Roman von Catalin
Dorian Florescu
Jacob beschließt
zu lieben
Erniedrigung, Diskriminierung,
Beschmutzung
aller Triebswetterer
und Banater Schwaben
<###>
Inhalt
dieser Seite <###>
<Datum des Updates:
04.04.2012>
<Neues
ist mit "grün" gekennzeichnet>
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<15.05.2011> |
<09.03.2012> |
betr. Roman <15.11.2011> |
|
<05.03.2012> |
und Banater Schwaben <20.02.2011> |
<17.02.2012> |
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<17.02.2012> |
"Zaira" und "Jacob" <09.03.2012> |
aus "Wunderzeit" und Interviews <12.03.2012> |
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<15.11.2011> |
<15.11.2011> |
verfälschte Identität <20.02.2012> |
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Familienbuch und Roman <24.02.2012> |
der Triebswetterer u. Ban. Schwaben <20.02.2012> |
oder künstlerische Freiheit? <20.02.2011> |
Zwei herausragende Kommentare auf einer
Internet-Seite
von Ana-Luisa am 06.08.2011 um 21:22
Uhr, Zitat:
"deutsch lesen
dabei rumänisch empfinden... was
für eine
kombination. MULTUMESC!"
(Ich
werde hier den Verdacht nicht los, dass es
sich
um Rumänische Nationalisten handelt!)
Eine andere Kommentatorin, M. Obertin,
meint:
"Herzliche Gratulation
zu Jacob! Dieses
Buch ist NICHT
auf Mist geboren!"
MEINE FRAGE/ANTWORT: "Bon jour M.,
sind Sie sicher,
dass Sie das Buch gelesen haben? Und
Sie heißen wirklich
Obertin? ...Sie können auch rumänisch
oder französisch
antworten, wir verstehen das auch."
(Ob
die mir wohl antworten wird oder kann?)
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Triebswetterer und Banater Akademikern, die ihr Studium zum Teil an Gymnasien und Universitäten in Rumänien absolviert haben und die Materie, um welche es hier geht, besser als "GUT" kennen; es handelt sich dabei um mehrere Germanistikdiplomanden, -Professoren, Ingenieuren, Direktoren, Pfarrer, Naturwissenschaftler... |
Namen
real existierender Personen verwenden?
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und mich ausgiebig damit beschäftigt. Grundsätzlich gilt folgendes: Wenn du eine wahre Person beschreibst und den wahren Namen nimmst, dann musst du die Genehmigung dieser Person haben. Grundsätzlich gilt auch Folgendes: Wenn du die Geschichte einer Person beschreibst und einen anderen Namen vergibst, dann musst du das Einverständnis der Person haben, wenn sie sich selbst oder wenn andere Leser /Leserinnen diese Person erkennt/ erkennen. Wenn du über eine Person schreibst, die mehr als 70 Jahre tot ist, dann kannst du den Namen verwenden, es sei denn, es gibt Familienangehörige, dann musst du auch sie um Genehmigung befragen. Dumme Sache, aber so sind unsere Gesetze..." Grüße K.K. |
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Und- man höre und staune- die Banater Post (BP) und das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) unterstützen den Autor durch eine Lesung im DZM und einen Bericht in der BP vom 19.05.2011 in welchem ein "Loblied" mit Bild auf den Autor und Roman von einem Banater Schwaben "gesungen" wird. Allerdings
ist der für "filmreife Szenen" werbende
Dieser
Roman sollte nicht zum Angebot von deutschen und
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von Catalin Dorian Florescu: Das
ist kein Geschichtsroman der Banater Schwaben,
Der
reale Name Triebswetter und alle real existierenden
Jakob
(mit k, die deutsche Schreibweise) ist der Böse und Üble
|
<NEU>Geschichtliches<NEU>
Nützliches
und Unnützes
rund um
den Roman
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bis etwa 1200 |
Zeit von etwa 900 Jahre, in welchen Wandervölker das Gebiet nördlich der Donau heimsuchten. Es gibt keine schriftlichen Nachweise für die Existenz von Rumänen in der Gegend nördlich der Donau. Es gibt aber auch keinen Beweis für das Gegenteil, was auf das Fehlen schriftlicher Beweismaterialien und einer organisierten lokalen Verwaltung zurückzuführen ist. Es wäre auch möglich, dass die Mongolen beim Plündern des Gebiets im Jahr 1241 alle existierenden Beweise vernichtet haben. |
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Fürstentümer Moldau und Walachei und stehen letztendlichen (1683) vor den Toren Wiens. |
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Katholischen Liga und der Protestantischen Union innerhalb des Heiligen Römischen Reiches und der habsburgisch-französische Gegensatz auf europäischer Ebene entluden. Der Krieg wird von Geschichtsschreibern in mehrere Etappen eingeteilt, darunter zum Beispiel der „Französisch-Schwedische Krieg“, (1635 - 1648) bei welchem die Kämpfe auf deutschem Boden stattfanden. Die Söldner, die aus nahezu allen Ländern Europas kamen, schlossen sich je nach Kriegslage mal der einen, mal der anderen Partei an. In Florescus Roman geht es NUR um die Vorfahren der Triebswetterer- genau die Obertins- aus Lothringen. Der 30-jährige Krieg gehört überhaupt NICHT zur Geschichte der Ansiedlung der Banater Schwaben und erst recht nicht zu Triebswetter. Das ist Geschichtsverfälschung! Und Kriminalisierung der Obertins! Ob da Aubertin, Obertin oder gar Oberten geschrieben wird, ist dasselbe, da die Amtsschreiber das NIE so GENAU genommen haben, und die Namen nach Gehör (maghiarisiert oder rumänisiert) geschrieben haben. |
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Erst jetzt kann die Ansiedlung des Banates beginnen! |
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(Verödete, versumpfte Weidegebiete werden zu geschlossenen Ackerbaulandschaften.) |
