihr hier.
>SEITENANFANG<