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"Die Ersten fanden den Tod, die Zweiten hatten die Not, und die Dritten erst das Brot". |
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benannt nach dem kaiserlichen Vermessungsingenieur Anton von Triebswetter (was mit trübem Wetter überhaupt nichts zu tun hat, wenn es auch so klingen sollte). Es war auch nicht der Lothringer Obertin, der das Dorf gründete. Die Ansiedler kamen: aus Lothringen (62%), Luxemburg (8%). Bayern (5%), Baden-Württemberg (5%), Frankreich (3,5%), Pfalz (3,5%) sowie ein geringer Teil aus Ungarn, Banat, Hessen, Böhmen, Mähren, Saarland, Elsass, Österreich, Schlesien, Slowenien, Italien, Preußen, Sachsen u.a. Die Einwohnerzahl stieg von etwa 650 bei der Dorfgründung auf 3028 im Jahre 1940. Das waren: 2835 Deutsche, 34 Rumänen, 37 Ungarn, 101 Zigeuner und 21 anderer Nationalität. |
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Die drei Glocken, die 1916 vom Militär requiriert wurden, wurden nach dem ersten Weltkrieg neu angeschafft und sie wogen 193 kg, 437 kg und 635 kg. |
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Die Könige kamen aus dem (deutschen) Hause Hohenzollern. |
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Die Rumänen, die ins Banat kommen, können nicht deutsch und die Deutschen aus dem Banat können nicht rumänisch, die meisten Banater haben ungarische Schulen besucht. Aber Florescus Protagonist, Jakob ohne Name, kommt (1926) und holt sich EINFACH eine Deutsche "in jeder Hinsicht" zur Frau, die dann ein Kind auf dem Mist bekommt und nichts zu sagen hat. Wie sagte doch Florescu in einem Interview: "Jakob ohne Name bringt das Unheil nach Triebswetter". |
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in den Krieg gegen die Sowjetunion ein. Die Banter Schwaben gingen dabei mit (siehe 1920). Im Dezember 1942 werden die rumänischen Truppen bei Stalingrad restlos aufgerieben. (Unter Antonescu wurden in Rumänien 300 000 Juden und 20 000 Roma ermordet.) |
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Fronten und die Volksdeutschen aus Rumänien müssen vor der "Roten Armee" flüchten. Dieser Tag ging auch als "Tag der Befreiung" in die rumänische Geschichte ein. |
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alle Männer im Alter von 17 bis 45 und alle Frauen im Alter von 18 bis 33 Jahren in die Sowjetunion. Einige versteckten sich, andere konnten sich als ehemalige Angehörige der rumänischen Armee sowie mit ihren französischen Namen vor der Deportation retten. |
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Schon ab 1945 setzte eine Enteignungswelle ein, wobei die "reichen Bürger" Rumäniens von ihrem Privateigentum, Haus, Hof, Garten, Feld und Vieh "befreit" wurden. Dazu gehörten vor allem auch die Banater Schwaben aus Rumänien, obwohl es hier keine richtigen Großgrundbesitzer gab. Die Nutznießer der Aktion waren die rumänischen Nationalkommunisten der ersten Stunde. |
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(Mit dieser Deportation endet Florescus Roman "Jakob beschließt zu lieben".) In einer Nacht- und Nebelaktion wurde ein Teil der Banater Schwaben in Viehwaggons 800 km ostwärts verbracht und nach einer Woche Fahrt auf einer Steppe wieder abgesetzt, wo sie zunächst in Erdlöchern hausten, bis sie sich eine Hütte bauen konnten. (Den dortigen rumänischen Einheimischen wurde verboten mit den Deutschen Kontakt aufzunehmen, weil das Verbrecher wären.) In ihren Häusern im Banat zogen Rumänen ein, die aus verschiedenen Landesteilen Altrumäniens (Oltenien, Muntenien, usw) ins Banat gebracht wurden. Nach 4-5 Jahren kamen die Deportierten zurück und fanden ihre zum Teil zerstörten Häuser, Gärten (Zäune, Fensterläden, Parkettböden waren verbrannt) und Wohnungen wieder, die sie renovieren mussten. |
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Für die deutschen Bauern war das eine erneute Enteignung, denn sie mussten ihr Feld, Vieh und landwirtschaftliche Geräte der LPG (Landwirtschaftliche Produktions-Genossenschaft) abgeben und mit anderen, die oft nichts mitgebracht haben, teilen. (Es wurde teils so "professionell" gearbeitet, dass z.B. die Pferde meiner Großeltern 2 Wochen nach der Abgabe tot auf dem Hof der LPG lagen. Das als Hinweis auf Florescus Zigeuner im Roman, der einen deutschen Bauernhof auf Vordermann brachte.) |
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organisiert. Es gab eine Menge Parteibonzen (der Rumänischen Kommunistischen Partei), die auf Kosten der Arbeitenden lebten und ein gut organisierter Gemeindienst- die Securitate- die ihre Informanten in allen Ecken und Enden hatte (vergleiche Stasi und Gestapo). Man sagte: "die Wände haben Ohren." |
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Ceausescu verneint die Existenz der Kulturen der mitwohnenden Nationalitäten und will diese in die angestrebte, gemeinsame, kummunistische Kultur- die von Römern und Dakiern bestimmt sein soll- einbinden. Die ausreisewilligen Deutschen wurden in diesem Kontext als Verbrecher, Verräter und Überläufer bezeichnet. Und nun erscheinen wir im Roman eines Rumänen als dreckige, stinkende, besoffene Verräter, Überläufer, Mörder und Geiselnehmer, mit einer verfälschten Geschichte und einer FALSCHEN IDENTITÄT. Die Leute, die Florescu beschreibt sind KEINE TRIEBSWETTERER und auch KEINE BANATER SCHWABEN! Soll das die angestrebte Kultur sein? Ihre Väter haben unsere Eltern um ihr Vermögen und ihrer Freiheit beraubt und die Söhne berauben uns jetzt unserer Identität. |
(Nur für Nichtbanater, die schneller ein Urteil fällen, als man ein Atom spalten kann.)
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Es gibt solche Leute, die sich mit falscher E-Mail-Adresse gemeldet haben aber nicht kapieren, worum es eigentlich in dem Roman geht. Manche haben so ihre Probleme mit dem logischen Denken, falls sie überhaupt wissen, was dies bedeutet. Dazu möchte ich hier Folgendes anführen: zur Zeit des "kalten Krieges" wurde von der westlichen, freien Presse des Öfteren von den "Betonköpfen" in den östlichen kommunistischen Regierungen, wo Pressefreiheit nur für die Kommunisten galt, berichtet. Und nun sind wir im Westen und was finden wir? Schon wieder eine Presse, die nur "positive Berichte" über den uns diskriminierenden Roman bringt. Handelt es sich schon wieder um "Betonköpfe", bei welchen jeder Sinn für Realität verschwunden ist? Unsere negativen Bewertungen oder Tatsachenberichte werden nicht beachtet oder ohne Angabe von plausiblen Gründen gelöscht. Das sind Relikte eines "menschunwürdigen Regimes", Stasi- und Securitate-Methoden! Ich finde, wer nicht reagiert oder antwortet, hat "Dreck am Stecken!" Siehe auch Stern TV Berichte, in welchen der "Mann mit dem Mikrofon" vor der Tür steht, die nicht aufgeht, er mit einem Bagger bis in das 3. OG hochgehievt wird und trotz Megaphon vom befragten "Unrechtstuer" keine Antwort bekommt. Es gibt auch schon einige Bücher in dieser Hinsicht. „Die Erziehungskatastrophe“ von Susanne Gaschke, (ich würde als Folge und in Anlehnung daran „die Bildungskatastrophe“ beschreiben) die Wieczorek-Trilogie (Autor Thomas Wieczorek) „Die geplünderte Republik“ (Wie uns Banken, Spekulanten und Politiker in den Ruin treiben), „Die verblödete Republik“ (Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen), „Einigkeit und Recht und Doofheit“ (Warum wir längst keine Dichter und Denker mehr sind) und nicht zuletzt „Generation Doof“ von Stefan Bonner und Anne Weiss. Ich will da gleich aus „Generation Doof“ ein Zitat eines der bekanntesten Kabarettisten Dieter Nuhr- was „eigene Meinung“ angeht- anführen: „man kann ja zu Allem seine eigene Meinung haben, wenn man aber nichts weiß, soll man einfach mal die Fresse halten“. Wer einseitig berichtet sollte eigentlich beachten, dass halbe Wahrheiten auch Lügen oder Volksverdummung sind. Es steht fest, DASS WIR (Triebswetterer vor allem und die anderen Banater Schwaben im Allgemeinen) von einem rumänischen Nationalkommunisten in dem Roman erniedrigt und DISKRIMINIERT WERDEN. Wenn es eine FIKTION ist, dann darf der Name Triebswetter, der Name der Banater Schwaben und die Namen aller real existierender Personen und deren Vorfahren/Nachfahren NICHT genannt werden, egal wie schön, toll und professionell die schriftstellerische Leistung ist. Wir kommen aus einem Gebiet, in welchem mehrere Nationen, Ungarn, Rumänen, Deutsche, Zigeuner, usw beispielhaft, friedlich zusammen lebten, jeder aber seine eigene Sprache, Kultur, Sitten und Bräuche hatte und wenn wir es nicht wünschen, dass unsere Identität verwechselt wird, dann sind wir noch lange keine Nationalisten. Wer allerdings meint, dass wir die falsche Identität annehmen müssen, sollte sich seine Denkweise mal genau überlegen, ob er uns nicht genau das auferlegen will, was uns schon im Roman passiert ist. Und falls jemandem das Wort „Fremdenfeindlichkeit“ einfallen sollte, so gilt das eventuell für Florescu (als Rumäne i.b. auf eine Minderheit im Banat) und den C.H. Beck-Verlag den Banater Schwaben im Allgemeinen und uns Triebswetterern im Besonderen gegenüber. PS: Warum schreibt heute eine ehemalige Schülerin Sylvia Hamacher ein Buch "Tatort Schule" über das Mobbing und die Erniedrigungen, die sie in der Schule von ihren Klassenkollegen ertragen musste? Und die Politik und die Gesellschaft vermag nichts dagegen zu tun, weil sich wohl alle daran ergötzen. Ist das der Grund, dass man bei manchen Redakteuren der "freien Presse" nicht merkt, dass Florescu eigentlich dasselbe tut? Und nun gibt es noch eine Kategorie unserer Zeitgenossen, die bei mir so weit links auf der Liste stehen, dass sie schon gar nicht mehr wahrgenommen werden. Jenen möchte ich hiermit mitteilen, dass der Kommunismus seit 20 Jahren passe ist und dass wir an einer eventuellen "Deutschen Version von Betonköpfen" kein Interesse haben. |
Hallo Landsleute, Triebswetterer und Banater Schwaben,
Ihr werdet staunen, wenn
ich mich heute in einer außergewöhnlichen Sache an
Euch wende. Ein rumänischer
Schriftsteller hat in deutscher Sprache
einen Roman
geschrieben, den er und
sein Verlag im Rahmen der "Künstlerischen Freiheit"
am
23.02.2011 veröffentlicht
hat. Die Handlung spielt sich in Triebswetter ab
und die Personen sind
alle real existierende Triebswetterer oder
deren
Vorfahren. Wer einen
französischen Namen hat, kann beinahe mit Sicherheit
sagen, dass sein Name
im Roman vorkommt. Das kann ja lustig sein. Leute, wir
werden berühmt (ironisch)
im Roman "Jacob beschließt zu lieben" von Catalin
Dorian Florescu, ein
in
der Schweiz lebender Rumäne. Florescu (und wie erinnert
mich das an Ceausescu)
wurde 1967 in Temeswar geboren (seine Vorfahren kamen
wohl
zwischen den Kriegen "über die Karpaten" ins Banat und offensichtlich
ist
einer
davon der Hauptheld in seinem Roman: Jakob ohne Name).
Schon
1976 konnte er und sein Vater, der- wie es im ersten Roman "Wunderzeit"
beschrieben
wird- gute Beziehungen
hatte, Italien und Amerika besuchen, um wieder
nach
Rumänien zurückzukehren. 1982 flüchtete
er ERNEUT mit einem Dacia über
die Grenze in die Schweiz.
Was der wohl für Glück hatte;- hast Du Hans, Franz
oder Peter so ganz einfach
ins rumänische Ausland fahren können? Mich haben die Grenzer
jedesmal, wenn ich nach
Marienfeld zu meinen Schulkollegen fahren wollte, 15 km vor
der Grenze zum kommunistischen
Bruderland mit Maschinenpistolen abgefangen.
>SEITENANFANG<
Was
schreibt Florescu sonst noch in
seinem
Roman "Wunderzeit"?
Florescu
beschreibt darin, dass er ins westliche Ausland reisen- was
kaum
ein Banater Schwabe- durfte: "...Ausschlaggebend waren dabei die
guten
Beziehungen des Vaters: Als Hausverwalter hatte er der
Miliz täglich
Informationen
über alle Mieter zu liefern...". Die Miliz (in Uniform) war
der
Securitate (in Zivil) unterstellt, dieselbe Organisation. ("Täglich"
heißt
professionell!)
Im Kommentar heißt es weiter: "... Konsequent aus der Sicht
des
Jungen, von seinem Erfahrungs- und Wissenshintergrund aus erzählt,
entfaltet
sich ... eine Geschichte
, die sich vor allem an Details und
kleinen
Gesten orientiert, und deshalb äußerst
glaubwürdig ist."
(Das
wird jetzt auch auf den letzten Roman Jacob übertragen.)
"So
erzählt Alin
(CatAlin) zunächst
von ...der hübschen Geschichtslehrerin,
bei
der er, um einen guten Eindruck zu machen, 'Ceausescus
Heldentaten'
referiert
und vom Nationalfeiertag,
den er liebte wegen... des Festumzuges,
in
dem er ganz vorne mitmarschierte,
um den Mädchen zu imponieren."
Das
hätte ich 20 Jahre danach NIE geschrieben, weil wir uns vor all
diesen
Dingen gedrückt haben und eventuell bestraft worden wären.
(Ist
das ein Ceausescu-Anhänger und zwar aus der ersten Reihe?)
Und
jetzt weiß ich, warum dieser Roman "Wunderzeit" heißt.
>SEITENANFANG<
Jakob
(mit k) ist die Deutsche
Schreibweise dieses Namens, der
unter
Triebswetterern und Banter Schwaben so üblich war.
Jacob
(mit c) ist die Rumänische
Schreibweise dieses Namens,
der
aber dadurch zustande kam, weil die Rumänischen Amtsschreiber
das
nicht so genau genommen haben und dass sie bestrebt waren,
alle
Namen- auch die der Deutschen- zu rumänisieren.
Nun
wird aber von sehr vielen Kommentatoren (wie auch von
Florescu
in einem Beitrag des DRS2) festgestellt, dass:
Jakob
(mit
k) der üble Mensch ist, der vergewaltigt,
Leute "kauft",
den
Sohn an die Russen verrät und sonstiges Übles begeht und
Jacob
(mit
c) der liebe Sohn ist, der vom Vater benachteiligt
wird, der
sich
nur bei der Zigeunerin, die ihn mit Mystik überschüttet, wohlfühlt.
In
meinen Augen heißt das, dass der Deutsche
der Üble
und
der Rumäne der Gute
und Liebe ist. Wenn ich jetzt an
die
Russlandverschleppung, die Enteignung, die Baragan-
deportation
(einmalig durch Rumänen durchgeführt),
die
zweite Enteignung durch die Kollektivierung und ewige
Bespitzelung
denke, dann habe ich ein Problem damit, die
beiden
Jakob und Jacob gegenüberzustellen...
|
Jakob mit k (die deutsche Schreibweise) ist der brutale, unmögliche Mensch, der vergewaltigt, den Sohn an Russen verrät, u.s.w. und Jacob mit c (die rumänische Schreibweise) ist der Liebe und Gute, der sich nur bei der Zigeunerin wohl fühlt. (Diese Feststellung wird von mehreren Kommentatoren gemacht, auch im Interview Florescus mit dem DRS2-Moderator, keiner weiß aber welches der Unterschied in der Schreibweise mit "k" und mit "c" bedeutet. Kommentar
Florescu in der TA. Auf die Frage
|
Der
Roman "Zaira" von C.D. Florescu spielt sich in Oltenien, genauer in
Strehaia
(im Hügelland) ab, woher vermutlich die Vorfahren des Autors
herkamen
und deren Sitten und Bräuche er genau kennt (wobei man
auch
hier Einschränkungen machen muss, denn er ist in Temeswar,
etwa
300 km weit weg von dort, aufgewachsen). In "Zaira"
herrscht
ein
lustiger
Tonfall, stellt der Kommentator im DRS2-Interview
fest und
in
"Jacob",
wo es um Banater Schwaben
geht, ein düsterer.
Wenn man nun
den
oben festgestellten Vergleich zwischen Jakob
und Jacob hinzuzieht,
versteht
man die Message Florescus an die Banater Schwaben
noch besser!
Es
wird aber noch besser, wenn man nun feststellen muss, dass in "Zaira"
ebenfalls
Namen real existierender Personen
(Interview DRS2) verwendet
werden,
wobei die ständig besoffen
mit der Schnapsflasche herumlaufen
(weil
anscheinend für Florescu das Leben auf dem Lande nur mit Schnaps
zu
ertragen ist) und auch den zwei Tage alten
Maisbrei mit Vergnügen
aus
den verschmierten Tellern
schlürfen. Scheinbar ist aber dann der
"Jacob"
doch die Fortsetzung von "Zaira",
denn auch hier kommen wieder
die
Namen
real existierender Personen vor, die den Maisbrei
wieder aus
den
verschmierten
Tellern vom Vorabend austunken und auch ständig-
sowohl
Burghüter als auch Feldwächter- besoffen
sind, wobei allerdings
die
Banater Schwaben als dreckige, nach Kot und Urin stinkende, sich unter
der
Strohdecke windende Verbrecher, Überläufer, Geiselnehmer und
Mörder
berschrieben
werden. Da aber an verschiedenen täglichen Abläufen erkannt
werden
kann, dass er eigentlich gar keine Banater Schwaben(#*)kennt
und deren
Lebensweise
gar NICHT KENNEN KANN, finden wir, dass er das, was er über
Triebswetterer
und Banater Schwaben schreibt, eher aus einem gewissen
Vorsatz,
diese zu diskriminieren und erniedrigen, beschrieben hat.
Ja
sogar der Hauptheld "Jakob ohne Name" (mit k, die Deutsche
Schreibweise)
weist darauf hin, dass er eigentlich einen Zigeuner
beschreibt,
denn die waren in jener Zeit nicht polizeilich gemeldet.
(#*) Das
kann man erkennen an: Maisbrei, verschmierte Teller, Mund voll stopfen,
Strohdecke, Zigeunerin
als Hebamme, Mystik und Aberglaube, das Hügelland
in Triebswetter,
Sex unter Minderjährigen, Komasaufen (aus der Gegenwart
in jene Zeit
projeziert) u.a., werden hier an einer anderen Stelle näher erläutert.
>SEITENANFANG<
-
Im Lebenslauf von C .D. Florescu, der 1967 in Temeswar geboren wurde, im
1976
zum
ersten Mal im Ausland war und dann wurde 1982 bei der "erneuten Flucht"
etwas
verheimlicht, weil die "Flucht" in endgültige "Migration" geändert
wurde.
-
Das beschreibt er dann auch im ersten Roman "Wunderzeit", weil eben in
jener
Zeit
nur entsprechend "privilegierte" der damaligen Rumänischen Regierung
ins
Rumänische Ausland reisen durften.
-
Nicht jeder normale Bürger konnte sich in jener Zeit ein Auto (PKW)
kaufen, weil
diese
für die damaligen Verhältnisse sehr teuer waren und wer trotzdem
einen
kaufen
konnte, wurde gefragt woher er das Geld hatte und er musste eine mehr-
jährige
Ansparphase nachweisen; mit "Beziehungen" aber eher nicht.
-
Sein Vater hatte diese "Beziehungen", weil er der "Miliz täglich über
die Mieter
im
Hause Bericht erstatten musste". Ein täglicher Berichterstatter ist
schon eher
ein
professioneller Mitarbeiter als nur ein kleiner "Singvogel" und die Miliz
war
der
Securitate unterstellt, wo die Berichte dann hinkamen.
-
"Ceausescus Heldentaten" referieren heißt eigentlich für den
ehemaligen
"Conducator"
der RKP (Kommunistischen Partei besonderer Rumänischer
Prägung)
Werbung zu machen, also vor der Klasse "unerwünschtes" Vorbild zu
sein.
-
Beim "Nationalfeiertag" in der "ersten Reihe" mitmarschieren geht eben
auch in
dieselbe
Richtung. Wir haben uns eher davor gedrückt und hätten Strafen,
bis
zum
Schulausschluss bekommen. Für Florescu ist das aber scheinbar Normalität.
-
Genauso scheint es Normalität zu sein, dass er ohne mit der Wimper
zu zucken
in
einem Interview beim DRS2 von seinen "rumänischen Informanten" spricht,
die
ihn regelmäßig mit Informationen versorgen. Als "Informanten"
hat man
(im
Nachhinein) in Rumänien die Mitarbeiter der Securitate bezeichnet.
-
Eine gespaltene Banater Minderheit (ebenfalls bei DRS2) hat etwas gegen
seinen
Roman
und damit waren wir (Triebswetterer) gemeint. Er nennt uns aber "reaktionäre
traditionalistische
Kreise" und das ist ein Wort direkt aus "Ceausescus Repertoire".
-
Triebswetter ist ein Ort von "Selbstmördern und Pechvögeln" und
die Ahnen aus
Lothringen
haben damals ihre Heimat "machthungrig und mit Blut an den Händen"
verlassen.
(Wer hat denn nach 1947 alle "machteinflussreichen" Posten besetzt?)
-
Jakob (mit k, die Deutsche
Schreibweise) ist der BÖSE
und
Jacob
(mit c, die Rumänische
Schreibweise) ist der LIEBE und GUTE.
Muss
man noch etwas erklären?
-Im
ganzen Roman versucht er unmögliche Eigenschaften
seiner eigenen
Landsleute
den Obertins,
den Triebswetterern
und den Banater Schwaben
zu
unterstellen
und stellt dadurch seine eigenen Landsleute
"besser und höher".
-
Von der Rumänischen Regierung (und RKP) wurden wir bereits beim
Ausreiseantrag
als Verbrecher, Verräter und Überläufer bezeichnet.
Im
ROMAN von Florescu AUCH! (Siehe Eskapaden in Lothringen.)
-
Ende der 70-er Jahre versuchte Ceausescu eine seiner Visionen
i.b.
auf die mitwohnenden Nationalitätem zu verwirklichen: in der
"kommunistischen
Gesellschaft haben alle dieselbe Kultur". Das
versucht
Florescu in seinem Roman auch, denn er steckt alle im
Roman
erwähnten Nationen (Deutsche, Rumänen, Zigeuner) unter
einer
Decke und verwirklicht so Ceausescus Vision.
Meine
Schlussfolgerung: - - - ?
(Was
würden Sie dazu sagen?)
Die
Frage geht auch an den C.H. Beck-Verlag!
>SEITENANFANG<
Und
was sagt eine C.H.Beck Verlagsvertreterin dazu?
"Erlebtes
und Erfahrenes zu interpretieren, ist und bleibt immer individuell."
Also
die Ceausescu-Diktatur hat es nie gegeben- nein- davon haben wir
nur
geträumt. Die Enteignung oder die Baragan-Deportation hat es nie
gegeben-
nein- das haben wir uns nur eingebildet. Dieses unmenschliche
Regime
hat es nie gegeben- nein- das haben nur unserere westlichen
Medien
erfunden. Und wo bleibt heute die Meinungsfreiheit und
ausgewogene
Berichterstattung? Warum werden unsere negativen
Rezensionen
bei diversen Buchanbietern gelöscht oder überhaupt nicht
veröffentlicht?
Warum gehen Medien, die "Loblieder" auf den Roman
schreiben,
nicht alle auch auf unsere Hinweise ein? Weil
keiner etwas
Genaueres
weiß und von den vorbereiteten Pressemitteilungen des Autors
und
des Verlages abhängig sind! Früher hat die westliche Presse des
Öfteren
von den Betonköpfen in den kommunistischen Regierungen
berichtet,
ich finde die Betonköpfe wachsen jetzt in einer ganz
anderen
Richtung und zwar um einen Stecknadelkopf
von
innen nach außen.
>SEITENANFANG<
Was
weiß man über die Lektoren
des
Diskriminierungswerkes?
Lektoren
sind die von einem Verlag beauftragten Sachverständigen,
die
die eingereichten Werke der Autoren lesen, eventuell Hinweise
für
Verbesserungen geben, die Werke ablehnen oder für "gut" bewerten.
War
das für diesen Roman von Florescu ein Praktikant oder ein
Hauptschüler,
der keinen Schulabschluss hat? Wenn man so
liest, was
da
alles durchgegangen ist, muss man sich nicht wundern. Gibt es
heute
keinen Roman mehr, der ohne: "animalische Kopulation, Gestank
nach
Kot, Urin und dreckverschmierten Füßen, unter der Strohdecke
den
eben so übel riechenden anderen finden, Teig aus dem Brot
herausreißen,
herumstreunende Habsburger", u.s.w. auskommt?
Und
weiter geht es mit den Ahnen aus Süddeutschland und Lothringen
die
alle "machthungrig sind und Blut an den Händen haben, Häuser
von
Bauern niederbrennen, ihr eigenenes Heim nicht mehr kennen,
ganze
Familien umbringen und Geiseln nehmen",- Mörder, Verräter,
Überläufer,
Verbrecher. "Triebswetter ist ein Ort von Selbstmördern
und
Pechvögeln". Ich geh davon aus, dass
"unser Lektor" das
eingereichte
Manuskript gar nicht gelesen und zum Drucken
freigegeben
hat und zwar nach dem Motto: "das letzte Buch war
ja
gut, dann musss dieses auch gut sein". Vielen
Dank Herr
Doktor
Professor der Literatur (dessen Name mir bekannt ist)
für
die Freigabe des Diskriminierungswerkes unseres Dorfes und
aller
real existierender Namen sowie Geschichten, die aus unserem
Familienbuch
(Gut-en-Bergisch) übernommen wurden.
>SEITENANFANG<
Wie erkennt
man die verfälschte Identität
der Triebswetterer und Banater
Schwaben?
|
Name stammt aus dem Treffil-Buch, so wie auch viele anderen Helden, die im Roman vorkommen. Allerdings hatte er mit unserem Oberten Jakob, dessen Geschichte im Roman beschrieben wird, in Triebswetter ein Gespräch, woraufhin er aber die Geschichte umschrieb und änderte. Er hat sozusagen seine "Künstlerischen Freiheiten" genutzt. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, was man da alles machen kann. Ja, ja, der Florescu, der kann es. Der weiß ganz genau, wie die Banater Schwaben in Triebswetter "gelebt" haben. Der weiß, dass sie den vom Vorabend übriggebliebenen Maisbrei am nächsten Morgen mit einem Stück Brot aus dem verschmierten Teller herauswischten und aßen. Was "Bruder" Florescu nicht weiß, dass wir gar keinen Maisbrei gegessen haben und dass die Reste vom Vorabend an die Schweine oder Hühner verfüttert wurden. Zitat:"... sie
sprachen sich mit Bruder und Schwester an..."
Zitat: "Inzwischen
schlugen weit entfernt Blitze in den Acker,
Gibt es in Rumänien
den Aberglauben, "dass sich der Teufel
Zitat: "Ein Dorf,
das so frei stehend und verwundbar war, dass es
Zitat:"... und
lief zum Haus des Burghüters. So nannte man diesen, obwohl es hier
nirgends eine Burg gab, aber vielleicht sahen die Bauern das ganze Dorf
als Burg an." Vielleicht könnte hiermit das auf einer Halbinsel in
einem der Sandlöcher gelegene Zigeunerviertel gemeint sein. Das könnte
natürlich reiner Zufall sein (denn da hat Florescu recherchiert, er
wurde hier gesehen).
Weitere
Bemerkungen zur Verfälschung der Identität:
-in
Triebswetter waren Strohdecken unbekannt, das war ein typischer
-die
Banater Schwaben (das gilt auch immer für die Triebswetterer) haben
-bei den Banater Schwaben sah man NIE einen Ochsenkarren; -kein
Banater Schwabe stieg je von den Karpaten herab, das waren nur
-wir
haben in Banater Dörfern keinen Maisbrei gegessen, das war ein
-bei
uns wurde kein Teig aus dem Brot herausgerissen, damit man sich
-schmutziges
Geschirr mit Essensresten blieb nie über Nacht auf dem
|
Mit
solchen "üblen Unterstellungen in der Identität der Banater Schwaben"
wird
der nichts ahnende Leser Seite für Seite konfrontiert. Zwischendurch
fallen
immer wieder auch die Namen real existierender Triebswetterer.
Er
behauptet in Interviews, dass "einiges" aus dem Roman seine "eigene" Fiktion
sei,
wir
denken allerdings eher, dass er die Geschichte seiner eigenen Landsleute
oder
eigene
Erfahrungen mit diesen in dem Roman den Banater Schwaben "unterjubeln"
möchte
und diese mit den entsprechenden negativen Eigenschaften darstellt, so,
dass
seine
eigenen Landsleute "besser" dastehen.
>SEITENANFANG<
Gegenüberstellung von Einträgen/Geschichten aus
dem Familienbuch
der Triebswetterer (Das Treffil-Buch)
und den
Passagen aus Florescus Roman
(Das Treffil
Buch ist keine
Familien-
und auch
keine
Dorfchronik.)
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Im Inhaltsverzeichnis steht der Name Oberten 18 Mal drin. |
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"Die 1te Copulation fand am 27 April 1773 stadt und wurde von Eugen Lenor kopuliert Ludwicus Godron mit Anna Odromat, als Beistände Dominicus Humbert und Ant. Marlin Cothar Gallica." (Copulation/Kopulation steht also für standesamtliche Trauung.) Seite 392
Seite 513
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von Mundgeruch und dem Gestank dreckverkrusteter Füße und ungewaschener Körper, zerstochen von Flöhen und Mücken, rutschten sie unter der Strohdecke herüber und fanden schnell den ebenso übel riechenden Körper des anderen." (*) "Der erste Tote hatte nicht lange auf sich warten lassen. Der Knecht Roland Manoeuvre sollte die Glocke kurz vor der Einweihung polieren, verhedderte sich in den Seilen und stürzte kopfüber in die Tiefe... Vielleicht war es der Schnaps gewesen, vielleicht etwas anderes, Unerklärliches. Jedenfalls war dies der Anfang einer langen Serie von Unfällen, Morden und Selbstmorden, die das Dorf heimsuchen sollte. Das alles war Gottes Land". (#) "Die erste Hochzeit in Triebswetter wurde nach dem ersten Toten, dem unglückseligen Knecht Manoeuvre, am 27. April 1773 eingeläutet. In der Dorfchronik(?..) steht geschrieben, dass sie aus Gründen unerlaubter Kopulation erfolgt sei. Nicht, dass man sich in dieser Gegend der Welt nicht gerne paarte. Die dumpfen, ihrer Lust ausgesetzten Männer drangen häufig und heftig in die Körper ihrer Frauen ein... Also schliefen auch Ludwicus Godron und Anna Odromat miteinander, allerdings übereilt. Sie waren beide noch keine sechzehn".(#) Bemerkung: vor kurzem strahlte der TV Sender VOX einen Beitrag über Roma in Deutschland aus, wobei in der Vorschau sinngemäß angekündigt wurde: "sie erst 15 und er 17, sind laut Tradition im heiratsfähigen Alter." Florescu schreibt aber über "Zigeuner" und der "Zigeunerin Ramina". |
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„1920 Am 28t. Feber haben 2 Strolche aus Apathfalvar in Bartu Peter seine Schwiegertochter auf der neuen Kleinischen Csarda todtgeschlagen.“ Aber es gibt sogar
eine zweite Version auf Seite 571
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Bemerkung: Diese Leute wollten Selbstjustiz verüben und die Gendarmerie (Polizei) waren nur ihre Gehilfen. Was für ein unzivilisiertes Volk, „machthungrig und mit Blut an den Händen“, so Florescu in einem Interview beim Schweizer Radiosender DRS2. |
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„1928 Der Blitz ist am 6t. August an 3 Stellen hier im Orte eingeschlagen. Nämlich bei Nro. 284, Nro. 221 und Nro. 663“. Seite 225
Seite 544
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Anmerkung (*#):So etwas unzivilisiertes, das heute in schmutzigen, unordentlichen Studentenwohngemeinschaften vorzufinden ist, hat es zu jener Zeit in Banatschwäbischen Haushalten NICHT gegeben! |
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„Dieser Josef Renon, Gogo Joschka benannt, ging wie es damahls Ortspflicht geweßen ist, wegen Räubereien, am 5ten Februar 1869 Abend’s auf die Gassenwache, bei Mitternacht gewahrte Josef einen Dieb. Josef verfolgte Selben, der Dieb sprach, Joschka bleib zurück, sonst erschieß ich dich! Joschka unerschrocken geht nicht zurück, der Dieb kehrte sich, ein Schuß fiel, Josef im Bauch getroffen von einer Schroodladung viel nieder.“ Er verstarb nach 8-10 Stunden ohne den Dieb zu verraten. |
Und schon wieder der Schnaps: „...Waren sie nicht zahm und reuig gewesen und hatten vorgegeben, sich an nichts mehr zu erinnern, und alles dem hochprozentigen Rausch zugeschrieben? Und noch früher, war da nicht der Burghüter Josef Reno oder Gogo Joschka, wie sie ihn alle nannten, in einem schlimmen Winter auf Gassenwacht von einem Pferdedieb mit seinem eigenen Gewehr erschossen worden?“ |
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Eine in Triebswetter wohnenende serbische Familie wird beim Rückzug der Hitlersoldaten gegen Ende des Jahres 1944 ermordet, nur die Tochter Katiza konnte sich verstecken und kam so mit dem Leben davon. |
(...dabei ist unklar von wem?) |
Der
Begriff Kopulation stammt also aus dem Treffil-Buch,
hier
wird er aber nicht für "tierischen Sex im Stroh",
sondern
für eine standesamtliche Trauung verwendet:
"sie
hann sich koppliere losse" (umgangssprachlich).
Was
macht Florescu daraus (laut Radio Temeswar):
Florescu:
"Ich schreibe Weltgeschichte..." (Wow!!!)
Und
weiter: "... ich stehle Geschichten,... und gebe sie dann
weiter
in veränderter, erweiterter, verdichteter Form.
Ich
suche Diamanten und poliere sie dann zum vollen Glanz."
Zitat
vom "polierten Glanze" der Banater Schwaben:
(*)"Die
animalische Kopulation... übel riechenden Körper des anderen."(*)
Dabei
will ich feststellen, dass es hier nicht um
seinen Haupthelden
geht,
sondern um :
siehe "", "
", "", "".
Wilderer
auf dem Triebswetterer Friedhof ?
(Im Roman verwendete
Namen: z.B. die Dama-Gruft)
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Weitere
Beispiele vom polierten Glanze
<>
der Triebswetterer und Banter Schwaben. <>
|
"Ich stehle Geschichten... und poliere sie dann zu vollem Glanze!" -keine
Mutter bekam ihr Kind auf dem Mist, wobei das ganze Dorf außen
-bei
der Geburt half nie eine Zigeunerin als Hebamme, die dann 18 Jahre lang
-unsere
Apotheker waren gebildete Leute und nicht etwa Trottel, wie
-kein
Vater hat seinen Sohn an die Russen verraten, so dass er von diesen
-genau
so hätte sich kein Pope- ein Rumänischer Pfarrer- in Gefahr
gebracht,
-kein
Zigeuner oder "Jakob ohne Name" hat je einen B-Deutschen
Diese beiden Bilder hier
zeigen wie Florescus Protagonist einen Triebswetterer Bauernhof auf
-kein
Banater Schwabe hatte je als Halbbruder einen Zigeuner und
-bei
den Banater Schwaben gibt es keine Burghüter, die gibt es allerdings
-in
Triebswetter ist/war es so eben, dass kein Blitz in den Acker einschlagen
-es
war unmöglich, dass 400 Familien nach dem zweiten Weltkrieg mit der
-wie
sollten sich Elsa (bei uns heißt es Else) mit Jakob ohne Name,
<>
<>
(##)-
Sie haben die Fronten gewechselt, haben also die eigenen
Zu
Hilfe kam dann noch ein "Jakob ohne Name"
über die Karpaten
(##)
Und
das wird vom C.H. Beck Verlag als 300-jährige
Geschichte der Banater Schwaben,
Wir
werden demnächst eine Liste "schwarzer
Schafe"
(##)
Soll das die vielgerühmte "Fiktion" sein? Oder "keinen Unterschied
|
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|
Artikel
1 Absatz 1 des Grundgesetzes
oder künstlerische Freiheit?
Meine Landsleute, die
mich angeschrieben haben und
ich meinerseits finde,
dass sowohl diese real existierenden Namen
als auch der
Name unseres Dorfes, mein und Dein Geburtsort, Landkreis,
auf die übelst
zu beschreibende Art und Weise diffaimiert, verleumdet,
diskriminiert
und der Leser belogen wird, denn Florescu behauptet, dass er
recherchiert hat.
Artikel
1 Absatz 1 des Grundgesetzes ist da anzuwenden
und nicht die "künstlerische
Freiheit" des Autors. Ja, wenn er
andere
Namen verwenden würde, wäre es für mich ein toller Roman.
Es
gibt eine ganze Reihe von beschriebenen Begebenheiten,
die
die Feststellung zulassen, dass es sich im Roman NICHT um
Triebswetterer
oder Banater Schwaben handelt.
Stellt Euch mal vor,
Euer Sohn oder Enkel bewirbt sich bei
einer Firma. Dann heißt
es der Geburtsort des Vaters
ist Triebswetter und
der Personalchef googelt ein
bischen und findet: animalische
Kopulation, Beischlaf, Stallgeruch,
Kot,
Urin, Gestank dreckverkrusteter Füße, ungewaschene Körper
und
Schlafen im Stroh, von Huren, Schnaps und Erschießen ist
auch die Rede. Bekommt
der den Job? Fragen wir Mal Florescu!
Wer war denn ungewaschen,
dreckverkrustet und schlief unter Strohdecken?
Ja ich möchte die
Antwort jetzt nicht geben, denn sonst heißt es noch,
ich wäre nationalistisch
oder rassistisch eingestellt. Was man aber von
diesem Roman behaupten
kann, der rumänische, zigeunerische und
banatschwäbische
Lebensgwohnheiten miteinander verwechselt,-
absichtlich,- was jemand,
der Psychologie studiert hat, ganz bestimmt
nur mit einen bestimmten
Ziel macht. Der Typ war schon in Schulen und
hat Lesungen abgehalten.
Stellt Euch Mal vor, eines Eurer Kinder
kommt in eine solche
Schule...
So versucht Florescu während
des ganzen Romans den
Triebswetterern und damit
auch den Banater Schwaben
Eigenschaften,
Sitten und Bräuche seiner eigenen Landsleute,
die wohl aus Mehedinti/Oltenien
ins Banat kamen, anzudichten.
Es
gibt Hinweise dafür, dass der Autor die Ländereien in
Oltenien/Strehaia
auch nur einmal besucht hat, (so irgendwie
die
Manuskripte verwechselt hat) denn offensichtlich
beschreibt
er das Leben von Zigeunern.(Siehe auch (#))
Wenn
man das Schlaf- und Wohnzimmer, sowie Ziegenstall
in
einem einzigen Raum hat, (so fanden die Rückkehrer aus dem
Baragan
oft ihre Häuser wieder, nachdem sie von Kommunisten
der
ersten Stunde bewohnt waren) dann kann man schon auf
animalische
(tierische) Gedanken kommen und sich mit der
Strohdecke,
welche den Triebswetterern auch nicht bekannt
war,
zudecken.
Ich habe den Verlag angeschrieben,
C.K. hat den Verlag angeschrieben,
die Banater Landsmannschaft
wurde angeschrieben. Die
Antwort: "künstlerische
Freiheit". Ja, aber nicht mit dem Namen
Triebswetter,
der mit der Textpassage (*) zusammen genannt
wird und auch ohne
alle real existierende Triebswetterer Namen.
Das
gab es noch NIE! Da heißt es immer: "Namen und Personen
sind
frei erfunden u.s.w.", die hier genannten sind aus dem Treffil-Buch.
Nicht
einmal die rumänischen Nationalkommunisten haben so
etwas
über Deutsche oder Banater Schwaben geschrieben.
Bitte drückt dem
Verlag gegenüber Eure Meinung
aus, Meinungsfreiheit
haben wir noch, es reicht, wenn Ihr
die Passage (*)
erwähnt und behauptet, Ihr wäret als Triebswetterer
und/oder
Banater Schwabe dadurch verleumdet und diskriminiert.
Wer seine Meinung im
Gästebuch Florescus eintragen möchte,
kann die Internetseite
http://www.florescu.ch/28136/index.html
wählen. Bei www.amazon.de
oder
http://www.lovelybooks.de/
u.s.w.
kann man seine Meinung
zum Roman schreiben.
(Dort
steht z.B. schon drin; "Durch den Roman Florescus
habe
ich viel von den Banater Schwaben gelernt."
Oder:
"...endlich hören wir Mal, was in dieser dunklen
Ecke
passiert ist, wir haben es schon lange vermutet!")
Die Banater Schwaben und
damit auch die Triebswetterer
haben es nicht verdient,
nach Russlandverschleppung,
nach Baragandeportation,
die gab es nur in Rumänien und der
Enteignung
durch
die Rumänen, dermaßen von einem Rumänen,
der in seinem ersten
Roman "Wunderzeit", die Pflichten
seines
Vaters, der Miliz zu berichten, beschreibt und der nie in
Triebswetter oder einem
banatschwäbischen Dorf lebte,
verunglimpft, beleidigt,
erniedrigt, die Würde verletzt u.s.w.
Ihr legt Wert auf die
Anwendung des Artikel 1, Absatz 1 des
deutschen Grundgesetzes.
Bitte sagt es anderen weiter. Es müssen
nicht nur Triebswetterer
sein, die eine Beschwerde schicken, denn
die
Banater Schwaben werden hier insgesamt diskriminiert
und
erniedrigt. Triebswetter ist ja nur ein Beispiel aus dem Banat.
Warum
an den Verlag? Der Rumäne Florescu ist ja Schweizer.
Allgemeine Verlagsanschrift
Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9,
80801 München
Postfach 400340, 80703
München
Tel. 089 / 38189 - 0
Fax 089/ 38189 - 402
Postanschrift: beck-shop,
80295 München
per Telefon: (0180) 55
134 134 (14 Cent/Min)
Telefax: (0180) 55 134
136,
http://www.chbeck.de
E-Mail: kundenservice@beck-shop.de
(Artikel
1 Absatz 1 Grundgesetz)
Die
Würde des Menschen ist unantastbar, Niemand darf
wegen
seiner Herkunft, Nationalität u.s.w. verleumdet
oder
diskriminiert werden.
§
187 Verleumdung
http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html
§
189 Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener
http://dejure.org/gesetze/StGB/189.html
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Im Moment gibt es nur wenige Lesungen in Deutschland, sie konzentrieren sich auf die Schweiz. Ein Fragenkatalog wurde zusammengestellt, der aber von Florescu noch nicht beantwortet wurde. Uns waren alle Orte und Termine bekannt und wir hatten sie hier nicht abgedruckt, um zu verhindern, dass für geistig kranke und solche, die sich so einen Roman wünschen und lesen, auch noch Werbung gemacht wird. Den Fragenkatalog findet Ihr hier. |